Bolivien: 1. Rundbrief, Johannes Rendenbach
28. Dezember 2008 von johannes.rendenbachSucre, Bolivien Oktober 2008
Hola,
nach mittlerweile guten zwei Monaten in Bolivien habe ich endlich die Zeit gefunden meinen ersten Rundbrief zu schreiben. In diesem habe ich versucht all die Geschehnisse, Eindruecke, Erfahrungen, die ich bisher gesammelt habe zu verarbeiten und ich hoffe es ist mir gelungen diese auch möglichst authentisch wiederzugeben. Zum Teil ist es mir schwer gefallen mich nochmal in meine Anfangssphase zurueckzuversetzen, da fuer mich anfangs bemerkenswerte, aussergewoehnliche Dinge zur nicht erwaehnenswerten Normalitaet des Alltags geworden sind. Zum Beispiel der Tatsache, dass es keine Bushaltestellen gibt und die Micros (öffentliches Verkehrsmittel, Kleinbusse) auf Handzeichen anhalten, schenke ich nach zwei Monaten der Akklimatisation keinerlei Beachtung mehr. Wenn man in einem solch fremden Land ankommt, ist erst einmal alles neu. Mit jedem Augenblick stroemt eine Unmenge neuer Informationen auf mich ein. Diese in sich aufzunehmen und richtig einzuordnen faellt bis heute nicht einfach.
Seit meiner Abreise ist auf jeden Fall sehr viel passiert:
Anreise und Ankunft
Am 19.Juli 2008 wurde es dann also ernst, nach einer langen Vorbereitungszeit, u.a. gespickt mit mehreren Seminaren, konnte das Abenteuer Bolivien endlich beginnen. Nach intensivem Abschied von meiner Familie am Flughafen in Frankfurt machte ich mich zusammen mit meiner Mitfreiwilligen Simone auf den Weg ins ferne Suedamerika. Im Flugzeug, eingeengt von einem aelteren, kraeftigen Ehepaar, wollte ich dann mein erstes Gespraech auf Spanisch fuehren, musste aber enttaeuscht feststellen, dass meine Sitznachbarn zum einen Portugisisch sprachen und zum anderen eher wenig daran interessiert waren sich mit mir zu unterhalten. Dementsprechend froh war ich dann auch in Sao Paulo, Brasilien anzukommen, wo wir dann allerdings ganze 11 Stunden auf unseren Weiterflug warten durften. Zum Glueck konnte ich die im gesamten Flughafen wohl einzige Sitzbank ohne Lehnen auftreiben, sodass ich die meiste Zeit mit Schlafen verbrachte. Als wir dann endlich in Santa Cruz gelandet waren und das erste mal bolivianischen Boden unter den Fuessen hatten, mussten wir uns direkt an unserer ersten Taxifahrt ausprobieren. Es war zwar schon dunkel, aber trotzdem so unglaublich spannend waehrend der Fahrt aus dem Fenster zu gucken, die Menschen, die Haeuser, die Strassen, die Landschaft, einfach alles anders. Nachdem wir dann in der Casa Kolping angekommen waren, dem Fahrer umgerechnet 1,50 Euro fuer ungefaehr 30 km gegeben hatten, bin ich mit einer deutschen Reisegruppe zur Plaza central gefahren, um die Kathedrale anzugucken und um mich direkt mal mit bolivianischen Spezialitaeten vertraut zu machen. Wir haben Innereien zu Abend gegessen.
Am naechsten Morgen gings dann weiter zu unserem eigentlichen Zielort, Sucre. Kurz bevor ich dann aus dem Flugzeug aussteigen musste, war ich echt aufgeregt. Das lag weniger an der Hoehe, sondern viel mehr an der Tatsache, dass ich so ziemlich gleich den Leuten entgegentreten würde, mit denen ich ein Jahr lang zusammenarbeiten, zusammensein würde. Meine Befuerchtung auf ein riesiges Empfangskommitee zu treffen war allerdings umsonst. Wir wurden von unseren Gasteltern und einigen Mitarbeitern der Projektstelle sehr herzlich in Bolivien willkommen geheissen.
