Archiv für Oktober 2011

Nigeria, 7. Rundbrief Stephan Mertes

20. Oktober 2011 von stephan.mertes

Ein echter, ein alter Freund, meine Eltern, wieder zu Hause… und die vier Beweise!

 

Ja….der siebte Brief, wie verrückt ist denn das überhaupt? Diese Zahl sieben beschreibt nicht nur die Quantität meiner Rundbriefe, sondern auch die Anzahl der Monate, die an mir vorbeizufliegen scheinen, ehrlich gesagt sind es sogar schon fast acht!

 Ich habe eigentlich viel zu erzählen!

Ein kleiner Einschub zu der psychischen Bedeutung meiner Rundbriefe für mich persönlich: Bis jetzt war es immer so, dass ich „der Einzige“ war, alleine in Nigeria, alleine weiß, alleine mit meiner Muttersprache. Mit dieser Aussage möchte ich keinesfalls auch nur  einen Funken des Gedankens versprühen, dass ich hier einsam wäre, viel mehr meine ich damit, dass ich ja eher schlecht einem Afrikaner von afrikanischen Kuriositäten oder für mich gewöhnungsbedürftigen Eindrücken erzählen kann. Das würde nicht verstanden werden. Aufgrund dieser „Nicht- Einsamkeit“ hatte ich natürlich immer Rede-, Erklärungs-, Reflektionsbedarf, der mit „nur“ einfachen Telefongesprächen nur schwer bewältigt werden konnte und kann. Und meine Rundbriefe, für die ich übrigens ehrlich gesagt meiner Meinung nach ein wenig zu viel gelobt werde, waren dafür immer eine perfekte Bühne, auf der ich meinen Senf (dazu später mehr) zum Besten geben konnte!

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Bolivien: 1. Rundbrief von Vanessa Krueger

14. Oktober 2011 von vanessa.krueger

Esto es Bolivia….

Ein Jahr hier und ich werde überfahren…

3. August, Poltersdorf, Deutschland: Da saß ich also im Kreise meiner Freunde und meiner Familie im Bewusstsein am nächsten Tag für ein Jahr zu verschwinden. Meinen Abschied hatte ich bereits mehrmals gefeiert und ich war einfach nur glücklich, so tolle Menschen um mich zu haben und zu spüren, dass es viele, viele Personen gibt, die mich in meinem Vorhaben unterstützen.

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Brasilien: 7. Rundbrief von Felix Kess

14. Oktober 2011 von Felix Keß

Liebe Rundbriefler,

wie versprochen: Rundbrief Nr. 7 aus Deutschland. Seit Donnerstag letzter Woche, jetzt schon sechs Tage, bin ich wieder in Deutschland. Alles ist noch sehr ungewohnt, viele Kleinigkeiten fallen mir auf und lassen mich die Unterschiede zwischen meinem Leben in Brasilien und meinem Leben in Deutschland fühlen.

Dinge, auf die ich teilweise schon durch den Besuch meiner Mutter und meiner Schwestern vorbereitet wurde. Bei diesem Besuch habe ich versucht, ihnen mein Leben in Brasilien ein wenig näher zu bringen. Ich habe mit ihnen meine Projektstellen besucht, Freunde und Arbeitskollegen vorgestellt, versucht ihnen das allgemeine brasilianische Leben ein wenig näher zu bringen und natürlich auch ein wenig von der wunderbaren Natur zu zeigen. Der Besuch von ihnen war absolut super. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, mit ihnen drei Wochen in „meinem“ Brasilien zu leben, und ich hoffe, dass sie mich nun in vielen Dingen besser verstehen können.

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