Rundbrief Nummer 1=) (Ramona)
28. Dezember 2008 von ramona.skozilasLiebe Freunde, Verwandte, Unterstützer und Interessierte,
7 Wochen sind nun schon seit der Abschiedsszene am Frankfurter Flughafen vergangen…7 Wochen, die für mich wie im Fluge vorbei waren, in denen ich so viele verschiedene Eindrücke gesammelt habe, dass es an der Zeit ist, diese einmal zu Papier zu bringen.
Anreise und Ankunft in Santa Cruz
Nach über 24 h Reisezeit kamen wir am 29.Juli um ca. 19 Uhr Ortszeit endlich im warmen Santa Cruz an. Unsere Reise war nicht gerade die Angenehmste. Nachdem wir Glück hatten und auf unserem 12 Stunden Flug mit der Lufthansa nur den eingeschränkten Kabinenservice hinnehmen mussten (am Vortag ist unser Flug aufgrund der Streiks ausgefallen), mussten wir in Brasilien 10 Stunden auf unseren Weiterflug warten. Da auch dieser Flug nicht gerade angenehm war, war ich froh, mit einer Stunde Verspätung, endlich in Santa Cruz anzukommen. Niemand von uns wusste, ob man uns abholen würde, aber allen war deutlich anzumerken, dass niemand mehr Lust hatte länger seinen Rucksack zu tragen. Jedoch, war die Müdigkeit schnell vergessen, als jeder sein Gepäck wieder in den Händen hielt und wir von einer großen Gruppe Bolivianern mit Fahnen und Plakaten und freudigen Gesichtern erwartet wurden. Nachdem wir alle begrüßt hatten, ging es weiter ins Kolpinghaus und nach einem leckeren Abendessen, fielen wir tot ins Bett. Am nächsten Abend, erwartete uns in Santa Cruz dann ein herzlicher Empfang. Auf der Abschiedsfeier der Begegnungsreise aus Deutschland, wurden wir zugleich willkommen geheißen. Eine Messe, leckeres Essen, Musik und vor allem viele bolivianische Tänze ließen uns diesen Abend wirklich sehr genießen. Auch wir Freiwilligen konnten unsere ersten Tanzkünste zu bolivianischer Musik unter Beweis stellen. Nach diesem tollen Einstieg, ging es dann am nächsten Tag schon weiter ins Hochland nach La Paz.
La Paz- eine Stadt so anders als alles andere
La Paz – viel habe ich darüber gelesen, viele Bilder gesehen und trotzdem war die Stadt doch so anders als alles Andere. La Paz ist mit einer Höhe von ca. 3500 m die höchstgelegenste Großstadt der Welt. Sie liegt in einem wunderschönen Talkessel und ist einerseits von sandigen Bergen, andererseits von hohen schneebedeckten Bergen umgeben. Der Illimani, ein beeindruckender, schneebedeckter 6000er ist von überall gut sichtbar. La Paz geht fließend in El Alto über, in dem auch der Flughafen liegt und das sich erst seit ein paar Jahren, als eigene Stadt bezeichnen kann. Der Ausblick, umso höher man kommt, wird immer gigantischer. Tausende Lichter, die ich durch Glück jeden Abend von meinem Bett aus bewundern konnte. Im Gegensatz zu anderen Großstädten dieser Welt, wo reiche Familien ihre Villen in die Hügel der Hänge bauen, leben dort in La Paz die Ärmsten der Armen wohingegen die Reichen im klimatisch angenehmeren Tal leben. Umso höher man kommt, desto ärmlicher werden die Verhältnisse und desto mehr Familien gibt es, die nicht mal einen Strom- oder Wasseranschluss haben. Der Verkehr in La Paz war etwas, das mich von Anfang an ins Staunen versetzt hat. Es wird gehupt, geschrieen, Ampel dienen teilweise eher als Dekoration als zur Sicherheit. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen, dass ich mit dreifacher Wachsamkeit über die Strasse rennen muss, damit mich niemand überfährt. Denn in La Paz hält niemand an! Das Bussystem habe ich vom ersten Tag an zu schätzen gelernt. Auch wenn mich die Busschreier, die den Weg oder die Richtung des Busses ausrufen, vor allem morgens manchmal ganz schön genervt haben! Sehr schnell habe ich mich jedoch an den Luxus gewöhnt, dass es keine Bushaltestellen gibt, sondern die Bushaltestellen einfach dort sind, wo man sie haben möchte. Außerdem muss ich eigentlich nie länger als 5 Minuten auf den nächsten Bus warten. Dass man zu den Hauptzeiten die Busfahrten in sehr ,,kuscheliger¨ Weise verbringen muss, (manchmal waren bis zu 20 Personen oder mehr in einem Bus ausgelegt für 14 Personen) war ein nicht immer so angenehmer Nebeneffekt, an den man sich jedoch recht schnell gewöhnt hat.