Meine Gastfamilie
Mit meiner Gastfamilie habe ich es echt gut getroffen, so gut, dass ich noch sehr viel laenger als urspruenglich geplant mit ihr zusammen gewohnt habe. Mein Gastvater Simón und meine Gastmutter Gladys sind einfach nur super lieb zu mir. Am Anfang war es aber echt schwierig mich mit ihnen zu unterhalten, da v.a. Simón ziemlich krass nuschelt und ich teilweise sogar das Gefuehl hatte, dass er gar nicht weiss, dass ich gar kein Spanisch sprechen kann. Ganz generell hat mir Soledad (25 Jahre), die aelteste von meinen drei Gastschwestern bei Kommunikationsschwierigkeiten mit ihren Englischkenntnissen weitergeholfen. Das war natuerlich ganz praktisch, aber fuer meine Spanischfortschritte auch hinderlich, da sie die Gelegenheit mich auf Englisch anzusprechen sehr gerne wahrnahm, um nicht aus der Uebung zu kommen. Meine beiden anderen Schwestern Romané (24 Jahre) und Vanessa (15 Jahre) haben sie dann aber immer ermahnt, sodass sie es dann irgendwann gelassen hat. Sole und Roma haben mich immer und ueberall hin mitgenommen, mich ins Nachtleben von Sucre eingefuehrt, sodass ich mir ziemlich schnell einen bolivianischen Freundeskreis aufbauen konnte. Auch sonst haben wir immer viel unternommen, sind Volleyball spielen gegangen, haben Konzerte besucht, Sonntagsausfluege mit Picknick. Bei uns im Haus war immer was los, irgendwelche Verwandte, Freunde zu Besuch, so durfte ich auch meinen Geburtstag zu Hause feiern.
Wir haben alle Moebel aus dem Wohnzimmer geraeumt, sodass 30 Leute genug Platz zum Tanzen hatten. In der Nacht davor habe ich eine Serenata bekommen. Ich bin nichtsahnend so gegen 23 Uhr ins Bett gegangen, um Punkt 24:00 dann von Gitarrenmusik und Gesang geweckt worden. Kann ueberhaupt nicht beschreiben, was das fuer ein Gefuehl war so aufzuwachen, habe erstmal gar nicht kapiert, dass die Musik fuer mich ist. Voll verschlafen bin ich dann aus meinem Zimmer und stand direkt auf auf so einer Art Balkon, der gleichzeitig ein Flur ist, unten meine Schwestern, meine Freunde. Haben die ganze Nacht getanzt, gesungen, Singani getrunken. Ich war echt ueberwaeltigt, ein unvergessliches Erlebnis.
Mittlerweile bin aber auch ich in die gemeinsame Wohnung von Simone und mir gezogen. Wir wohnen im Gebaeudekomplex der Oficina unserer Geschaeftsstelle, haben einen grossen, gemuetlichen Gemeinschaftsraum mit Kueche und sogar Haengematte, ein Gaestezimmer und jeder hat sein eigenes Schlafzimmer. Es laesst sich hier auf jeden Fall aushalten. Da meine Gastfamilie auch nur 1 Minute Fussweg entfernt wohnt, besuche ich sie des oefteren mal und kann gleichzeitig saemtliche Vorteile des Alleinewohnens geniessen. Echt praktisch.
