Archiv für die Kategorie „Bolivien“

Bolivien Mail die 7. „Vom krank sein, Abi und Koks“

23. Dezember 2010 von alexander.alsbach

In der letzten Mail sagte ich, vom Heimweh sei bisher noch keine Spur gewesen. Ich relativiere das jetzt mal und sage: Gut, so bisschen Heimweh habe ich! Das legt sich allerdings nicht so aus, dass ich nun unbedingt nach Hause möchte, in mein Kissen weine und die Tage bis zum Abflug zähle. Denke auch diese Zeit wird nicht kommen. Es ist eher so, dass ich in den letzten Tage mal ein bisschen das Internet durchstöbert habe um herauszufinden, was denn in Koblenz ohne mich noch so läuft. Es stelle sich heraus, dass es noch nicht untergegangen, aber im Schnee versunken ist! Als ich die Bilder vom verschneiten Deutschen Eck, dem Weihnachtsmarkt oder der weiß belagerten Festung sah, wurde ich doch etwas wehmütig. Ich wünschte mich kurz mal nach Hause um im Schneegestöber einmal durch die Altstadt zu wandern, „Kribbelscher“ zu essen, und dann noch den ein oder anderen Glühwein zu trinken, so was gibt es hier nämlich nicht. Dennoch genieße ich weiterhin meine Zeit und ich muss sagen, die bisherige Vorweihnachtszeit hat sich für mich als nicht weniger schön und interessant erwiesen. Sollte es jedoch dazu kommen, dass ich an den ersten weißen Weihnachten in Koblenz seit meiner Geburt nicht da bin, muss ich glaube ich mal ein ernstes Gespräch mit Petrus führen! (weiterlesen …)

Geisterbahnfahrt durchs Massengrab Cerro Rico

31. Oktober 2010 von jonas.grossmann

Eigentlich wollten wir die größte Salzwüste der Welt besuchen. Doch die Stadt Potosí hielt uns fest. Zu viel hatten wir darüber gelesen, als dass wir einfach durchfahren konnten. In den Minen des Cerro Ricos (Silberberg) sollen über 8 Millionen Indios gestorben sein. 46 000 Tonnen Silber wurden hier gefördert und nach Europa oder in die USA geliefert. Angeblich genug, um damit eine Brücke aus purem Silber von Potosí bis Spanien zu bauen. Das waren die Gründe, warum wir die Minen unbedingt sehen wollten. (weiterlesen …)

Potosí: Eine Stadt im Schatten des Silberbergs

31. Oktober 2010 von jonas.grossmann

Roulette spielen. Der Einsatz ist der eigene Körper, das eigene Leben. Jeder Tag, jede Stunde ist ein neues Spiel. Man kann durch einen Steinschlag sein Kapital verlieren oder mit einer einzigen Dynamitsprengung genug gewinnen, um von diesem verhassten Kasino loszukommen. Ansonsten fressen die Einsätze das Kapital nach 15 Jahren auf. Länger überleben nur die wenigsten Mineros die Arbeitsbedingungen. (weiterlesen …)

Vom Familienleben, dem Titicacasee und vom Schuhe putzen

31. Oktober 2010 von alexander.alsbach

Ein Monat. Ein Monat weg von Zuhause, ein Monat Bolivien. Auf den Tag genau bin ich nun 4 Wochen hier! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht und wie ich doch denke ich sei schon ewig hier. Das sind aber zwei Gefühle, die sich sehr gut miteinander vereinen lassen, vor allem wenn man die Zeit so gut rumbringen kann wie ich es hier tun darf! (weiterlesen …)

Zum ersten Mal La Paz

31. Oktober 2010 von jonas.grossmann

La Paz ist eine anstrengende Stadt. Auf 3600 Metern Höhe kommt jeder, der die Höhe nicht gewohnt ist, schon nach ein paar Treppenstufen außer Atem. An den ersten Tagen ist es nötig den Boden im Auge zu behalten, damit man nicht ständig über Löcher im Boden fällt. Gleichzeitig schlängelt sich dichter Verkehr über die Straßen. Große und kleine Busse, viele Kleinwagen und ab und zu ein alter Käfer knattern und surren über die Straße. Männer und Frauen schauen aus fahrenden kleinen Bussen und schreien das Fahrtziel aus. Hat ein Passant den richtigen Bus gefunden (weiterlesen …)

Kurze Zeit, viel erlebt

30. Oktober 2010 von alexander.alsbach

Hola y Buenos dias!

