Archiv für die Kategorie „Nigeria“

Nigeria: 3. Rundbrief von Markus Lauterborn

15. Juni 2013 von markus.lauterborn

Hallo Freunde.

Die Zeit vergeht wie im Flug und plötzlich liegt mein letzter Rundbrief wieder viel zu lange zurück. Und seit dem ist auch einiges passiert.

Wie angekündigt habe ich kurz nach dem letzten Brief drei unglaubliche Wochen in Ghana gehabt, anschließend kam dann der deutsche Besuch und seit dem bin ich auch nicht mehr der einzige onye ocha (weiße Person) hier in Awgu, es war also viel los hier in letzter Zeit. Ja, und darüber versuche ich dann jetzt mal zu berichten. (weiterlesen …)

Nigeria: 2. Rundbrief von Markus Lauterborn

19. Februar 2013 von markus.lauterborn

 

Rundbrief Numero zwo

 

Hallo Beisammen.

Auch die letzten beiden Monate sind wieder wie im Flug vergangen und ich steuere schon auf die Halbzeit zu.

Zum Anfang will ich erstmal vorab klarstellen, dass es mir hier immer noch prächtig gefällt und ich es noch keine Sekunde bereut habe, mich für dieses Jahr zu entscheiden.

Um den zweiten Rundbrief zu schreiben hab ich mir erstmal den ersten nochmal durchgelesen um zu sehen, was sich seit dem verändert hat und auf was ich noch mehr eingehen könnte.

Und weil ich im letzten Rundbrief alles recht grob beschrieben habe, versuche ich jetzt auf ein paar Einzelheiten genauer einzugehen.

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Nigeria: 1. Rundbrief von Markus Lauterborn

30. November 2012 von markus.lauterborn

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich habe mir so lange überlegt, wie ich den Rundbrief anfangen soll und das auch alles immer wieder vor mich hingeschoben. Dann hab ich mir irgendwann gedacht dass das ja eigentlich Käse ist und das man wohl am besten einfach mit dem Anfang anfängt. Genauer gesagt möchte ich mit der Zeit vor meiner Abreise beginnen.
Die Zeit vor meinem bevorstehenden Abflug war wirklich wunderschön. Das ist die Zeit nach bestandenem Abitur wohl schon für sich alleine, aber mit dem Wissen bald ein Jahr weg zu sein von allem, in ein völlig fremdes Umfeld, hatte ich das Gefühl, alles noch dreimal so intensiv erleben und genießen zu können. (weiterlesen …)

Nigeria, 7. Rundbrief Stephan Mertes

20. Oktober 2011 von stephan.mertes

Ein echter, ein alter Freund, meine Eltern, wieder zu Hause… und die vier Beweise!

 

Ja….der siebte Brief, wie verrückt ist denn das überhaupt? Diese Zahl sieben beschreibt nicht nur die Quantität meiner Rundbriefe, sondern auch die Anzahl der Monate, die an mir vorbeizufliegen scheinen, ehrlich gesagt sind es sogar schon fast acht!

 Ich habe eigentlich viel zu erzählen!

Ein kleiner Einschub zu der psychischen Bedeutung meiner Rundbriefe für mich persönlich: Bis jetzt war es immer so, dass ich „der Einzige“ war, alleine in Nigeria, alleine weiß, alleine mit meiner Muttersprache. Mit dieser Aussage möchte ich keinesfalls auch nur  einen Funken des Gedankens versprühen, dass ich hier einsam wäre, viel mehr meine ich damit, dass ich ja eher schlecht einem Afrikaner von afrikanischen Kuriositäten oder für mich gewöhnungsbedürftigen Eindrücken erzählen kann. Das würde nicht verstanden werden. Aufgrund dieser „Nicht- Einsamkeit“ hatte ich natürlich immer Rede-, Erklärungs-, Reflektionsbedarf, der mit „nur“ einfachen Telefongesprächen nur schwer bewältigt werden konnte und kann. Und meine Rundbriefe, für die ich übrigens ehrlich gesagt meiner Meinung nach ein wenig zu viel gelobt werde, waren dafür immer eine perfekte Bühne, auf der ich meinen Senf (dazu später mehr) zum Besten geben konnte!

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Nigeria, 6. Rundbrief Stephan Mertes

21. August 2011 von stephan.mertes

Olocha/ Awgu/ Enugu State/ Nigeria/ Afrika

 

No woman no cry! … als „Local Hero“ gar nicht so einfach!

