2. Rundbrief aus Burkina Faso (Okt./Nov.)
14. Juni 2010 von jana.marxen2. Rundbrief aus Burkina Faso
(Okt./Nov. 09)
Jana Marxen, Foyer Sainte Monique, Banfora, BF
… wir leben jetzt zusammen mit 33 Mädchen…ich hatte meine erste Malaria… war zwei Wochen mit dem Solidaritätskreis Westafrika auf Rundreise… wir haben mit den Mädchen 14 Liter Zitronensaft gepresst… Sr Céline und ich haben unsere erste Aufklärungsreihe mit den Mädchen des Foyers durchgeführt… ein alter Mann, der öfters vorbei kommt und taubstumm ist, will sich wieder verheiraten: mit einem jungen Mädchen… es hat aufgehört zu regnen, jetzt wird es vor April keinen Regen mehr geben… ich habe Hund gegessen… meine Dreadlocks sind bis auf zwei rausgekämmt, weil es einfach zu heiss ist… …ein 12-jähriges Mädchen ist bei der Geburt ihrer Zwillinge gestorben… Afrikanische Schwestern können „unsere“ Einstellung der Sexualität gegenüber überhaupt nicht verstehen… auf dem Markt am Sonntag haben Kinder darüber diskutiert ob ich ein afrikanischer Albino bin oder eine Europäerin… Sr Cécile hat eine giftige Schlange getötet… Ich habe miterlebt wie eine Schwester zum ersten Mal ein Kondom angefasst hat und es richtig eklig fand… Sr Cécile hat mir Geschichten von Marabus, Totems, Hexen und schwarzer Magie erzählt… Théodore, Marie, Pélagie und ich haben mit Kindern im Kreis getanzt und gesungen…ich habe einen Dioula-Kurs begonnen… mit einer amerikanischen Peace Corps-Freiwilligen versuche ich mein English wieder aufzubessern, was durch das viele Französisch und Dioula eine reinste Katastrophe geworden ist… Angèle und ich sind einen Affenbrotbaum hochgeklettert um Blätter für die Sosse zu pflücken…
Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte,
wieder sind 2 Monate vergangen und wieder fällt es mir schwer einen Anfang zu finden, wenn es darum geht das Geschehene zusammenzufassen…
Es ist 20:31 Uhr. Heute Abend gab es mein Lieblingsessen, Ajekè mit Fisch und da Soeur Véronique die ganze Woche in Bobo ist haben wir ordentlich mit den Händen essen können
Ansonsten erlaubt sie dies nur selten bei Tisch. Draussen zirpen die Grillen, die Frösche quaken… Es hat schon seit Wochen nicht mehr geregnet und den nächsten Regen werden wir auch erst wieder im April erleben. Es wird trocken, es ist windig, nachts und morgens recht frisch, mittags aber wieder warm, so 25 – 30 Grad…überall Sand und Staub.
Bald ist Weihnachten, aber ausser den „Joyeux Noël“- Stoffen, die jeden Sonntag nach der Messe verkauft werden ist hier noch keine Spur von weihnachtlicher Stimmung.
…aber zurück zum 1. Oktober:
Heute kommen die Mädchen ins Foyer und werden hier bis Mai/Juni 2010 leben und lernen. Sie sind in Gruppen eingeteilt und kochen sich selbst, waschen, etc. Morgens für um 7 Uhr gehen sie in Banfora zur Schule, kommen zu Mittag wieder ins Foyer und um 15 Uhr gehen sie wieder bis 17 Uhr in die Schule. Abends ab 20 Uhr arbeiten sie in einem Raum, lernen, machen Hausaufgaben, etc. Und mit dem heutigen Tag ändert sich auch mein Alltag noch einmal wesentlich:
Ich bin jetzt neben Soeur Céline mitverantwortlich für das Foyer: Soeur Céline macht diese Arbeit schon seit 2005. Wir kümmern uns zusammen um die Einhaltung der Regeln, lernen abends mit den Mädchen, kümmern uns um diejenigen, die krank sind etc.
