Bolivien: 3. Rundbrief von Teresa Zwick

Liebe Familie, Freunde und Unterstützer,

wenn ich in die Zukunft schaue, scheint die Zeit, die mir hier noch bleibt, so unendlich lang und, die schon hier verbrachte, so kurz und in Wahrheit sind beide jetzt exakt gleichlang. Die Hälfte meines Aufenthalts liegt hinter mir, also: Die andere Hälfte vor mir. Von dem, was ich in den letzten zwei Monaten erlebt habe, möchte ich euch jetzt erzählen.

 

Meine erste Zeit in Padilla

Und mal wieder ist es anders gekommen, als angekündigt. Im letzten Rundbrief sprach ich noch von Azurduy  als meinem Projekt für die nächsten Wochen bis Weihnachten. Letzten Endes wurde es Padilla: Nach kurzem Aufenthalt in Sucre ging es morgens los. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Fundación und einer Gruppe vor Ärzten eines städtischen Krankhauses fuhr ich in die vier Stunden entfernte Landstadt. Auf dem Weg hielten wir noch in Zudañez an, um dort „Picante de Pollo“ zu frühstücken. Für mich war es doch etwas gewöhnungsbedürftig, morgens um halb 9 schon Hühnchen mit scharfer Soße zu essen. In Padilla angekommen, trafen wir auf eine große Traube von Menschen, die schon vor dem Mädchen-Internat der Fundación direkt am Hauptplatz stand. Hier sollte heute eine kostenlose medizinische Untersuchung angeboten werden. Die Bewohner der Stadt mussten sich dazu am Eingang registrieren und den Grund ihres Besuches angeben. Die Aufnahme aller Daten wurde zu einer meiner Aufgabe an diesem Tag. Es gab die Möglichkeit zu Untersuchungen im Bereich Allgemein-, Zahn- und Schmerzmedizin sowie Physiotherapie. Nachmittags, als der Ansturm etwas abgeklungen war, half ich noch beim Fertigstellen von Weihnachtskarten für die Fundación. Diese wurden zuvor von den Menschen mit Behinderung hier aus Padilla gebastelt. In diesem Projekt durfte ich in nächster Zeit mithelfen. Die genaue Bezeichnung des Projektes lautet „Habilitación y rehabitilación basada en la comunid“. Bedeutet, dass die Inklusion in Zusammenarbeit mit der Gemeinde stattfinden soll. Von montags bis freitags treffen sich die Personen mit Behinderung, um gemeinsam im Garten zu arbeiten, ihre Tiere zu pflegen und zu versorgen (es gibt Hasen und Hühner) oder zu basteln. Die Erzeugnisse, wie Eier, Gemüse, Schmuck, Grußkarten oder Schlüsselanhänger werden dann zum Verkauf angeboten. Die Schlüsselanhänger sind vielen von euch, zumindest denen, die an der Bolivien-Sammlung des BDKJ Triers teilgenommen haben, schon mal begegnet. Kleine Trommeln, Schühchen oder Puppen wurden im letzten Jahr als Dankeschön der Menschen aus Bolivien zu uns nach Deutschland geschickt. Wie viel Arbeit in den Basteleien steckt, war mir damals noch nicht klar, als ich einen Anhänger überreicht bekam. Ich habe jetzt im Nachhinein selbst gemerkt, wie wenig ich dieses Geschenk damals wertgeschätzt habe.

Was im Dezember außerdem anstand, waren die Hausbesuche in den Familien der Projekt-Teilnehmer. Denn die Lebensumstände zuhause sollen jedes Jahr nach Möglichkeiten dokumentiert werden. Das war eine wirklich bewegende Erfahrung, von allen Menschen einen so intimen Einblick in ihren Lebensalltag zu bekommen. Sonia, die Projekt-Verantwortliche, vertraute mir viele der Lebensgeschichten an und ich lernte die Leute sehr intensiv kennen. Manche Dinge, die ich erfuhr erfüllten mich sehr mit Freude, andere wiederum stimmten mich ziemlich nachdenklich und traurig. Ich bin überaus dankbar für alles, was ich in dieser Zeit gelernt habe und für das Vertrauen, dass mir von den Menschen entgegen gebracht wurde. Sonia macht eine tolle Arbeit, mit viel Liebe und Engagement. Sie hat für alle immer ein offenes Ohr und nimmt sich viel Zeit für jeden Einzelnen.