Ankunft in La Paz-Akklimatisierung
Angekommen am Flughafen in La Paz, blieb mir die ersten 10 Minuten erst einmal sprichwörtlich die Puste weg. Sich auf einmal auf einer Höhe von 3900 m zu befinden, steckt man nicht so leicht weg. Meine Beine waren wie Wackelpudding, mein Herz schlug, als hätte ich gerade einen Marathonlauf gemacht und das Anziehen meines Rucksacks bereitete mir äußerst große Schwierigkeiten. Ich war froh, dass unsere Gastfamilien schon auf uns warteten und mein Gastvater mir netterweise sofort meinen Rucksack abnahm. Schon im Auto musste ich schmunzeln, da meine Gastmama mit einem extra angefertigten Zettel, auf dem die wichtigsten Phrasen auf Deutsch und Castellano standen, anfing mit mir zu kommunizieren. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und habe es mit viel Cocatee, wenig Bewegung und Schlaf am ersten Wochenende auch relativ problemlos geschafft mich an die Höhe zu gewöhnen.
Gastfamilie
Ich hab die ersten 4 Wochen bei Familie Campus gewohnt. Diese bestand aus meinen Gasteltern Wilfredo und Zulema, den 4 erwachsenen Kindern Vladimir, Wilfredo, Erica und Melissa und aus deren Kindern, Willicito(4), Marianna(6) und Sebastian (11). Die beiden jüngsten Geschwister, so wie der Älteste mit Frau und Kind, haben mit im Haus, bzw. in einer angrenzenden Wohnung gelebt. Da meine Gasteltern einen Urlaub gebucht hatten, habe ich die erste Woche mit dem jüngsten Sohn Vladimir(21) und den kleinen Marianna und Willicito alleine zu Hause verbracht. Vladimir hat mir sehr gut geholfen, mich schnell zu Recht zu finden und hat sehr viel mit mir unternommen. Er hat mir bei der Anschaffung eines billigen Handys geholfen, wir sind mit den Kleinen in den Zoo und ins Valle de la Luna gefahren und waren natürlich auch richtig schön Fastfood essen – so wie sich das gehört, wenn die Eltern in Urlaub sind. Und das alles in einem uralten Käfer, der in Deutschland bestimmt schon als Oldtimer gelten würde. Anschnallen- auch das kennen die Bolivianer nicht. Auch ohne Worte hat die Kommunikation am Anfang ganz gut funktioniert und die Kleine ist, mehr als einmal, mit mir durchs Haus gelaufen und hat mir alle möglichen Gegenstände ins Spanische übersetzt. Den Brauch, nach dem Essen aufzustehen und sich mit einem ,,Gracias’’ zu bedanken, habe ich in meiner Gastfamilie gelernt und finde ich sehr schön. Jedoch habe ich nicht nur viel von der bolivianischen Kultur lernen können, sondern mir sind in der Gastfamilie, vor allem an vielen Kleinigkeiten, die Unterschiede zu Deutschland aufgefallen. Milch gab es beim Frühstück nur als Pulver, Kaffee als Aufguss, in jedes Getränk mussten mindestens 2 Löffel Zucker und sagt man, dass man keinen Zucker mag, wurde man schief angeschaut. Die Waschmaschine (einen Luxus den nicht jeder Freiwillige genießen konnte) funktioniert mit kaltem Wasser und macht mehr Löcher in die Kleidung, als, dass sie sauber wird. Auch das lange, heiße Duschen, das ich in Deutschland so geliebt habe, habe ich mir sehr schnell abgewöhnt. Lediglich zur Mittagszeit, wenn die Sonne auf die Rohre schien, hatte man manchmal das Glück, dass das Wasser lau warm wurde.