Donnerstags und samstags bringe ich ihnen den Umgang mit dem Computer bei. Das ist jedes Mal wieder ein kleines Abenteuer, und sehr spannend, da sie sich wirklich herantasten wie bei uns die kleinen Kinder. Samstags kommt dann ausserdem noch eine Stunde Mathe mit denen der 3ème hinzu, d.h. der Klasse, die dieses Schuljahr Examen macht.
Zwei der Schwestern (29 und 31 Jahre) gehen noch zur Schule (9. und 10. Klasse) und so helfe ich ihnen oft in Englisch und Mathe.
Nach dem Mittagessen arbeite ich mit Odille, ein Mädchen, dass die Grundausbildung als Schneiderin hat und bald mit der Weiterbildung anfangen will. Sie ist 20 Jahre alt und hat die Schule nach der 3. Klasse abgebrochen, da sich ihre Eltern haben scheiden lassen. Sie kann weder lesen noch schreiben und bereut das jetzt sehr. Ich hoffe ihr ein bisschen was in dem Jahr beibringen zu können!
Sobald die Erlaubnis von der Direktion der Region da ist werden Sr Céline und ich an die umliegenden Collèges fahren um dort die Mädchen der 6ème aufzuklären!
Die Mädchen hier und deren Schicksale
Dieses Jahr sind 33 Mädchen hier im Foyer, im Alter von 12 bis 23 Jahren. Sie sind zum Grossteil aus armen Verhältnissen, zum Teil Weisenkinder. Sie kommen aus Banfora und den umliegenden Dörfern um sich hier in Ruhe auf die Schule konzentrieren zu können.
Jeden Abend von 20 bis ca. 23 Uhr und samstags nachmittags lernen ich und Céline mit ihnen, fragen sie ab, etc.
Wenn man die Mädchen fragt, was sie werden möchten haben sie oft keinen Plan, zucken nur mit den Schultern und kichern… dieselbe Reaktion folgt auf die Frage wie viele Kinder sie später haben möchten… Aber alle möchten sie ihr Abi schaffen.
Kommen sie dann mit ihrer Notenbilanz aller Fächer um sie von der Soeur unterzeichnen zu lassen, dann hat leider über die Hälfte den Durchschnitt von 10/20 nicht erreicht… schlechteste Fächer sind oft Mathe, Englisch/Deutsch, Physik-Chemie und Französisch… Vom Abi sind viele noch weit entfernt: sie wiederholen oft eine Klasse zwei- oder dreimal… und wer weiss ob sie nicht auf dem Weg zum BEPC (zu vergleichen mit Realschulabschluss) schon schwanger werden, ihre Ausbildung abbrechen müssen und anfangen auf dem Markt zu verkaufen oder ein Telefonzentrum zu eröffnen um ihr Kind zu ernähren… der Mann will von dem Kind womöglich noch gar nichts wissen…
All das sind keine seltenen Realitäten, was das Leben der Mädchen hier angeht! Aber wenn man genauer hinsieht ist all dies auch irgendwie kein Wunder:
Die meisten Mädchen kommen aus armen Familien, die Eltern können selten lesen und schreiben, haben viele Kinder, die alle in die Schule gehen möchten. Die Schulausbildung ist teuer: 80 000 – 90 000 F CFA (120 – 140 Euro) für einen Platz in einer Privatschule mit guten Lehrern und „nur“ etwa 40 bis 50 Schülern in einer Klasse. In den staatlichen Schulen ist das Schulgeld wesentlich billiger: 13 000 – 25 000 F CFA (20 – 40 Euro). Hier findet man allerdings meist unmotivierte, überforderte Lehrer mit bis zu 120 Schülern in einer Klasse! Die, die in den ersten Reihen sind und etwas lernen möchten haben Glück: der Lehrer wird sich oft an sie richten und das Mass an ihnen anlegen. Die vielen anderen, die hinten sitzen, mit Mühe sehen, was an der Tafel steht und eigentlich gar nicht wissen warum sie lernen sollen, denn einen Plan für die Zukunft haben sie nicht, hören zu oder lassen es…bei so vielen Schülern kann der Lehrer ja sowieso keinen Überblick haben.
