Archiv für Februar 2011
18. Februar 2011 von lioba.pinn
Lieber Solikreis,
ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachten, nachträglich nochmal ein
frohes neues Jahr und alles Gute!
Wie erwartet, haben wir hier einen neuen alten Präsidenten. Evo hat mit über 60 Prozent die Wahl gewonnen, in Potosí sogar mit mehr als 75%.
Das Schuljahr ist zu Ende und die Sommerferien haben begonnen.
Der Sommer ist für die Leute vom Land sehr hart, es ist heiß und gibt kaum Wasser. An den Wegrändern liegen sterbende Tiere, die wenigen, die es sowieso nur gibt; die Ernte vertrocknet. Daher kommen gerade zu Weihnachten viele in die Stadt, sie sehen oft keinen anderen Ausweg mehr, als zu betteln. (weiterlesen …)
Schlagworte:Cerro Rico, Lioba Pinn, Potosí, Santa Cruz, Silvester, Weihnachten
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18. Februar 2011 von stellalaura.arnas
Lieber Solidaritätskreis
und alle Interessierten,
nachdem ich euch im letzten Rundbrief ausführlich über mein Karnevalserlebnis der etwas anderen Art berichtet habe, knüpfe ich nun an die Monate März und April an.
In meinem Projekt läuft alles wunderbar, besser als gedacht. Natürlich gibt es auch einige schulin- und -externe Schwierigkeiten zu bewältigen. Seien es innerhalb der Schule finanzielle oder aber auch rechtliche Probleme. Eigentlich gibt es auch immer politisch bedingte Diskussionspunkte, da wir eine katholische Schule sind und die Regierung dies bekanntlich nicht gerade gern unterstützt. (weiterlesen …)
Schlagworte:Bolivien, Feiertage, Stella Arnas, Sternwanderung
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18. Februar 2011 von philipp.kreutzer
3. Rundbrief 17.11.09
Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte,
wir haben nun schon Mitte November und seit meinem letzten Rundbrief sind wieder 2 Monate ins Land gegangen. Eine Zeit, die rückblickend wie im Fluge vergangen zu sein scheint. Wenn ich nun jedoch meinen kleinen Notizkalender durchblättere merke ich, wie viele Dinge in diesen Tagen und Wochen passiert sind und wie lang diese zum Teil schon zurückliegen…
Aber vielleicht erst einmal ein paar Eindrücke zu meiner momentanen Situation. (weiterlesen …)
Schlagworte:Bogotá, Philipp Kreutzer, Wohnsituation
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17. Februar 2011 von philipp.kreutzer
Informationsschreiben 21.11.09
Am 4. August 2009 kam ich hier in Bogota am Flughafen an. Dort wurde ich von Jose, dem deutschen Leiter der Fundacion de Vida, in der ich unter anderem in diesem Jahr arbeiten werde, abgeholt. Er zeigte mir sogleich die Stadt, mein Arbeitsumfeld für das kommende Jahr, die Parroquia de Egipto sowie mein neues Zuhause, ein Ordenshaus des Basilianerordens.
Die Parroquia de Egipto liegt in einem der ärmsten und problematischsten Stadtviertel Bogotas. Es ist ein Zufluchtsort für viele Binnenflüchtlinge, die vom Land in die Stadt abgewandert sind, da große Firmen oder der Staat sie enteignet haben. Aus diesen schwierigen sozialen Verhältnissen resultiert eine hohe Kriminalitätsrate und auch die Schulen und Bildungseinrichtungen in diesem Sektor haben mit vielen Problemen zu kämpfen, worunter die Schulbildung der Kinder und Jugendlichen leidet. (weiterlesen …)
Schlagworte:Bogotá, Pfarrei Egipto, Philipp Kreutzer
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17. Februar 2011 von philipp.kreutzer
1.Rundbrief 04.09.09
Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte und Interessierte, lieber Solidaritätskreis.
Nach etwas mehr als einem Monat Aufenthalt hier in Kolumbien, so dachte ich mir, lass ich mal wieder etwas von mir hören.
Ich lebe jetzt also schon seit geraumer Zeit hier in Bogotá, in der Pfarrei Egipto (Ägypten), und habe mich wirklich gut eingelebt. Ich habe schon in dem einen Monat so viel über Kolumbien, Bogotá sowie die Kultur hier erfahren und dabei so viele interessante Menschen kennengelernt, dass ich mich manchmal dabei ertappe zu denken ich würde Kolumbien kennen. Doch im selben Moment wird mir klar, dass ich bisher nur einen Bruchteil von diesem Land erfahren habe und dass es noch so viel mehr zu erforschen gibt. Denn eines weiß ich mit Sicherheit und das wird mir auch bei jedem Gespräch, in dem es um Kolumbien geht, versichert: Kolumbien ist das Land der großen Unterschiede. Führt man sich nur mal die unterschiedlichen Klimazonen vor Augen oder erinnert sich daran, dass es hier die zweitgrößte Artenvielfalt der Welt gibt, so wird einem dies noch mal bestätigt.
Ich versuche also, dies in meinem Rundbrief ein Bisschen näher zu erläutern und nebenbei über mich, meine Arbeit und mein Privatleben zu berichten .
(weiterlesen …)
Schlagworte:Bildungssystem, Bogotá, Gegensätze, Pfarrei Egipto, Philipp Kreutzer
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17. Februar 2011 von simone.wengenroth
Grüße aus dem herbstlichen Bolivien!
Die Regenzeit ist zu Ende, alles ist trocken, die Pflanzen verlieren ihre Blätter, es ist windig, die Sonne scheint in den Mittagsstunden heiß vom Himmel und die Nächte sind richtig kalt.
