Archiv für April 2011

Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön…

20. April 2011 von anna.lesslich

Syrien: 1. Rundbrief von Anna Leßlich

Wie verabschiedet man sich von mehreren Menschen auf einem Bahnsteig?
Eine Frage, die mir schon einige Tage vorher immer wieder durch den Kopf ging.
Warte ich bis der Zug einfährt, ist es viel zu spät um ihn, den Abschied, zu genießen. Wie lange vorher beginne ich, damit ich mir und meinen Mädels gerecht werden kann?
Mein, nein unser Timing hätte, im Nachhinein betrachtet, besser nicht sein können. Es war großartig, im Zug zu stehen und zurückzuwinken, das Bekannte und Wohlvertraute schwinden zu sehen…

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Syrien: 2. Rundbrief von Anna Lesslich

18. April 2011 von anna.lesslich

Segel setzen, Leinen los…

Die Sonnenstrahlen fallen sanft durch die Wolken auf die Wasseroberfläche, sodass ich das Meer von meinem Sitz hoch oben in den obersten Baumwipfeln schimmern sehen kann. Um mich herum eine friedvolle Stille, ein kühles Lüftchen und nichts weiter…

Abends sehe ich von hier die Sonne im Westen untergehen, drehe mich um und sehe im Osten schon den aufgehenden Mond. (weiterlesen …)

Brasilien: 2. Rundbrief von Mareike Worm

13. April 2011 von mareike.worm

Weihnachtszeit bei 30°C

Heute ist der 5. Dezember 2010. Morgen ist Nikolaustag. Ob ich hier dann auch etwas in meinem Stiefel finde, wenn ich ihn heute Abend vor die Tür stelle? Ich denke eher nicht. Was daran liegen könnte, dass der Nikolaus mich in Nordostbrasilien nicht findet oder aber, dass ich höchstens meine Flip-Flops rausstellen könnte. Und da passt leider nicht viel hinein. (weiterlesen …)

Brasilien: 1. Rundbrief von Mareike Worm

13. April 2011 von mareike.worm

Auf und davon

Sonnenuntergang am Gritador, Brasilien

15.08.2010, 22:30 Uhr: Ich sitze in einem Flugzeug, das im Begriff ist, den Atlantik zu überqueren und mich somit von allem fortbringt, was ich bislang kenne und was mir wichtig ist. Habe ich mich mit diesem Auslandsjahr nicht vielleicht übernommen? (weiterlesen …)

Brasilien: 3. Rundbrief von Felix Kess

11. April 2011 von Felix Keß

Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Mitfreiwillige und Interessierte,

mehr als vier Monate sind vergangen. Die Zeit vergeht wie im Flug, schon ein Drittel meiner Zeit in Brasilien ist vergangen. Zeit für Rundbrief Nummer drei.

// 23.12.2010 – kurz nach Mitternacht. Der Grund, warum ich heute um diese Uhrzeit Zeit habe einen Rundbrief zu schreiben, ist folgender. Für die Kampagne „Natal sem Fome“  (Weihnachten ohne Hunger) haben wir tonnenweise Lebensmittel gesammelt, die jetzt im Pfarreizentrum lagern. Da wir schon zwei Einbruchsversuche hatten und unser Wachhund über Weihnachten entlaust wird, werde ich heute Nacht mit zwei Messdienern – Geylson und Ayrton – und Padre Carlos Wache schieben.//

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Brasilien: 2. Rundbrief von Felix Kess

11. April 2011 von Felix Keß

Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Mitfreiwillige und einfach nur Interessierte,

drei Monate befinde ich mich nun in Parnaíba, Brasilien. Drei Monate habe ich keinen Regen mehr gesehen, drei Monate laufe ich fast ausschließlich in Flip-Flops durch die Gegend, drei Monate immer 30 Grad. Alles ist ein wenig anders hier und ich mache viele neue Erfahrungen. Da ich mich nun vollkommen eingelebt habe, ist es mal wieder an der Zeit für einen neuen Rundbrief.

Fest mit mir als Clown

Fest mit mir als Clown

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Brasilien: 1. Rundbrief von Felix Kess

11. April 2011 von Felix Keß

Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Mitfreiwillige und Interessierte,

sechs Wochen sind nun seit meiner Landung in Rio de Janeiro vergangen, sechs Wochen befinde ich mich nun in Brasilien. Ereignisreiche Wochen liegen hinter mir, ich habe viel Neues gesehen und erlebt, aber auch an viel Bekanntes und Vergangenes gedacht.

Sonnenuntergang am Strand "pedra do sal" (Salzstein)

Sonnenuntergang am Strand "pedra do sal" (Salzstein)

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Brasilien: 4. Rundbrief von Felix Kess

11. April 2011 von Felix Keß

Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Mitfreiwillige und Interessierte,

die Hälfte meiner Zeit ist zu Ende und ihr habt den vierten Rundbrief vor euch. Was ist in den letzten zwei Monaten seit meinem letzten Brief so passiert? Viel und doch wenig. Viel in der Hinsicht, dass ich in diesen Monaten andere Seiten von Brasilien gesehen habe und meine Erfahrungen mit andern Freiwilligen teilen konnte. Wenig in der Hinsicht, dass ich relativ wenig gearbeitet habe, was allerdings auch ein Grund ist, dass ich mich jetzt sehr darauf freue am nächsten Montag wieder voll einzusteigen. Aber der Reihe nach.

Meinen letzten Rundbrief habe ich mit dem neuen Jahr beendet. Den jetzigen werde ich auch damit beenden, dazu jedoch später mehr.

Blick in Olinda von der "Alta da Sé"

Blick in Olinda von der "Alta da Sé"

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