Malawi: 1. Rundbrief von Paul Heck

Viel los in Malawi

Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte, Unbekannte;

Kurz: lieber Unterstützerkreis!

Ich freue mich, dass es nun endlich soweit ist, und ich meine Erfahrungen teilen kann.

(…)

Neues – Ankunft (physisch)

Jeder Anfang ist immer auch ein Ende. Oder andersherum. Auf jeden Fall war der Start meiner Reise am Frankfurter Flughafen zugleich auch ein Abschied für 12 Monate, und zwar ein emotionaler. Die Reise war problemfrei und angenehm, doch ich werde nie verstehen, warum über den Wolken das Abendessen um 11 Uhr und das Frühstück um 4 Uhr serviert werden. Natürlich werden alle Passagiere aus diesem Grund geweckt. Daher kam ich äußerst ermüdet in Malawi an.

Dort wurde ich von Patron, dem Sohn meines Projektleiters Patterson, in Lilongwe abgeholt. Anschließend mussten noch vier Stunden Autofahrt bewältigt werden. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, den viel beschworenen „Afrikanischen Sonnenuntergang“ zum ersten Mal zu bestaunen. Jetzt, nach zwei Monaten, kann ich behaupten: das prophezeite „plötzliche Verschwinden“ der Sonne habe ich bisher nicht erlebt. Der Sonnenuntergang kündigt sich bereits ab 5 Uhr an. Allerdings benötigte ich schon ein bis zwei Wochen, um mich an den frühen Sonnenuntergang um sechs Uhr zu gewöhnen. Ihr alle wisst, dass Sommertemperaturen in Deutschland auch einen späten Sonnenuntergang implizieren. Nun, die Temperaturen bei meiner Ankunft sind nach deutschem Maßstab Sommertemperaturen, auch wenn es für die Malawier die kälteste Jahreszeit ist. (…)

Ein herrlicher Ausblick über die ganze Gegend von einem Hügel direkt neben meiner Unterkunft.

Krisen – Ankunft (psychisch)

Auf der Fahrt wurde noch etwas deutlich: Die Menschen hier lassen sich von so einer Kleinigkeit wie der Abwesenheit von Licht nicht davon abhalten, draußen unterwegs zu sein. Ich konnte unzählige Leute auch im Dunkeln noch auf der Straße beobachten. Auch in meinem Dorf hier sind die Leute immer noch nachts unterwegs.

Nun, ich konnte noch am Abend meiner Ankunft meine Unterkunft beziehen. (…)

Home, sweet home!

In der Anfangszeit hatte ich nicht viel zu tun. Für mich war das leider nicht so gut. Direkt meine erste Woche wurde zu einem ausgewachsenen emotionalen Tief. Das lag an der Einsamkeit und dem Fremden. Die (für mich) Fremden hier waren sehr freundlich und offen. Als ich mich am dritten Tag zum ersten Mal auf meinem Fahrrad nach draußen traute, wurde ich, insbesondere von den Kindern, mit fröhlichen Rufen begrüßt. Das fällt hier sofort auf: die lockere Offenheit der Menschen. Es ist leicht, ein Gespräch zu beginnen, und alle Menschen freuen sich sehr, wenn ich sie grüße.

In meinem Projekt half mir diese Offenheit dann auch über meine Krise: ich freundete mich schnell mit meinem Kollegen Philipp an, der mir ein offenes Ohr lieh. Daher wusste er von meiner Einsamkeit, und er löste das Problem, indem er mit mir redete und mich begleitete. Das half mir schon sehr, ebenso wie das Akklimatisieren: Philipp begleitete mich zum Markt, so dass ich wusste, wo ich diverse Lebensmittel kaufen kann. Mittlerweile weiß ich schon, wo ich welche Produkte erhalte, kenne mich einigermaßen mit den Preisen aus und kaufe daher absolut selbstständig.