Da bald auch Weihnachten vor der Tür stand, durfte ich beim Baumschmücken in der Kirche helfen. Meinen Geschmack traf der Christbaumschmuck eher nicht. Die bunten Lichterketten -grün und blau blinkend- waren einfach nicht meins. Und die Vorstellung, dass eine dieser Lichterketten auch noch fröhlich Weihnachtslieder dudelt, also auch während den Messen, bringt mich schon etwas zum Grinsen. In dieser Kirche fand vier Tage vor Heilig Abend eine Messe für die Menschen mit Behinderung samt ihrer Familien statt. Wie hier in Bolivien üblich tanzten wir alle im Anschluss gemeinsam noch um die Krippe für das Jesuskind. Das hat mir super viel Spaß gemacht, ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Danach verlagerte sich die Veranstaltung in den Innenhof des Internates; nicht vergessen: wir haben hier Sommer. Hier wurden Kakao und Buñuelos, sowie kleine Tüten mit Süßigkeiten und Kekse an alle Anwesenden verteilt. Den Teig für dieses traditionell an Weihnachten servierte frittierte Gebäck (Buñuelos) bereiteten wir schon morgens vor. Letzten Endes wurde das aber so viel Teig, dass wir am nächsten Tag auf der Rückfahrt nach Sucre ganz viele dieser Leckereien an die Kinder an der Straße verteilen konnten. Mir wurde erklärt, dass auch das mittlerweile zum Brauch geworden sei: die Kinder vom Land versammeln sich in den Tagen vor Weihnachten an den großen Straßen des Landes, da sie wissen, dass viele Vorbeifahrende ihnen etwas mitbringen.

 

Cochabamba und Zeltlager mit den Pfadfindern

Nach einem Tag in Sucre ging es abends mit der Flota (den Reisebussen, die das beliebteste und praktischste Reisemittel hier in Bolivien sind) los nach Cochabamba. Ich wurde von Paul, dem Freiwilligen bei den dortigen Pfadfindern, abgeholt und gemeinsam fuhren wir ins Districts-Zentrum der Pfadfinder, das gleichzeitig auch sein Zuhause ist (der Pfadfinder-Distrikt ist vergleichbar mit dem Diözesanverband der Pfadfinder bei uns). Nachdem wir den 23. auf der „Cancha“, einem riesigen Markt, der sich viele Kilometer lang und breit in der Innenstadt von Cochabamba erstreckt, verbrachten, war einen Tag später auch schon Heilig Abend. Ich dachte, mein Heimweh wäre größer bzw. dass ich überhaupt welches hätte. Das einzige was mir wirklich fehlte war die Christmette, vor allem als Paul ein Video mit „Oh du fröhliche“ aus seiner Heimatgemeinde abspielte. Den Weihnachtsabend durfte ich bei einer mit Paul befreundeten Familie verbringen. Ich wurde unglaublich herzlich aufgenommen und obwohl ich der Familie völlig fremd war, gab es sogar Geschenke für mich. Da ich damit kaum gerechnet hatte, war ich total überwältigt. Außerdem plagten mich an dem Abend starke Bauchschmerzen (in der Zeit in Cochabamba so häufig wie noch nie) und ich durfte deswegen um 0 Uhr mit Tee anstoßen. Geschenke gibt es auch erst dann. Also nicht wie bei uns schon am 24. abends sondern dann ganz früh am 25. morgens.
Nach einem Ausflug nach „Torowarkhu“, wo es einen wunderschönen Wasserfall zu bestaunen gibt, ging es am 25. abends für Paul und mich nach Arani. Dort befindet sich ein riesiger, idyllischer mit Bäumen, Kakteen und anderen Pflanzen bewachsener Zeltplatz. Die Pfadfinder haben das ehemals öde Gelände bepflanzt und Hütten angelegt, um so für sich und andere Gruppen einen Lagerplatz zu schaffen – ein bisschen so wie unser Brexbachtal…. Da wir zu den ersten Anreisenden gehörten, hatten wir das Glück, noch Betten im Haus zu ergattern und somit einen fürs „Zelten“ ungewöhnlichen Komfort. Die Woche war sehr kurzweilige dank des vollen Programms. Das Lager stand unter dem Motto „Mittelalter“. Im Atrium des Platzes fand zum Beispiel ein „Mittelaltermarkt“ mit verschiedenen Stationen, wie Holzhacken, Bogenschießen, Klettern an einer Kletterwand uvm. statt. Hier befand sich auch eine Bühne, auf der an einem anderen Abend jeder, der mochte, sein Talent wie singen oder tanzen, zum Besten geben durfte. Insgesamt waren fast 1000 Pfadfinder anwesend, die auch alle am Programm teilnahmen, ein riesiger organisatorischer Aufwand. Aber es hat sich gelohnt, ich glaube, die meisten Kinder und Jugendlichen sind sehr zufrieden wieder nach Hause gefahren.
Auch für mich ging es nach fünf Tagen im Lager wieder zurück nach Sucre, diesmal gemeinsam mit Paul.