Letztens habe ich ein Mädchen in Englisch abfragen wollen, da sie nur 18 von 60 in ihrer Bilanz hatte. Ich habe ihr Heft genommen und gesehen, dass sie schon die Uhrzeiten, Zahlen, „past tense“ und Fragen mit „to do“ behandelt haben. Als ich dann erst einmal die Begrüssung auf English machen wollte wusste sie nichts. Ok, ich habe dann gefragt was „Ich lebe in Banfora heisst“. … nichts. „Du bist Jana“… nichts. „Du“… nichts… Also haben wir gemeinsam mit den „personal pronouns“ begonnen und die Verben „to be“ und „to have“ konjugiert; kleine Sätze gebildet… In ihrem Heft stand schon „simple past“ und ich weiss nicht was noch alles!
Oft rührt dieses Nichtwissen auch daher, dass viele „Inspecteurs“, das sind die, die „Grundschulen“ verwalten, Kinder im CEP (Examen nach der „4. Kasse“) bestehen lassen um selbst gelobt zu werden über den hohen Prozentsatz an bestandenen Prüfungen. So kommt es, dass Mädchen und Jungen in die Collèges kommen, die eigentlich noch gar nicht das Niveau haben: sie finden den Anschluss nicht, wiederholen einmal, zweimal,… besuchen vielleicht ein Jahr lang die Abendschule, um den Anschluss wieder zu finden (diese ist auch billiger)…irgendwann sieht der Vater dann keinen Grund mehr sein Geld weiter unnütz in die Bildung des Kindes zu investieren und das war’s mit der Schulbildung…
Hinzu kommt das grosse Thema der frühen ungewollten Schwangerschaften, die zum Schulabbruch führen.
In Tiéfora, einem Dorf der Provinz, wurden im Schuljahr 2008/09 80 Schülerinnen in die 6ème (jüngste Klasse im Collège) eingeschult. Für das Schuljahr 2009/10 haben lediglich 9 der 80 Schülerinnen den Sprung in die höhere Klasse, 5ème, geschafft. 11 Schülerinnen wiederholen die 6ème und die 60 restlichen Mädchen wurden von der Schule verwiesen, weil ihr Durchschnitt unter 7 Punkten von 20 war. Von diesen 60 Mädchen waren 16 schwanger, alle unter 17 Jahre alt!!