Ein weiteres tolles Erlebnis in der Gastfamilie war der Geburtstag des 4- jährigen Willicito. Ein riesiges Fest, für dass schon 3 Tage vorher begonnen wurde, 20 Bleche Kekse und Tortenboden zu backen und auch eine Menge Dekoration gebastelt wurde. Allein die Vorbereitung hat mir eine Menge Spaß gemacht und ich kam beim Plätzchen backen sogar ein wenig in Weihnachtsstimmung. Das Fest an sich, wurde mit ca. 30- 40 Personen gefeiert, es gab eine Menge Musik, Tanz, einen Clown und leckeres Essen.
Einführungszeit
Nun, was habe ich sonst noch so in La Paz gemacht, wenn ich nicht in meiner Familie war? Zu unserer Einführungszeit gehörte auch ein täglich 4-stuendiger Sprachkurs, den wir (ich und andere deutsche Freiwillige) bei der äußerst sympathischen Bolivianerin Isabel im Wohnzimmer und Arbeitszimmer, einem sehr kleinen gemütlichen Raum mit noch gemütlicheren Sofas hatten. Der Sprachkurs hatte zwar in keinerlei Hinsicht etwas mit einem Sprachkurs zu tun, wie man ihn aus Deutschland kennt, trotzdem denke ich, dass ich zwar nicht viel Spanisch gelernt habe, jedoch eine Menge über die Geschichte und Kultur Boliviens und auch über die Gewohnheiten der Bolivianer.
Eingeläutet wurde der Sprachkurs, erstmal mit einer Runde Cocatee, bei der ein wenig geplaudert wurde. Nach meistens 30 bis 40 Minuten haben wir uns dann ins Arbeitszimmer begeben und unsere Bücher gesucht, falls nicht das Telefon geklingelt hat oder plötzlich Besuch kam. In unseren Sprachkurspausen haben wir uns in der Stadt aufgehalten, waren Einkaufen, im Cocamuseum – Langeweile hatte ich jedenfalls nie! Auch die Begegnung mit einem Schuhputzer, der in meinem Alter war und mir von seinem Leben auf der Strasse erzählt hat, gehört zu meinen Erfahrungen in La Paz. Und auch eine erste bolivianische Demonstration habe ich gesehen – nein leider unerwartet mittendrin gesteckt! 2 Tage lang, haben die Rentner, La Paz lahm gelegt. Als sie demonstrierten, konnte kein Auto und kein Mikrobus mehr fahren, die Stadt war verkehrsmäßig tot. Ich saß im Mikro und war gerade auf dem Heimweg, als ich mich schon wunderte wieso mein Bus auf einmal, einen anderen Weg einschlug. Jedoch habe ich mir nichts Großes dabei gedacht und erst einmal abgewartet. Leider standen wir plötzlich mitten in der Demonstration und nichts ging mehr weiter. In dieser Situation war mir leider nicht mehr ganz so wohl. Um mich rum knallte das Dynamit, Menschen mit Fahnen und Flaggen strömten an mir vorbei und ich wusste nicht wie ich aus diesem Chaos ungeschädigt entfliehen sollte. Eine nette Bolivianerin hat meine ,,Hilflosigkeit’’ wohl bemerkt und mich sicher aus dem Chaos herausgeführt. Ich war mit ihr zu Mittag essen, bis sich die Lage beruhigt hatte und danach hat sie mich über einen sicheren Weg nach Hause gebracht. Die 40 Minuten, die ich dadurch zu Fuß bergauf gehen musste, waren wirklich eine Qual. Dabei bleibt einem auch nach 4 Wochen noch die Puste weg. Sport in dieser Höhe ist für mich absolut unmöglich! Des Weiteren haben wir noch für unsere Gastfamilien gemeinsam deutsche Spätzle gekocht, sind einer Einladung des Bischofs von Bamberg gefolgt und haben auch, das ein der andere Mal, das Nachtleben in La Paz getestet. Außerdem haben wir ein ganzes Wochenende auf und am Titikakasee verbracht, sind dort 5 Stunden in praller Sonne gewandert und haben einen herrlichen Sonnenuntergang und Mondaufgang gesehen. Wirklich eine tolle Erfahrung! Die Zeit in La Paz war sehr schnell rum und somit machte ich mich am 30.08 zusammen mit Carina und Christian (zwei Mitfreiwilligen), auf nach Cochabamba. Dort machten wir noch 3 Tage Urlaub, bevor ich dann am 3.9 in mein Projekt weitergefahren bin.