Und…Vom Aufstehen und Fallen (Jupiter Jones)

 

Rund  sechs Monate sind um, meine Freunde, und ich fühle mich hier unten immer noch bestens. Über das Wetter erlaube ich mir nicht zu klagen. Es ist hier schon meistens sehr heiß, aber ich habe mich ziemlich daran gewöhnt. Meine Klimaanlage läuft, wenn sie überhaupt mal läuft auf 27 Grad, was bedeutet, dass diese Temperatur für mich ein angenehm erfrischend kühles Klima darstellt. Warum ich aber nicht klagen, will ist, weil ihr euch in Deutschland nach meinen Infos vor lauter Schnee gar nicht mehr retten konntet. Eins zu null für mich! (weiterlesen …)

Nigeria, 5. Rundbrief Stephan Mertes

29. Dezember 2010 von stephan.mertes

Über eine Trockenzeit, heiße Examen, eine mal etwas andere Wanderung und einiges mehr!

Die Trockenzeit hat begonnen. Nächte heiß wie Tage, die Tage natürlich noch heißer!  Ausgetrocknete Lippen auf Grund des trockenen Windes der unaufhörlich scheinend aus der Sahara hierher geweht wird.

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Nigeria, 3. Rundbrief von Stephan Mertes

26. November 2010 von stephan.mertes

…immer noch Stephan Mertes und immer noch Awgu, Enugu State, Nigeria…

Ein neuer Rundbrief bei Zeit, weil die Zeit sich so beeilt.

Drei Monate vergingen wie im Schlaf. Ungefähr ein Viertel der Zeit ist leider schon um.

Während ich diese Zeilen unter dem wunderschönen sternenüberfluteten Himmel Afrikas tippe, prasselt der allabendliche Regen so unüberhörbar laut auf die Blechdächer des Dorfes, als wolle er jedem hier ins Ohr schreien:“Hier bin ich erneut, geht nach Hause und haltet euch und eure Liebsten warm und trocken!“, sodass auch der Letzte bemerkt: „Ein weiterer Tag neigt sich dem Ende zu.“ Die Abende werden später, die Biere häufiger und damit oft die Gespräche offener, tiefer, besser. Kurz und gut: Ich habe mich eingelebt!

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Nigeria, 2. Rundbrief von Stephan Mertes

25. November 2010 von stephan.mertes

Ich weiß, es ist eigentlich zu viel und zu früh für meinen zweiten Rundbrief in der siebten Woche und ich will auch nicht nerven, aber ehrlich gesagt habe ich viel zu schreiben und vielleicht sogar ein bisschen Angst etwas zu vergessen, wenn ich den nächsten Rundbrief erst in ein oder zwei Monaten schreibe. Ich bitte also um Nachsicht.

Zu allererst möchte ich etwas über die Bedeutung meiner Rundbriefe, die ich schreibe loswerden. Sie sind dafür gemacht um Interessenten, Freunde und natürlich meinen Solidaritätskreis über mein Befinden, meine Arbeit, ja mein ganzes Leben hier zu informieren. Ich möchte aber eines sagen: Es sind immer sehr sehr schöne Sachen zu lesen, wie zum Beispiel über die Kinder, die Musik und die Höflichkeit und Fröhlichkeit der Menschen hier, aber beim Lesen sollten natürlich auch die Sachen zum Ausdruck kommen, die mich bestürzen und oft traurig werden lassen. Lasst mich aber erklären: Ich versuche beide Seiten zu zeigen und so gut wie möglich zu erklären, aber bitte seit beim Lesen vorsichtig! Ich möchte euch nicht durch die Berichte des Schönen verklären und genauso wenig die schlechten Sachen dramatisieren, also bitte liebe Leser und Leserinnen, passt auf, dass sich euer Afrikabild nicht zu einer romantisierten “Rosamunde Pilcher” Szene entwickel oder es zu einer Horrorphantasie wird.

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Ein kleiner Einblick……Stephan Mertes

5. September 2010 von stephan.mertes

Awgu, Enugu State, Nigeria

Wir schreiben den 1.September 2010, ich befinde mich also in der vierten Woche. Viel ist passiert, seitdem ich hier in Awgu, was auf den ersten Blick nach einem Urwaldnest aussieht, angekommen bin. Ich sollte schnell feststellen, dass hinter der zerfallenden Fassade des Dorfes eine hochinteressante Drofstruktur mit einer Menge unglaublich toller und netter Menschen steckt, die mich wirklich sehr toll empfangen und aufgenommen haben. (weiterlesen …)