2 Wochen  Bolivien, 2 Wochen neues erleben! Mit dem Flugzeug ging es also über Madrid, Lima, einem unerwarteten Zwischenstopp in Santa Cruz, nach La Paz. Das alles natürlich nicht ohne einige Stunden Verspätung!

Wir kamen am 11.08. um 16.20 Ortszeit in La Paz an (habe mich da im letzten Rundbrief etwas vertan). Am Flughafen hoffte ich eigentlich auf meine Gastfamilie zu treffen (weiterlesen …)

Bolivien Mail die 4. ” Vom Abreisen und Ankommen”

1. Oktober 2010 von alexander.alsbach

Nun bin ich bald zwei Wochen in San Ignacio de Velasco, meinem Einsatzort hier in Bolivien und frage mich schon wieder: Was ist eigentlich Zeit? Fast 2 Monate sind bereits rum und einerseits geht es so unheimlich schnell und andererseits habe ich das Gefühl schon ewig hier zu sein.

Aber nach diesen zwei Monaten wird es mal wieder Zeit für etwas Lesestoff!

Meine letzten Tage in La Paz

Am letzten Donnerstag in La Paz (09.09.) gab es noch mal ein Highlight! Bischofsweihe in El Alto! Was ganz großes, und so durften natürlich auch wir „Voluntarios“ nicht feheln. Mit dem Minibus ging es vom Zentrum nach El Alto, was streckenmäßig gar nicht so weit ist, allerdings dennoch eine gute halbe Stunde bis 40 Minuten dauert.

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1. rundbrief, lioba pinn, potosí-bolivien

4. Februar 2010 von lioba.pinn

1.Rundbrief

Nachdem wir über einen Tag lang nur Flugzeuge, Flughäfen und Formulare ob der Schweinegrippe gesehen haben, kommen wir (meine Mitfreiwilligen und ich) am 12.08. endlich bei Dunkelheit in La Paz an.
Wir werden von Olga (unsere Ansprechpartnerin hier) und ein paar Freiwilligen abgeholt und fahren in einem etwas überladenen Microbus in unsere Herberge. (weiterlesen …)

Erster Rundbrief aus Bolivien

6. Oktober 2009 von torben.schubert

Es ist etwa 3 Uhr nachts. Ich liege in meinem Bett in meinem Zimmer in San Lorenzo und starre die Decke an. Noch bin ich etwas wirr im Kopf, weil ich gerade erst aufgewacht bin – ich weiβ gar nicht warum. Ich gehe hinüber zu meiner Fensterwand und luke durch die Vorhänge nach drauβen. Wie so oft hier ist die Nacht vollkommen klar, sodass man Millionen von Sternen sehen kann, sogar solche, die ganz weit entfernt sind und zu abertausenden eine Art Sternenwolke hinter den groβen Hellen bilden. Ich schaue hinunter in den Hof vom Internatsgebäude – dort es ist stockfinster. Natürlich – wer ist schon um diese Zeit wach?! Ich schalte das Licht ein, krieche zurück in mein Bett und gucke noch mal auf die Uhr. Da fällt mir ein, dass ihr, denen ich diese Zeilen schreibe, gerade wahrscheinlich alle wach seid. In Deutschland müsste es momentan kurz nach 9 sein, der Tag hat schon begonnen. Bolivien schlummert noch. Ich bin irgendwo dazwischen. Perfekt! Der beste Zeitpunkt einen Rundbrief zu schreiben! (weiterlesen …)

Bolivien: 3. Rundbrief von Kristina Schuck

3. August 2009 von kristina.schuck

Rundbrief 3. Abril ’09

Hallo an Alle zusammen!

Wie gehts mir so nach zwei Monaten Deutschland, zurück in Bolivien?
Gerne würde ich sagen: Super! und sonst nichts….
Am Anfang habe ich mich ein bisschen fremd gefühlt, ganz einfach zwischen zwei Welten. Hier in Bolivien war ich ganz einfach raus, angefangen damit, dass man mir zwei Monate Deutschland doch beim Reden anhörte, oder dass ich als einzige Freiwillige halt nicht hier rumgereist bin, nicht La Paz kannte,… (weiterlesen …)