 

Silvester und Zwischenseminar

In Sucre trafen wir uns mit vielen anderen Freiwilligen der Hermandad (also denen der Bistümer Hildesheim und Trier), um bei Aaron und mir in der Wohnung Silvester zu feiern. Wir hatten also volles Haus. Wir kochten gemeinsam und um 0 Uhr stießen wir nicht nur auf das neue Jahr an, sondern auch auf den Geburtstag von Sophie. Traditionell wird hier in Bolivien das Geburtstagskind mit dem Gesicht in die Torte getunkt.
Zwei Tage später ging es schon wieder zurück nach Cochabamba, weil hier das Zwischenseminar stattfand. Unsere Unterkunft war das „Cadeca“, ein wunderschönes im Grünen gelegenes Tagungshaus. Auch wenn es noch nicht ganz die Hälfte unseres Aufenthalts war, so gab es schon eine Menge, über das sich ausgetauscht werden konnte. Vieles war dabei, was Gedanken in meinem Kopf anstieß und auch teilweise ein großes Durcheinander verursachte. Ein Wunsch kristallisierte sich jedoch deutlich für mich heraus: Ich wollte für die kommende Zeit mehr in Padilla mitarbeiten und nicht mehr nur ausschließlich in Pampa Huasi. Denn auch in Padilla fühlte ich mich sehr wohl und dachte dort eher einen Platz für mich gefunden zu haben. Zurück in Sucre sprach ich das auch direkt bei der Fundación an und bekam das Ok, was mich sehr freute. Letzten Endes wurde das dann doch wieder revidiert und nach den Ferien, also ab dem 10. Februar, geht es für mich zurück nach Pampa Huasi.

Nach dem Zwischenseminar blieben wir noch mit ein paar der Freiwilligen in Cochabamba. Gemeinsam  ging es nochmal zu dem Wasserfall nach Torowarkhu. Auf dem Rückweg hielten wir in Arani, um „Charque“ zu essen. Dieses Gericht besteht aus getrocknetem dann angebratenem Fleisch, normalerweise Lama, wir hatten Rind, Mote (eine Maissorte), Pellkartoffeln, einem gekochtem Ei und einem Stück Käse. Das Fleisch ist sehr salzig, aber ansonsten esse ich das sehr gerne. In Cochabamba besuchte ich außerdem einen ehemaligen Reverse-Freiwilligen, Huascar, und verbrachte einen Tag in seiner Familie. Ihn nach über 6 Jahren wieder zu sehen, hat mich total gefreut.
Einen Nachmittag fuhr ich hoch auf den Berg auf dem der Cristo de la Concordia steht. Bis vor kurzem war das noch die höchste Cristus-Statue der Welt, höher als die in Rio de Janeiro. Aber letzten Endes war die Statue kleiner als ich sie mir vorgestellt hatte.