Meine Projektstelle
Ich arbeite bei der “Fundación Solidaridad y Amistad Chuquisaca-Tréveris” (Stiftung Solidaritaet und Freundschaft Chuquisaca-Trier), die ein Teil der Partnerschaft zwischen dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) in der Dioezese Trier und dem Departament Chuquisaca, Bolivien ist. Die Stiftung unterhaelt ca. 40 Zentren der Aus- und Fortbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den laendlichen Regionen. Aufgabe ist es die, durch den BDKJ gesammelten, Gelder zentral zu verwalten und auf die einzelnen Projekte zu verteilen. Bei den Projekten handelt es sich ausschliesslich um Bildungsprojekte zugunsten der benachteiligten Landbevoelkerung mit dem Ziel die Lebenssituation der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern.
Es gibt vier unterschiedliche Projekttypen:
· Incas (Internados del campo): Internate, in denen Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren die Moeglichkeit haben zu wohnen, zur Schule zu gehen.
· Apoyo Sociales (Soziale Unterstuetzung): Eine Vorstufe der Incas, in der Kinder ab 6 Jahren leben und zur Grundschule gehen koennen.
· Sipas (Quechua – bedeutet: junge Frau vom Land): Internate fuer junge Landfrauen mit handarbeitlichem Schwerpunkt. Neben einer schulischen Ausbildung erlernen die Frauen Handwerke, wie z.B. Stricken, Weben.
· Centros Technicos: In diesen Internaten absolvieren die Jugendlichen eine zusaetzliche technische Ausbildung.
Ausserdem gibt es in Sucre zwei Residencias, ein Maedchen- und ein Jungeninternat, in denen die jungen Erwachsenen von 18-25 Jahren leben, um in der Stadt studieren zu koennen.
In allen Zentren wird Wert darauf gelegt moeglichst selbststaendig und unabhaengig zu sein. Deswegen unterhaelt jedes Zentrum landwirtschaftliche Produktionsflaechen, die Ertraege werden v.a. fuer den Eigenbedarf verwendet, aber manchmal auch zum Verkauf angeboten. Die Internate sollen sich nach einer gewissen Zeit an Unterstuetzung selbst erhalten koennen.
Um es besser verwalten zu koennen, wurde das gesamte Departamento Chuquisaca in fuenf Zonen unterteilt, die sich klimatisch stark voneinander unterteilen (vom kalten Hochland bis ins subtropische Tiefland). Jede Zone wird von einem Verantwortlichen betreut, der die einzelnen Zentren regelmaessig besucht, sodass ein guter Informationsaustausch ermöglicht wird und eine gerechte Verteilung der zur Verfuegung stehenden Gelder gewaehrleistet ist.
Die politische Situation
Wie man in Deutschland in den Nachrichten warscheinlich mitbekommt ist die Lage in Bolivien derzeit stark angespannt mit zum Teil gewalttaetigen Auseinandersetzungen. Das liegt an dem Konfklikt zwischen Hoch- und Tiefland. In den Departamentos Beni, Pando, Santa Cruz und Tarija, die sich wegen ihrer gemeinsamen geografischen Form “Media Luna” (Halbmond) nennen, leben vergleichsweise wenige Indígenas. Dort gehen die Menschen immer wieder auf die Strasse, um v.a. finanzielle Unabhaengigkeit zu fordern. Sie sind mit der Politik von Evo Morales, des ersten indigenen Praesidenten Boliviens, der sich hauptsaechlich fuer die verarmte Urbevoelkerung einsetzt, nicht einverstanden.