Als Sr Céline und ich die Aufklärungsreihe mit den Mädchen der 6ème bis 3ème des Foyers durchgeführt haben war es erst einmal erschreckend wie wenig sie über Sexualität wussten. Ein Mädchen hat mich gefragt ob es stimmt, dass ein Junge erst ab dem Alter von 15 Jahren schwängern kann. Andere glauben, dass man durch ein einziges Mal Geschlechtsverkehr nicht schwanger werden kann, es muss schon zwei- oder dreimal sein…
Die Armut als Teufelskreis
Auf meine Frage wie sie sich einem Jungen gegenüber verhalten, der Geld hat und an einem interessiert ist, haben fast alle geantwortet: „Das gute daran ist, dass man sich einladen lassen kann ohne mit ihm zusammen sein zu müssen.“ Ja, und genau das ist das Problem: Ein Mädchen kommt aus dem Dorf in die Stadt, zuhause lebt ihre Familie in Armut und bringt mit Mühe das Schulgeld auf. Jetzt ist da ein Junge, der an ihr interessiert ist. Sie sagt „Nein, ich bin nicht an dir interessiert.“ Am nächsten Tag kauft er ihr in der grossen Pause ein Tütchen mit Jogurt, redet mit ihr und sagt ihr noch einmal wie gerne er mit ihr zusammen wäre. Das Mädchen trinkt den spendierten Jogurt, sagt aber wieder, dass sie nicht interessiert ist. So geht das weiter, sie sagt „Nein“, nimmt aber weiter seine Geschenke an. Der Junge hört zwar das „Nein“, deutet es aber als Methode des Mädchens, sich selten oder nicht einfach zu haben zu zeigen. Er denkt sich „Sie will womöglich, dass ich nur dranbleibe und sie ein bisschen dränge!“ Ja, das macht er dann und die Folge kann eine Schwangerschaft für das Mädchen sein, obwohl es doch immer „Nein“ gesagt hat…
Ein weiteres ist, wie schon gesagt, die schrecklich enge Beziehung vieler Mädchen ihren Lehrern gegenüber. Viele Lehrer bieten den Schülerinnen an, mit ihnen zu schlafen um bessere Noten zu bekommen oder gar ein Examen zu bestehen… das daraus eine Schwangerschaft entstehen kann, die das ganze Leben des Mädchens umkrempelt, bleibt in dem Moment unbeachtet. Von den psychischen Folgen ganz zu schweigen…
Doch was sagt man den Mädchen, wenn sie solche Antworten geben? Ihr dürft die Geschenke nicht annehmen, auch wenn eure Familie zuhause noch so arm ist? Ihr dürft nicht daran denken mit einem Lehrer zu schlafen, nur um in der Schule gut zu sein. Dann lernt lieber mehr? Ja, aber wenn ich doch den Anschluss seit der 4. Klasse verloren habe, obwohl ich bis dahin immer gut war…
Ihr seht, dass ist alles nicht so einfach.
Wenn ich all diese Tatsachen und Erlebnisse hier so mitbekomme wird mir eines sehr klar: wenn wir in Sozialkunde über „women empowerment“ als Lösung für die Entwicklungspolitik der ärmsten Länder der Welt (zu denen Burkina Faso ohne Zweifel gehört) sprechen, dann ist das viel leichter gesagt als getan.
An die Lösungen, wie: Bildung der Frau, gemeinsame Familienplanung, medizinische Versorgung, … sind so viele weitere Faktoren gebunden, die das alles schwierig machen.
Ich glaube es ist ganz wichtig, dass die Mädchen ein Ziel vor Augen haben, anfangen sich früh ein Bild von ihrer Zukunft zu machen um dieses verfolgen zu können. Die verbreitete Planlosigkeit ist meiner Meinung nach ein grosses Problem. Hinzu kommt die Armut, die dazu führt, dass sich die Mädchen nicht mit freiem Kopf auf ihre Bildung konzentrieren können, dass sie Angebote von Lehrern und Jungen um einen hohen Preis annehmen.
Auch die medizinische Versorgung ist von der Armut beeinflusst:
Letztens ging es einem Mädchen während dem Computerkurs nicht gut, sie hatte Kopfweh. Ich sagte sie solle in die Communauté gehen und sich von Pélagie etwas geben lassen. Als sie aber aufstand um alleine zum Foyer zurückzugehen und ich sah wie wackelig sie auf den Beinen war, habe ich sie gestützt um zur Communauté zu gehen. Wir waren jedoch kaum aus der Tür raus, da hat sie sich übergeben, wir sind ins Krankenhaus und es war Malaria… Viele Menschen hier gehen erst zum Arzt, wenn es ganz schlimm ist, aus Angst, dass die Behandlung viel kostet. Das führt dazu, dass viele Wunden unvollständig heilen, sich entzünden, etc… Auf dem Markt werden Medikamente von Händlern oft zu einem Bruchteil von dem verkauft, was es in der Apotheke kostet: die Menschen kaufen also bei diesen Händlern… über die Qualität muss ich euch wohl nichts weiter sagen…
Malaria und innerer Zwiespalt
Am 17.10. habe ich meine erste Malaria bekommen und war für einen Tag richtig fertig, hatte 39,5°C Fieber und Kopfweh. Aber da ich direkt das Medikament genommen habe ging es mir am nächsten Tag schon wesentlich besser.
