Archiv für Juli 2009

Rumänien: 3ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Mai


Warum hat das so lange gedauert?

Mir ist es schwer gefallen, meinen neuen Rundbrief zu schreiben. Zum einen liegt es sicher daran, dass ich seit Weihnachten einen Laptop habe. Ständiger Internetzugang und jederzeit skypen zu können, macht Kommunikation mit zu Hause zwar einfacher, aber auch gewöhnlich. Ich gebe mir einfach keine Mühe mehr, schöne E-Mails zu schreiben, aus denen ich Ideen schöpfen könnte.

Zum anderen habe ich mich anscheinend komplett eingelebt. Noch zur Zeit meines letzten Rundbriefs kam ich mir oft wie ein Tourist vor, der über ungarische Sprichwörter lacht und über Buspläne den Kopf schüttelt. Ich habe mich gefragt, ob es in letzter Zeit keine verrückten Begegnungen mehr gab. Natürlich gab es die, nur sie fallen mir nicht mehr auf. (weiterlesen…)

Rumänien: 2ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Januar

Wie geht’s denn so?

Anders als zum Zeitpunkt des ersten Rundbriefes. Damals hatte ich mir schon Sorgen gemacht, es ginge mir zu gut. Die Zeit, in der ich von jeder Fliege an der Wand begeistert war, ist definitiv vorbei.

Mittlerweile ist der Alltag eingekehrt, ich bin nicht mehr neu und besonders, und ich werde nicht mehr von allen beachtet und umsorgt. (weiterlesen…)

Rumänien: 1ter Rundbrief von Anna Veit

29. Juli 2009 von anna.veit

Im Oktober

Was hast du den Sommer über gemacht, man hört ja gar nichts von dir?!

Die ersten drei Wochen habe ich bei Christian, einem anderen deutschen Freiwilligen, in Tirgu Mures gewohnt. Wir haben Urlaub gemacht, waren im Schwimmbad, im Zoo und haben jeden Tag eine Melone gegessen. Danach ging es zum Rumänischlernen nach Bukarest. Zwei Wochen lang haben ich und 15 andere Deutsche die „Herbstakademie“ besucht und einen kleinen Einblick in die rumänische Sprache und Kultur bekommen. (weiterlesen…)

Rundbrief IV – Tobias Helbing – Slowakei

29. Juli 2009 von tobias.helbing

Rundbrief IV

Ein fröhliches Hallo an meine Familie, Freunde, Bekannte, Unterstützer, Entsender Mitfreiwilligen und alle, die das hier sonst noch lesen,

Ich will wie immer nicht lange um den heißen Brei herum reden, also:

In meiner Arbeit läuft es sehr gut. Vielleicht erinnern sich manche noch an die Klientin welche ich Anfang des Jahres versehentlich mit einer Tür umgestoßen, und ihr dadurch drei Wochen Krankenhaus und REHA beschert hatte. Ich berichtete, wie sie todunglücklich an den Rollstuhl gefesselt zurück kam. Ich wollte die Projektstelle nicht eher verlassen, bis dass es ihr wieder besser geht. Diesen Punkt kann ich beruhigt abhaken. Die Gehübungen auf dem Flur werden immer besser, das Weinen ist einem Lachen gewichen, und sie nervt uns alle wie eh und je (und das ist durchaus positiv! J ). (weiterlesen…)