Gemeinsames Foto vor dem Wasserfall in Torowarkhu

 

Potosí

Ein Wochenende im Januar verbrachte ich mit Aaron und Hanna bei Sophie in Potosí. Von Sucre fahren ständig Truffis, also Autos mit vier bis sechs Personen hoch in die Minenstadt. In zirka drei Stunden ist man dort. Der Weg dorthin ist leider nicht so angenehm: Es gibt eine geteerte Straße, jedoch ist diese sehr kurvig und man braucht einen robusten Magen. Die Stadt ist eine der größten der Welt auf dieser Höhe, ein Teil sogar UNESCO-Weltkulturerbe. Sie war einmal die reichste der Erde, zu den goldenen Zeiten des Silber-Abbaus im Cerro Rico. Der befindet sich hier auf 4800 Metern Höhe. Landwirtschaft ist nicht möglich, weswegen sich die Wirtschaft auch heute noch auf den Bergbau beschränkt, der leider erschöpflich ist und nicht mehr ewig zum Lebensunterhalt der Menschen reichen wird. So erklärte uns es auch unser kleiner quirliger Minenführer Antonio. Mit ihm machten Aaron, Hanna und ich die Tour in und um den Cerro Rico. Wir stiegen gemeinsam in die Mine hinab. Manche Stellen, vor allem der Eingang, waren unglaublich eng und lange hätte ich es dort nicht ausgehalten. Einmal schalteten wir alle unsere Helmlampen aus. So eine Dunkelheit habe ich wirklich selten erlebt, wirklich beeindruckend, erst da realisierte ich, was es bedeutet ohne Tageslicht zu sein. Und die Minenarbeiter haben das 8 Stunden am Tag, fünf bis sechs Mal die Woche. In der Mine bekamen wir außerdem die eine oder andere Tio-Statue zu sehen. Tio ist, so erklärte uns Antonio, quasi das männliche Gegenstück zur Pachamama (Mutter Erde). Die Bergarbeiter machen ihm täglich Opfergaben in Form von Alkohol, Kokablättern und Zigaretten, damit er sie bei ihrer Arbeit schützt und ihnen viele Erträge beschert. Nach 1,5 Stunden waren wir zurück im Hellen. Wie unvorstellbar anstrengende muss der Alltag für die Minen-Arbeiter sein… Wer mal nach Potosí und auch eine Minentour machen möchte: Die Tour bei Antonio ist sehr zu empfehlen.

Aaron, Hanna und ich nachdem wir die Mine wieder verlassen hatten

Abends wurden wir alle noch zu einer Feier der Pastoral Juvenil (sowas wie die katholische Jugend von Bolivien) eingeladen. Auch hier wurde für das Jesuskind getanzt, diesmal jedoch immer in Paaren und mit einer sehr lustigen Choreografie. Das Jesuskind liegt vorne im Raum auf einem Tisch und um zu diesem zu kommen, werden verschiedene „Figuren getanzt“: Z.B. springt man wie ein Frosch, zwei Mädchen werden von ihren Tanzpartnern gemeinsam auf den Armen getragen (das tat mir wirklich leid für die Bolivianer, die doch deutlich kleiner und dünner als ich waren), die Männer mussten Schubkarre machen, während die Frauen ihre Füße hielten,… Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Zu Beginn und Ende jeder Tanzrunde muss man sich vor dem Jesuskind verbeugen. Am Ende des Abends wurde das Kind zugedeckt, bis es dann am nächsten Weihnachtsfest wieder aufgedeckt wird.