Selbstständig ist auch mein gesamter Alltag: ich koche auf einer mobilen Herdplatte oder über dem Feuer (obwohl mir letzteres noch nicht so gut gelingt). Wäsche wasche ich in einem Bottich. Per Hand natürlich, das ist der waschechte malawische Stil (ich entschuldige mich an dieser Stelle für den Wortwitz).

Warmes Wasser ist dabei meist nicht vorhanden. Ich habe aber zum Waschen meiner Wenigkeit zum Glück eine Dusche. Die aktuelle Wetterlage erlaubt mir sogar warme Duschen: wenn den ganzen Tag die Sonne auf die außen offen liegenden Rohre geschienen hat, ist das Wasser in diesen sehr warm.

Aufgaben

Ab der zweiten Woche änderte sich mein Alltag: ich war in der Schule, dem MOET, mehr eingebunden, und ich erhielt einen Mitbewohner. Zunächst zu ersterem ein kleiner Exkurs:

Das Schulgebäude des MOET, in dem ich helfe.

Meine Einsatzstelle ist das Mangochi Orphans Education and Training. An dieser Schule werden hauptsächlich Waisenkinder unterrichtet. Zudem gibt es zahlende Kinder, die nicht verwaist sind, um die Schule finanziell abzusichern. Außerdem setzt sich die Schule für nachhaltige Landwirtschaft ein, hat einen großen Garten und gibt Kurse für lokale Farmer.

Nach meiner Ankunft unterstützte ich zunächst die Lehrer in der „Summer school“. Dabei werden Waisenkinder aus der Gegend gefördert, die nicht im MOET zur Schule gehen und während der Sommerferien zusätzlichen Unterricht erhalten. Ich kam an, wurde gefragt, welche Fächer ich mag, und durfte bereits 20 Minuten später in einer Mathestunde dabei sein und selbst unterrichten. Bis auf ein Mathebuch gab es dabei keine Unterstützung.

Ich brachte mich also drei Wochen lang in der Schule beim Matheunterricht ein, unterrichtet wurde in den Klassenstufen 6, 7 und 8. Nachmittags habe ich dann noch Anfängerkurse in der Verwendung von Computern angeboten. Einschalten, Ausschalten, was ist eine Maus; nein, nicht den Bildschirm anfassen, und so weiter.

Freundschaften

Nun zu meinem Mitbewohner. Zu Beginn der zweiten Woche kam ein Franzose namens Jonas an. Da er mit einer anderen Organisation reiste, war er anders versorgt, weshalb mittags und abends in Veronica eine Angestellte des MOET für ihn kochte. Da ich im selben Haus wohnte und zur selben Zeit aß, kochte sie einfach doppelt so viel, so dass ich in den Genuss einer Essensversorgung durch eine Haushälterin kam.

Jonas hatte ein anderes Programm als ich und nach vier Wochen fuhr er wieder heim. In diesen vier Wochen lebte ich mich immer mehr ein, half bei der Vorbereitung der Abschlussprüfungen für die „Summer school“ und akklimatisierte mich. Es war eine relativ entspannte und zufriedene Zeit. Das lag auch sehr stark daran, dass ich mit Jonas einen Gesprächspartner hatte, insbesondere Abends.

Jonas und ich mit der Familie von Freunden (ja, Jonas ist der andere Weiße).

Und auch im Bezug auf den Abschied von Jonas gilt: jedes Ende ist auch ein Anfang. Denn da Jonas nach Lilongwe zum Flughafen gebracht werden musste, fuhr ich mit und nutzte die Gelegenheit, um Mitfreiwillige zu treffen: Luisa, die ich durch die Vorbereitung mit SoFiA kenne, sowie Annika und Ina, die mit Luisa im Projekt der Franziskanerinnen in Ludzi aktiv sind.

Seitdem nutzen wir es daher meist aus, wenn einer von uns nach Lilongwe muss, um uns dort zu treffen. Eine Woche später habe ich so auch die fünf anderen Freiwilligen der Franziskanerinnen kennengelernt. Ich bin ganz ehrlich: ich bin äußerst erleichtert, immer wieder Deutsche treffen zu können, Deutsch reden und Erfahrungen austauschen zu können. In einer Phase, in der ich nach dem Abschied von Jonas immer wieder mit Einsamkeit zu kämpfen habe, können diese Begegnungen viel Energie für die nächsten Wochen geben.