Cochabamba
Cochabamba gehört zu den größten Städten hier in Bolivien, ist im Gegensatz zu La Paz jedoch viel ruhiger. Es gibt z.B. keine Schreier im Bus, die den Weg verkünden. Es ist grün und heiß, Papageie und Kolibris sitzen in den Bäumen, und die große Christostatue, ist von überall sichtbar. In den 3 Tagen haben wir uns alles Sehenswerte angeschaut und somit habe ich mir schon einen sehr guten Überblick verschafft. Als ich am letzten Wochenende noch einmal Christian besucht habe, war es sehr angenehm sich schon ohne Stadtplan zu Recht zu finden.
Aiquile
Am 3.9. habe ich mich also auf den Weg nach Aiquile gemacht, meinem zu Hause für das nächste Jahr. Der Minibus, der mich hierher gebracht hat, hatte alles Mögliche auf dem Dach geladen, da anscheinend jemand am renovieren war. Es ist wirklich ein Wunder, dass wir das Bett nicht verloren haben. Die Fahrt hier hin war sehr holprig, da nur die Hälfte der Strecke geteert ist und die andere Hälfte aus Pflastersteinen besteht. Man fährt 5 Stunden lang durch nichts als Sandberge. Ab und zu sieht man den einen oder anderen Baum. Trotzdem haben wir mehr als einmal angehalten, um irgendwelche Leute mitzunehmen, die im ,,Nichts’’ wanderten, da sie sich keinen Bus oder kein Auto leisten konnten. Diese Menschen laufen nicht selten, bis zu 4 Stunden ins nächste Dorf. Als ich in Aiquile ankam sollte ich eigentlich von Claudia, der Deutschen die hier lebt abgeholt werden. Jedoch war nach 1,5 Stunden leider immer noch niemand zu sehen und da ich keine Adresse hatte und es kein Handynetz in Aiquile gab, blieb mir nichts anderes übrig als weiterzuwarten. Ich bin heute selber überrascht wie ruhig ich dabei geblieben bin und hake diese Erfahrung als typisch bolivianisch ab. Bis jetzt hat kein Plan, den ich hier hatte so funktioniert, wie er geplant war. Zum Glück gewöhnt man sich sehr schnell an so etwas und lernt spontan und gelassen zu werden. Nach 2 Stunden habe ich Claudia dann endlich getroffen. Durch einen dummen Zufall, haben wir tatsächlich fast 2 Stunden an unterschiedlichen Stellen aufeinander gewartet. Das Leben hier in Aiquile kann ich mit einem Wort beschreiben: Ruhe. In den ersten Tagen habe ich mich sehr gewundert, wieso so wenige Menschen auf der Strasse sind und was diese den ganzen Tag so machen. Aiquile ist ein ziemlich verschlafenes Dorf, dass für die Jugend leider nicht besonders viel zu bieten hat. Ich lebe in einem eigenen Appartement in einem der Mädcheninternate und esse mit dem Bischof und anderen Priestern im Obispado (Bischofssitz). Die erste Woche habe ich mich hier nicht besonders wohl gefühlt. Ich habe kein Wort verstanden, wusste nicht was meine Aufgaben sind und hatte eigentlich keine Ahnung von nichts! Somit bin ich die ersten Tage meistens mit Hermano (Bruder) Marco – meinem Chef – im Auto herumgefahren, habe Obstbäume gepflückt, bei den Hausaufgaben geholfen, oder auch mal im Comedor (Esssaal) beim Kochen geholfen. Was mich sehr gestört hat und immer noch stört ist, dass die Menschen hier einem nicht klar sagen können oder wollen, was sie von einem möchten oder verlangen.