Ansonsten fühle ich mich hier jeden Tag wohler! Die Schwestern sind mir inzwischen richtige Freundinnen geworden und meine Befürchtung, ich würde für ein Jahr lang nicht lachen können bis mir die Tränen kommen und ich Bauchweh kriege hat sich nicht bewahrheitet
Seit 3 Wochen habe ich 2 Stunden in der Woche Dioula-Kurs (das ist zwar nicht viel aber ich versuche viel selbst zu lernen anhand eines Buches) und ich hoffe wirklich, dass ich bald mehr verstehen werde. Ganz langsam fange ich an die kurzen, oft gleichklingenden Laute zu verstehen.
Was mich im Moment viel umtreibt ist das Nachdenken über die Zunkunft. Oft liege ich abends im Bett und wenn ich an Deutschland denke ist das wie aus einem anderen Leben. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das sein wird, wenn ich zurückkomme, mit allem was ich hier erlebe. Ich habe ein bisschen Angst, nicht wieder reinzukommen…Auf der anderen Seite: wenn ich meine Erinnerungsfotos gucke denke ich nur: „Ich liebe mein Leben in Deutschland!“
Mit all diesen Eindrücken und Gedanken komme ich zum Schluss. DANKE für alle Anfrufe, Grüsse und Mails und freue mich schon über viele Rundbrief-Rückmeldungen
Eure Jana (Foyer Sainte Monique; BP 78; Banfora; Burkina Faso; Tel: 00226 70 90 63 76)
(à wer mehr über die Rundreise wissen möchte: www.solidaritaetskreis-westafrika.de)
Anbei noch eine kurze afrikanische Geschichte:
Es war einmal ein Mann, der beschwerte sich immer, über jede Kleinigkeit beschwerte er sich und sah in seinem Leben nur die ganzen vielen Sorgen, die er hatte. Jeden Tag betete er zu Gott und fragte ihn womit er nur die ganzen Sorgen verdient hätte.
Eines Nachts, als der Mann schlief, da hatte er einen Traum: es war Gott, der zu ihm sprach und ihm sagte er solle am nächsten Tag alle seine Sorgen in einen Sack packen und sich auf den Weg machen. Er würde eine Hütte finden mit einem Fenster und einer Tür. Zu dem Fenster solle er seinen Sorgensack hineinschmeissen, dann durch die Tür in die Hütte gehen und sich einen der Sorgensäcke aussuchen.
Am nächsten Tag, als der Mann erwachte erinnerte er sich sofort an seinen Traum, packte alle seine Sorgen in einen grossen Sack, schnürte ihn feste zu und machte sich auf den Weg.
Nach gar nicht langer Zeit kam er zu der Hütte und wie Gott es ihm gesagt hatte warf er seinen grossen Sack durch das Fenster hinein. Dann trat er durch die Tür in die Hütte und sah viele grosse Sorgensäcke! Er schaute sich um und fand schliesslich einen Sack, der schön klein war – mit wenigen Sorgen. Er nahm den Sack und machte sich überglücklich auf den Heimweg, mit dem Wissen, all seine grossen Sorgen los zu sein.
Nachts ertönte ihm dann wieder Gottes Stimme, die sagte: „Mein lieber Freund, du bist so glücklich mit deinem kleinen Sorgensack, den du gegen deinen grossen Sack voller Sorgen ausgetauscht hast, doch weiss, dass es dein eigener Sack war, den du wieder mit nach hause genommen hast und der so klein neben all den anderen Sorgensäcken war!“