Vor zwei Wochen, nach dem zweiten Treffen in Lilongwe, begann dann der eigentliche Schulalltag.

Jede Klassenstufe hat einen eigenen Lehrer, und ich unterstütze Spencer, den Lehrer der Klassenstufe fünf. Zum Verständnis: es gibt nur eine Klasse pro Klassenstufe.

Die Fächer in denen ich den Unterricht maßgeblich mitgestalte sind Mathematik (Grüße an dieser Stelle an Frau Göderz) und Englisch. Auf den Schulalltag werde ich später noch detaillierter eingehen.

Krankheit und Tag der deutschen Einheit

Vergangene Woche habe ich mir dann gedacht, Paul, teste doch mal die Gesundheitsversorgung hier. Gesagt, getan. Ich wurde samstags krank, wahrscheinlich hatte ich zuvor etwas Falsches gegessen und mir einen Infekt eingehandelt, und blieb bis Montagmorgen im Hospital. Die Versorgung dort war erfreulich und das Personal sehr hilfsbereit.

In Erinnerung bleiben wird mir dieses Erlebnis aber aus einem Grund: Die Reaktion meiner Freunde und Kollegen. Spencer, mit dem ich, wie erwähnt, gemeinsam unterrichte, blieb die gesamte Zeit bei mir, auch nachts. Veronica kochte für mich und Patterson besuchte mich und streckte die Krankenhausgebühren vor. Auch andere Kollegen besuchten mich.

Es ist hier so, dass die Lebensmittelversorgung im Krankenhaus durch Freunde und Verwandte organisiert wird.

Daher wurde mir an diesem Wochenende noch einmal deutlich bewusst, wie privilegiert ich bin: Ich verfüge über eine Versicherung und reiche Freunde. Ich musste mich nur um den Infekt sorgen, nicht um Essen und Trinken oder die Arztkosten. Ein Mensch kann hier an einem einfachen Infekt sterben, nur weil er das Geld für die medizinische Versorgung nicht hat.

Trotz der Erkrankung habe ich am folgenden Dienstag den Bus nach Lilongwe um 5 Uhr bestiegen. Ja, leider 5 Uhr morgens. Doch um halb neun war ich dadurch bereits in der Hauptstadt. Die Gründe für mich, dorthin zu fahren – und das unter der Woche – sind die beiden, welche so viele Menschen auf diesem Planeten in Bewegung setzen: Frauen und Politik.

Doch Scherz beiseite, am 3. Oktober ist deutscher Nationalfeiertag und aus diesem Grund lädt der Botschafter alle Deutschen, die sich gerade im Land aufhalten, in seine Residenz ein (Politik). Meine deutschen Freunde von den Franziskanerinnen waren natürlich auch da (Frauen).

Da ich bei dieser Gelegenheit also auch meine deutschen Freunde wiedersehen konnte, kann man in doppelter Hinsicht vom Tag der deutschen Wiedervereinigung sprechen.

Der Abend war sehr gelungen, neben den deutschen Gerichten und Getränken gab es auch viele deutsche Gesprächspartner mit unterschiedlichsten Lebensläufen. Wir hatten auch das Glück, ein längeres Gespräch mit dem äußerst freundlichen und offenen Botschafter Jürgen Borsch zu führen. Er wies uns zum Beispiel darauf hin, dass in Malawi beeindruckende archäologische Funde gemacht wurden. Ich lade euch ein, diesbezüglich mal ein wenig zu googlen.

Verkehrsmittel

Meine Freunde musste ich dann wieder schweren Herzens in ihre Projekte verabschieden, aber durch die günstigen Transportmöglichkeiten können wir uns bei Bedarf immer wieder mal treffen.