 

Und der restliche Januar…
Ende Januar war ich nochmals eine Woche in Padilla. Auf der Agenda stand Gartenarbeit, Papierkram und Hasenstall-auf-Vordermann-bringen. In der Zeit um Weihnachten sind kleine Babyhasen zur Welt gekommen, für die nun ein warmes, trockenes Heim errichtet werden musste. Ich genoss es sehr wieder hier zu sein. Das Klima ist sehr angenehm. Der Ort liegt etwas tiefer als Sucre, ist daher auch etwas wärmer. Doch leider war es vorerst das letzte Mal, das ich dort war. Zum Zeitpunkt meiner Abreise ging ich noch davon aus, bald wieder zu kommen, und so verabschiedete ich mich nicht mal richtig. Erst danach wurde mir gesagt, dass ich (wie oben schon erwähnt) zurück nach Pampa Huasi sollte. Manchmal ist es schwer hier Dinge zu planen, da sich oft etwas ändert. Darüber ärgere ich mich – ganz deutsch – häufiger. Hoffentlich wird sich nochmal eine Möglichkeit ergeben für ein paar Tage in Padilla vorbeizuschauen. Die Menschen dort sind mir schon nach kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen. Von einem Mädchen habe ich auch etwas gemalt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Zeichnung, die ein Mädchen aus dem Projekt in Padilla für mich gemacht hat

Bis zum Schulbeginn in Pampa Huasi blieb mir noch eine Woche. Nach Padilla konnte ich nicht, weil die Projektverantwortliche zu der Zeit selbst in Sucre war. Also entschied ich mich Aaron in Monteaugudo zu besuchen.

Das Internat ist wirklich riesig und erst recht das dazugehörige Gelände. Es gibt Weiden, Felder, Beete, einen kleinen Wald. Es gibt eine Vielzahl von Arbeitsbereichen, in denen Ausbildungen absolviert werden können: Viehwirtschaft, Produktion von Milchprodukten, Imkerei, Gärtnerei und Fleischverarbeitung. Ich durfte mich auch mal im Melken probieren. So schnell wie bei Aaron klappt das bei mir noch nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Außerdem habe ich gelernt, wie man Mörtel an mischt und habe mich im Maurern versucht. Sonst habe ich es aber auch genossen bei den hohen Temperaturen (tagsüber wird es hier oft über 30°C warm) einfach nur in der Hängematte zu liegen. Ich glaube, so eine werde ich mir auch noch anschaffen, die sind wirklich verdammt gemütlich.

Am 10. Februar geht es für mich nach Pampa Huasi. Von den ehemaligen Schülerinnen werden fünf wiederkommen, wie viele neue zu uns stoßen werden, steht noch nicht fest. Ich bin gespannt, was mich erwartet.

An den vielen oben beschriebenen Orten sieht man auch wie vielfältig und unterschiedlich die Projekte der Fundación sind. Eins haben sie alle gemeinsam: Sie bieten den Menschen, die sie besuchen, Zukunftschancen – und mir jede Menge neuer Erfahrungen und Eindrücke…

Ich habe wirklich viel erlebt in den letzten zwei Monaten, war ständig unterwegs, habe neue Menschen kennen gelernt und andere wiedergetroffen. In mir hat das alles aber auch ein riesiges gedankliches Chaos ausgelöst und die Frage, wo gehöre ich hier eigentlich hin. Das alles hat die Zeit teilweise etwas schwierig für mich gemacht und ich war emotional nicht immer auf der Höhe. Mittlerweile geht es mir wieder besser. Ich habe in viele Dinge Klarheit bekommen und freue mich jetzt auf die kommenden sechs Monate. Als nächstes Highlight steht Karneval Ende des Monats an. So wie es momentan aussieht, werde ich die Feiertage in der Karnevalshochburg Oruro verbringen. Aber wie schon gesagt: Die Pläne ändern sich hier ständig…

Euch allen ein Helau aus der Ferne – macht es gut! Bis bald!
Teresa