Archiv der Kategorie: Rundbriefe

La Paz: “ Palliri“ 7. Rundbrief von Gizem Günes

Diesen Monat kreist mir immer wieder diese eine Frage im Kopf herum. „Was wird anders sein?!“ Welche großen Veränderungen wird es geben?! Wie werde ich damit umgehen?! Die Antworten auf diese Fragen stehen noch in den Wolken geschrieben, da es noch vier Monate bis zu meiner Rückkehr sind. Ich meine, ich war jetzt fast ein Jahr lang weg von Zuhause, Freunden und Familie. Natürlich wird es einige Veränderungen geben. Wenn wir es genau betrachten verändern wir uns ja jeden Tag ein wenig. Mich verfolgt nur die Angst, dass ich mich vielleicht so sehr verändert habe, dass ich mich nicht mehr so einleben kann wie vor einem Jahr, dass ich mich fremd und fehl am Platz fühle, nicht wieder ankommen kann. La Paz: “ Palliri“ 7. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen

Tja…

…und plötzlich sind acht Monate vergangen. Bereits zwei Drittel meines Freiwilligendienstes sind vorbei, ich habe einen harten Winter überstanden und frage mich, wo ich mental die ganze Zeit über war. Es ist unmöglich, meine Erlebnisse und meine Gefühlslage so gründlich zu beschreiben wie letztes Mal, da der Zeitraum einfach zu groß ist, aber ich will nun endlich wieder ein bisschen berichten.  Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen weiterlesen

Malawi: 4. Rundbrief von Paul Heck

Hallo, liebe Unterstützer und Unterstützerinnen!

Die Zeit scheint auf einmal zu fliegen, es ist schon Februar. Daher möchte ich jetzt von meinen beiden vergangenen Monaten hier, Dezember und Januar, berichten.

Regenzeitmelancholie

Der Dezember übernahm nahtlos meine ernüchterte Stimmung des Novembers. Ich verlor mehr und mehr die Motivation und auch meinen guten Willen. Malawi: 4. Rundbrief von Paul Heck weiterlesen

Indien: 1. Rundbrief von Helena Stock

Vanakkam, liebe Freunde,

wie geht’s? Habt ihr gegessen?

So in etwa klingt hier eine normale Begrüßung – Essen ist der zentrale Teil des Lebens und wird mit Wohlbefinden gleichgesetzt. Hast du gegessen, geht’s dir gut; hast du Hunger, geht’s dir schlecht. Wenn’s dir also schlecht geht – iss! Und wenn dir was angeboten wird, iss einfach weiter, auch wenn du schon satt bist.

Das mag zwar zwanghaft klingen, fällt mir aber leicht, weil das Essen einfach unfassbar gut schmeckt und überwiegend pfanzlich und sehr leicht ist.

Ich bin nun seit fast drei Monaten im Friendly Home und freue mich, euch von meinem neuen Leben zu berichten.

Ich habe schon so viel gesehen, gegessen, gefühlt und erlebt, dass es mir schwer fällt, einfach das „Wichtigste“ zu erzählen. Daher gebe ich erstmal einen Überblick über mein neues Zuhause und beantworte die Fragen, die mir ähnlich auch vor der Abreise schon begegnet sind. Indien: 1. Rundbrief von Helena Stock weiterlesen

Jordanien: 2.Rundbrief von Charlotte Kaspar

die Ruinen der römischen Provinzstadt Jerash

Liebe Leser,

nun ist schon fast die zweite Hälfte meines Freiwilligendienstes in Jordanien angebrochen. Seit meinem letzten Bericht hat sich einiges an meiner Arbeit verändert; ich habe Weihnachten und Silvester hier gefeiert; mehr vom Land Jordanien gesehen; mehr Facetten der Kultur kennengelernt; und und und…. Jordanien: 2.Rundbrief von Charlotte Kaspar weiterlesen

Bolivien: 2. Rundbrief von Anne Rosner

Hallo Ihr Lieben!

Wie schnell die Zeit verfliegt und wie viel in so kurzer Zeit passieren kann! Ich bin nun schon seit sechs Monaten in Bolivien und habe seitdem unglaublich viel erlebt und gelernt. In den letzten Wochen und Monaten, aber vor allem Tagen ist einiges passiert, worüber ich euch in diesem Brief berichten möchte.

Erste Gruppenstunde und mein Geburtstag

Kurz nachdem ich meinen letzten Rundbrief veröffentlicht habe, hatte ich am letzten Samstag im Oktober Geburtstag. An diesem Tag war dann auch meine erste offizielle Gruppenstunde in meinem Partnerstamm „Tunari“. Bolivien: 2. Rundbrief von Anne Rosner weiterlesen

Nigeria: 5. Rundbrief von Karen Berg

Wenn ich „Nigeria“ lese oder höre habe ich jetzt, nachdem ich hier so viel Zeit verbracht habe, ein sehr klares Bild vor Augen, das durch meine Erfahrungen gezeichnet wurde. Bevor ich aber das erste Mal meine Nase aus dem Flugzeug gestreckt und nigerianische Luft geschnuppert habe, war das Nigeria in meinem Kopf ein anderes als das, an das ich jetzt denke. Und weil ich so vielen Menschen gerne ‚mein‘ Nigeria zeigen möchte, aber vorerst wohl kein Flugzeug chartern kann, versuche ich, es so gut wie möglich in Worte zu fassen. Nigeria: 5. Rundbrief von Karen Berg weiterlesen