Am 10. August kam es dann zu einem Referendum, das Evo Morales im Amt bestätigen sollte, nachdem seine demokratische Legitimität wiederholt in Frage gestellt worden war. Dieses ist trotz angespannter Lage, Unruhen und Versuchen zum Boykott aufzurufen, erstaunlich friedlich abgelaufen. Meiner Meinung nach zeigt das den Wunsch des bolivianischen Volkes nach Loesungen, nach Normalitaet. Evo Morales wurde mit seiner Politik der Armutsbekaempfung von ueber Zweidrittel der Waehlenden in seinem Amt bestaetigt. Allerdings erzielten auch die Opposition anfuehrenden Praefekten aus den Media Luna Departamentos gute Ergebnisse: ein deutliches Votum fuer die Autonomiebestrebungen. Die gleichzeitige Bestaetigung unterschiedlicher Meinungen erfordert also einen Dialog zwischen den autonomiebestrebten Praefekten und dem Praesidenten. Allerdings ist es leider noch zu keinem Uebereinkommen zwischen den politischen Lagern, die einen Wandel anstreben, gekommen. Die Opposition ruft zu Blockaden auf, es gibt Blockaden gegen Blockaden. Manchmal faellts mir echt schwer den Ueberblick zu behalten. Auf jeden Fall bleibt zu hoffen, dass in absehbarer Zeit das Wohl des Volkes wieder in den Vordergrund rueckt und sich um die Foerderung von elementaren Dingen wie Gesundheit und Bildung gekuemmert werden kann.
Alltag
Bei mir hat sich dann auch irgendwann ein gewisser Alltag eingestellt, der bestimmt war durch Sprachkurs an der ICBA (Instituto Cultural Boliviano Alemán) und mein Bemuehen um eine Aufenthaltsgenehmigung. Dieser Alltag wurde dann hin und wieder durch diverse Reisen unterbrochen (dazu spaeter mehr). Der Sprachkurs war sehr interessant, vormittags zwei Stunden Grammatik und nachmittags Conversación. Wir haben uns ueber Gott und die Welt unterhalten und ich konnte viel ueber Bolivien und auch Sucre lernen. Dadurch habe ich schnell Fortschritte in der Sprache gemacht, sodass ich inzwischen fast alles verstehe und mich ohne groessere Probleme verstaendigen kann. Das Erhalten eines Visums hat sich allerdings als sehr viel schwieriger herausgestellt, als erwartet. Man hat es mit einer unglaublichen Vielzahl an Polizisten, Buerokraten, Anwaelten zu tun, muss Formulare fuer ein Gesundheitszeugnis dort kaufen, sich da untersuchen lassen, hier wird es dann eingetragen, um sich das dann woanders nochmal beglaubigen zu lassen. Irgendwann macht man dann einige Behoerdengaenge nochmal, weil irgendjemand ein N im Vornamen vergessen hat. Der Vorteil bei der ganzen Rennerei ums Visums ist, dass ich jetzt jede einzelne Strasse von ganz Sucre kennen. Verlaufen werde ich mich in dieser Stadt ganz bestimmt nicht mehr. Mittlerweile bin ich auch stolzer Besitzer eines Aufklebers in meinem Pass, der mir erlaubt, bis Ende September 2009 in Bolivien zu bleiben.
Ab und zu sitze ich auch an der wohl wunderschoensten Plaza ganz Suedamerikas und unterhalte mich mit den Schuputzkindern. Von der allgegenwaertigen Armut bekommt man in Sucre ansonsten aber eher wenig mit. Es herrscht eine ausgesprochen entspannte Atmosphaere. Kirchen, Haeuser im kolonialen Baustil praegen das Stadtbild der “ciudad blanca”. Sucre gilt als die am besten erhaltene spanische Kolonialstadt Suedamerikas.