Seit meinem letzten Rundbrief sind 3 Monate vergangen und jetzt schreibe ich euch, was ich in dieser Zeit erlebt habe. Viel Spaß beim Lesen.
(weiterlesen …)
Schlagworte:72-Stunden-Aktion, Comunidad, Padilla, Simone Wengenroth
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17. Februar 2011 von annikasophie.kiefer
Hallo meine Lieben,
ja, ich weiß, dass ich lange gewartet hab um mal wieder zu berichten, aber ich hab´s geschafft. Hier bekommt ihr einen kurzen Einblick in mein Leben und bei Fragen oder Kommentaren freue ich mich von euch zu hören. Viel Spaß =)
Arbeit
Mittlerweile bin ich laut meines Arbeitsplans in drei festen Projekten. Jeden Montag und Dienstag helfe ich in den Kindergruppen aus. Diese Gruppen könnte man mit dem Kinderbodenturnen vergleichen. Die Mütter (und ein Vater) kommen mit ihren Kindern zur Caritas und dann wird gesungen, geturnt und gespielt. Die Gruppen sind eingeteilt in Altersgruppen. Es gibt Babymassagen, wo Kinder im Alter von bis zu acht Monaten hinkommen, und Krabbelgruppen mit Kindern von ein bis zwei und von zwei bis drei Jahren. Diese Arbeit macht mir besonders viel Spaß, da diese Kinder so fröhlich sind und mich schon voll akzeptiert haben, mich also auch immer dementsprechend begrüßen: mit leuchtenden Augen und offenen Armen. Wenn sich bis zum 3.3. genug Mütter melden, werde ich ab dann auch meine eigene Gruppe auf Deutsch leiten. (weiterlesen …)
Schlagworte:Annika Kiefer, Arbeit, Rumänien, Ungarisch, Verkehrsmittel, Weihnachten
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16. Februar 2011 von Judith
Klappe die Zweite…
Die Temperaturen sind kühler, der Wind stärker und das Wetter schlechter. Der Winter ist da. Doch nicht nur das Klima lässt darauf schließen, auch die wenigen Menschen in der Stadt verdeutlichen den Jahreszeitenwechsel. Denn jetzt ist die Tourismussaison endgültig zu Ende (abgesehen von den wenigen asiatischen Besichtigungsgruppen, die man manchmal noch sichtet) und die Einheimischen gehen nur noch an die frische Luft, wenn es wirklich nötig ist, d.h. zum Arbeiten, Einkaufen oder eventuell zu einem kleinen Spaziergang. Dieser darf aber auch nicht allzu lange dauern, da es kalt ist und die Menschen hier etwas empfindlich sind, wenn es um das Wetter geht (kurze Anmerkung: durchschnittlich etwa 7° C). Lediglich die vielen Tauben, Möwen und Katzen bleiben der Stadt treu und zeigen sich immernoch mit viel Präsenz! (weiterlesen …)
Schlagworte:Arbeit, Essen, Fernsehauftritte, Judith Mark, Kroatien, Sprache
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10. Februar 2011 von Judith
Judith erzählt von ihrem Leben in Kroatien…
…nun bin ich schon fast zwei Monate hier in Sibenik und ich dachte, es ist an der Zeit, meinen ersten Rundbrief zu verfassen und zu erzählen was ich bisher schon alles erlebt habe.
Einige von euch haben sicher schon von meiner abenteuerlichen Reise nach Kroatien gehört. Denn anstatt geplanten 24 Stunden habe ich 36 gebraucht.
Die Anreise…36 Stunden
Ich stieg am 3. August morgens gegen sieben Uhr, nachdem ich mich von meinen Eltern, Lea und Nicky verabschiedet hatte, in Koblenz in den Zug. Nicht dass der Abschied schon schwer genug war, nein, nach etwa einer halbe Stunden kam eine Durchsage, dass der Zug wegen eines Personenunfalls nicht in Mainz am Hauptbahnhof halten wird. Schock! Denn ich musste an den Hauptbahnhof, um dort direkt in meinen nächsten Zug nach Stuttgart zu steigen. (weiterlesen …)
Schlagworte:Anreise, erste Eindrücke, Judith Mark, Kroatien
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5. Februar 2011 von David Ohlig
Wie ihr Euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich mich für ein Projekt in El Chaco entschieden. El Chaco heißt wohl El Chaco weil es ein bisschen so aussieht wie der große Chaco, der sich über Bolivien, Argentinien und Paraguay erstreckt. Von Sucre aus fahre ich Sonntag Nachmittags oder Montag in aller früh mit dem Taxi oder einem überladenen Minibus nach El Chaco. Nach einer Stunde Fahrt bin ich dann auch schon da. El Chaco liegt knapp unter 2000 Meter, Sucre auf 2800m, dementsprechend sind es einige Grad wärmer als in Sucre, meist um die 30°C oder ein bisschen mehr. El Chaco ist ein kleines, beschauliches Dorf mit einer Hauptstraße, wo die LKWs und Busse Richtung Cochabamba entlang fahren. In El Chaco leben 1700 Menschen, die Mehrheit der Leute spricht Quechua, aber fast alle Jugendlichen sprechen auch Spanisch. Ich lebe im Internat mit rund 60 Internatsschülern, ein paar aus umliegenden Dörfern, ein paar aus Sucre. In direkter Nachbarschaft liegt das „Colegio“, die Schule mit ca. 400 Schülern. Die Schule ist um zwei Basketball bzw. Fußballfelder aufgebaut und nebenan liegt das Pfarrhaus und die Kirche, die auch Träger dieser Schule ist. Nebenbei: Fast ein Drittel der Bildung in Bolivien übernimmt immer noch die Kirche!
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