Nachdem ich nun selbst die Initiative ergriffen habe und mit den Schwestern und Hermano Marco geredet habe, habe ich mir mit deren Hilfe nun einen geregelten Arbeitstag organisiert. Morgens arbeite ich zusammen mit einer anderen Betreuerin in der Betania, einem Heim für behinderte Frauen, in dem gleichzeitig die Hausaufgabenbetreuung von ca. 20 bis 30 Kindern stattfindet, die aus armen Familien kommen. Die Arbeit mit den Kindern ist nicht sehr leicht, da sie schlagen, treten, auf Quetchua beleidigen und eigentlich alles andere außer ihre Hausaufgaben zu machen. Schon mehr als einmal, hatte meine Kollegin keine Zeit, zur Arbeit zu kommen, sodass ich mit den Kindern alleine war. Leider reicht mein Spanisch bei weitem noch nicht aus, um angemessene Mahnungen auszusprechen, oder sie dazu zu bewegen ihre Aufgaben zu erledigen.
Jedoch merke ich schon, dass die Kinder anfangen mich zu akzeptieren und auch vertrauen fassen. Somit denke ich, dass sich die Arbeit bald einspielen wird. Nachmittags arbeite ich in der Pastoral und gebe Englischunterricht in den 2 Mädcheninternaten und im Jungeninternat. Abends gebe ich an 3 Tagen noch einmal Englischunterricht. Ansonsten muss ich ja auch noch mein Zimmer putzen und Wäsche per Hand waschen (was ich im Übrigen nicht als Last sondern als Entspannung ansehe). Ich durfte auch schon mit dem Bischof in sein Heimatdorf fahren, seine Familie kennen lernen und eine neun Stunden Nachtwanderung nach Mizque machen (bei der ich mir einige Blasen und Schmerzen zugezogen habe und mir geschworen habe, so was nie wieder zu tun!). Außerdem war ich auch auf einer Beerdigung auf dem Campo, was mich sehr schockiert hat, da der Tote einfach vor der Haustür verbuddelt wurde. An diesem Wochenende war sogar Dorfolympiade, bei der alle Schulen aus der Prälatur in verschiedensten Sportarten gegeneinander angetreten. Da ich am Wochenende in Cochabamba war, habe ich nur die Eröffnungsfeier gesehen, die jedoch ein ganz besonderes Erlebnis war. Es war ein riesiges Fest mit Musik und Tanz, mit vielen Worten und sogar einem Feuerwerk. Als Höhepunkt hat Thalia, eine berühmte bolivianische Band (der Sänger ist 12 und hat in etwa den Stand von Tokio Hotel) gespielt, wodurch wirklich die Hölle los war. Sogar die Polizei, die ich hier noch nie arbeiten gesehen habe, kam als Security zum Einsatz.
Alles in allem, war der Start hier in Aiquile nicht sehr einfach, da mir, obwohl ich nicht alleine gelassen wurde, ein richtiger Einstieg und Einarbeitung gefehlt hat. Trotzdem fühle ich mich jetzt, da mein Tag organisiert ist, wohl und hoffe, dass ich mich bald eingelebt haben werde.
Vielen Dank, auch für eure/ihre vielen E-Mails und eure/ihre Unterstützung aus Deutschland! Ich freue mich jedes Mal, wie in Schneekönig, etwas von euch zu hören!
Bis bald, muchas saludos de Bolivia
Eure Ramona
Schlagworte: Aiquile, Eingewöhnung, Ramona