Reisen aufs Land
Meine Reisen aufs Land haben mich tief beeindruckt. Die unglaubliche Schoenheit der Landschaft, die Berge, die Natur haben mich echt umgehauen. Mit Erschrecken habe ich allerdings feststellen muessen, dass auch diese Dinge mit jeder Jeepfahrt immer selbstverstaendlicher geworden sind. Des Weiteren habe ich durch mein Reisen das wahnsinnige Gefaelle zwischen Stadt und Land kennenlernen koennen. Es existiert eine erschreckende Armut. Irgendwo im Nichts stehen kleine Huetten aus Lehm, wenn ich keine Menschen sehen wuerde, koennte ich mir unmoeglich vorstellen, dass diese bewohnt sind. Doch es geht sogar noch aermer, vereinzelt sitzen ganze Familien im Busch, ohne irgendein Dach ueber dem Kopf. Die Menschen leben in vollkommener Abhaengigkeit von der Natur. In dem Leben der Menschen spielt Magie und Geisterglaeubigkeit eine starke Rolle. Ob die Ernte gut ausfaellt haengt vom Segen Pachamamas (Mutter Erde) ab. Bei der Feldarbeit wird um Verzeihung gebeten fuer die Verletzungen die man der Mutter Erde zufuegt und um sie zu achten werden Opfergaben gegeben. Um sich von dem hartem Leben auf dem Land abzulenken, suchen viele Menschen Trost im Alkohol oder Kauen von Cocablaettern. Das gesamte muehsam ersparte Geld wird oft versoffen. Der Rausch hilft das Leid besser zu ertragen. Es macht einen schon irgendwie fertig das alles anzusehen, die Hintergruende der existierenden Armut nicht zu verstehen und irgendwie sind auch keine Loesungsansaetze in Sicht. Ich denke es muss sich v.a. im Bildungs- und Gesundheitswesen was tun. Ich komme mir so ein bisschen vor wie der Tourist, der sich das alles mal anguckt und dann wieder in seine tolle Wohnung faehrt, um sein Leben des uneingeschraenkten Konsums fortzufuehren.
Projektbesuche
Ich habe im Laufe der Zeit einige Internate kennengelernt, oftmals sind wir leider nur einige Stunden geblieben, um uns alle Raeumlichkeiten anzusehen und um uns ueber den Stand der aktuellen Kleinprojekte (z.B. Bau eines Wassertanks, Errichten eines Bewaesserungssystem, Aufbau einer Huehnerzucht) zu informieren. Wenn wir noch zum Essen geblieben sind konnte ich den Kontakt zu den Kindern suchen, Fragen ueber Deutschland beantworten, oder einfach nur mit ihnen spielen. Sobald wir in den Internaten uebernachtet haben, gab es eine “noche cultural”, in denen Theaterstuecke aufgefuehrt wurden (manchmal leider auf Quetchua), wir unglaublich viel getanzt haben und ich dann meistens noch Laurentia mit den Kindern gesungen habe. Mit den Aelteren wurde natuerlich auch immer Chicha getrunken, sowas wie saeuerlich schmeckendes Maisbier, wobei die alkoholische Gaerung im Vorfeld durch Speichel ausgeloest wurde. Die Chicha wurde in Putzeimern seviert und die Trinkkultur schreibt vor, dass man einen zweiten Anwesenden zum Trinken einlaed, bevor man selber trinkt. Diesem gibt man anschliessend einen weiteren vollen Becher. Das hat zur Folge, dass immer weitergetrunken wird und dann irgendwann alle schoen besoffen sind.
Durch das Kennenlernen der Internate kann ich mir besser vorstellen, wo ich in dem kommenden Jahr mithelfen kann, mich sinnvoll einsetzen kann. Bisher, wie wahrscheinlich ueber den Rundbrief verdeutlicht, bestand meine Arbeit darin mich entweder in Sucre einzuleben, oder zu reisen, um Land und Leute kennenzulernen. Das war eine sehr ereignisreiche, interessante und tolle Zeit, jetzt ist aber auch die Zeit gekommen sich fuer ein Internat zu entscheiden und mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen.
Wie diese genau aussieht und wohin es mich dann letztendlich verschlagen hat erfahrt ihr dann im naechsten Rundbrief.
Vielen Dank fuers Interesse und eure lieben Nachrichten. Bei Fragen, sehr gerne melden.
Die allerliebsten Gruesse aus Bolivien
Johannes
Fundación Solidaridad y Amistad Chuquisaca – Tréveris
Calle Genoveva Rios # 182 ( Barrio San José )
Sucre – Bolivia
Schlagworte: Fundacion, Stadt Land Schere, Sucre