Jetzt, wo ich die öffentlichen Verkehrsmittel erwähnt habe, muss ich einen kleinen Exkurs einbauen:

Für Kurzdistanzen kann man ein Fahrrad-Taxi nehmen, die fahren andauernd zwischen den Dörfern hin und her. Längere Distanzen werden mit Minibussen und Autos zurückgelegt, für sehr lange Distanzen stehen zusätzlich große Reisebusse zur Verfügung. Letztere sind aber sehr langsam unterwegs und auch nicht unbedingt bequemer.

Haben Sie Rückenprobleme? Schmerzen nach langem Sitzen? Trombosegefahr? Dann benutzen Sie nicht öffentliche Verkehrsmittel in Malawi!

Die Platzbedingungen ähneln einem Viehtransport, in einen Bus, der auf neun Personen ausgerichtet ist, fahren nicht selten über zwanzig Passagiere mit. Anschnallgurte? Ha, hier ist der Sitznachbar der Airbag. Angenehm sind derartige Fahrten bei einer Dauer von drei bis fünf Stunden nicht.

Das Wetter hilft dabei auch nun gerade nicht weiter:

Bei meiner Ankunft war es hier ähnlich warm wie in Deutschland, doch seitdem wurde es stetig heißer. Jetzt ist es äußerst unangenehm heiß, sogar den Einheimischen sind diese Temperaturen zu extrem. Immerhin werden hier manchmal die 40 Grad erreicht. Celsius, nicht Fahrenheit. Aber die Regenzeit verspricht dann auch eine gewisse Abkühlung.

Ja, so sehe ich mittlerweile tatsächlich aus. DAS ist der typische malawische Herrenschnitt.

Alltag

Nun zu meinem gegenwärtigen Tagesablauf:

Morgens klingelt der Wecker um sechs. Meist fällt der Strom nicht so lange aus, dass sich die Zeit nicht mit Akku und Powerbank überbrücken ließe, aber es ist schon mal passiert, das ich verschlafen habe, weil der Akku leer war und dadurch kein Wecker klingelte.

Aber normalerweise klingelt er und weckt mich um 6:00 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang.

Nach kurzem Frühstück und Rucksack packen fahre ich mit dem Fahrrad die zwei Kilometer zu meinem Projekt. Ich bin so dankbar, ein Fahrrad zur Verfügung zu haben!

Dort versuche ich um 7:00 Uhr anzukommen, aber wer mich und meine Pünktlichkeit kennt, weiß, dass dieses Ziel für mich eigentlich illusorisch ist.

Mein bester Freund, schnell und effizient!

Um 7:30 beginnt dann der Unterricht. An Montagen und Freitagen gibt es zuvor eine Lehrerkonferenz. Dann unterrichten Spencer und ich nach Stundenplan die Fächer. Meist wird das Zeitlimit von 35 Minuten für eine Schulstunde allerdings überschritten.

Die Klasse ist gelegentlich sehr unruhig, so dass ich sehr laut auftreten muss, dann respektieren mich die Schüler aber. Manchmal schaltet sich auch Spencer ein und ruft sie zur Ordnung. Einmal, als die Klasse während meines Unterrichts sehr unruhig war, griff er zu einer drastischen Methode: Alle lauten Schüler wurden nach vorne gerufen und bekamen mit einer Rute einen Schlag auf die offene Handfläche. Das war nicht besonders brutal, aber als Kind hätte ich gesagt „das zieht voll“. Es kann nicht sehr schmerzhaft gewesen sein kann, hat mich aber dennoch betroffen gemacht. Glücklicherweise wird diese Methode nur äußerst selten genutzt. Gewalt ist als Erziehungsmethode an der Schule hier ansonsten kein Thema.

Die 45 (!) Schüler der Klasse erhalten am Vormittag wie jede Klasse Porridge zu essen. Donnerstags gibt es Nsima mit roten Bohnen, da nachmittags Sportunterricht auf dem Programm steht. Nsima könnte man als das Nationalgericht der Malawier bezeichnen.

(Kleiner Exkurs: Ich werde immer von Malawiern reden. Aber heißt es so? Oder Malawen? Malawis? Malawoteken? Malawesen? Egal, zurück zu Nsima.)

Nsima ist Maismehl, das mit Wasser verrührt wird. Was kommt noch rein?

Tja, tatsächlich: nichts. Außer etwas Salz zum Würzen. Dadurch ist dieses Gericht zum einen billig und zum anderen sehr nahrhaft. Beides wichtige Eigenschaften, denn in Malawi verdienen die meisten Menschen sehr wenig Geld, haben viele Kinder und nicht solche Annehmlichkeiten wie Krankenversicherungen oder Kindergeld. Daher ist dieses preisgünstige Gericht tatsächlich auch ihr täglich Brot, wortwörtlich.

Und trotz dieser Geldknappheit sind die Malawier unheimlich offen und einladend: bereits mehrfach wurde ich spontan von einer Gruppe eingeladen, mit ihnen ihren Nsima zu essen. Ohne dafür zu zahlen, einfach, weil sie nett sind und das wenige, das sie haben, gerne teilen. So habe ich sie zumindest bisher sehr oft erlebt.

Der Unterricht endet dann tatsächlich erst um 15:00 Uhr.
Die Zeit, wenn ich keinen Unterricht habe, nutze ich meist zum Vorbereiten anderer Unterrichtsstunden oder um ins WLAN der Projektstelle zu gehen. Das ist eine der größten Veränderungen im Alltag: ich habe nur im Projekt Zugang zum Internet. Und auch das ist langsam und unzuverlässig. Zudem fällt es wie der Strom täglich immer wieder aus.

Nach drei bin ich, verständlicherweise, sehr hungrig. Manchmal kaufe ich etwas am Straßenstand (was mich möglicherweise ins Hospital befördert hat), meist versuche ich aber selbst zu kochen. Doch Kochen, Essen und Aufräumen verschlingen so viel Zeit, das anschließend meist maximal anderthalb Stunden Sonnenlicht übrig sind. Die werden dann oft zwischen meinen beiden Hauptprioritäten aufgeteilt: Essen und Internet.

Tatsächlich muss ich für den Nachschub an frischen Lebensmitteln eine längere Fahrt auf mich nehmen. Die Ortschaft Makawa liegt ca. 3-4 km von meinem Haus entfernt, aber nur dort kann ich alles finden, was ich brauche. Gekauft und gekocht werden Reis, Kartoffeln, Nudeln, Eier, Tomaten, Zwiebeln, Mais, Knoblauch, Möhren, …

Also alles relativ ähnlich, wenn man es mit den in Deutschland populären Lebensmitteln vergleicht. Hühnchen ist hier fast das einzige Fleisch, aber es gibt viel Fisch. Nicht verwunderlich, immerhin liegen die Ortschaften hier am Ufer des Malawisees.

Gelegentlich sind im People´s Supermarkt auch Luxusprodukte erhältlich, wie Red Bull oder Schokolade.

Ja, das ist das brutalste hier: keine Schokolade. Normalerweise kann ich die nur in der Hauptstadt oder in Mangochi, einer größeren Stadt in 20 Kilometer Entfernung, kaufen. Noch schlimmer ist die Käse-Versorgung, die ist nämlich non-existent. Der einzige Käse kommt aus Europa und ist daher aufgrund der Zollkosten sehr teuer. Schade, denn hier laufen tausende Ziegen durch die Gegend. Die sollten doch Milch produzieren…

Wenn ich nicht einkaufe oder zuhause entspanne, fahre ich zu einer Lodge, die mit dem Fahrrad keine 10 Minuten entfernt ist. Dort kenne ich mehrere Mitarbeiter, die mir das WLAN-Passwort geben, sodass ich Mails verschicken, Skypen oder diesen Rundbrief hier hochladen kann.

Nach dem Einkaufen oder Internetten ist es dann auch schon dunkel. Also ab nach Hause, Kochen, Lesen, Tagebuch schreiben und ab ins Bett. Immerhin fängt der nächste Tag wieder um sechs Uhr an…(…)

Liebe Grüße an euch alle!

Paul