Archiv der Kategorie: Ukraine

Ukraine: 6. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

seit Juni herrschen hier sehr unterschiedliche Temperaturen, es war sehr heiß bis an die 30 Grad und dann auch wieder kühler unter 20 Grad. Aber im Juli und August ist es dauerhaft heiß gewesen und da war man auch mal froh über einen Sommerregen oder -gewitter. Nach dem langen Winter ist es wirklich schön einen heißen Sommer zu haben, auch wenn man bei der Arbeit manchmal ziemlich ins Schwitzen kommt. Meine Zeit hier geht dem Ende zu und schon bald werde ich wieder in Deutschland sein.

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Ukraine: 5. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

die Zeit fliegt gerade und ich kann es kaum glauben, dass schon wieder zwei Monate vergangen sind und mir somit nur noch knapp drei Monate bleiben, aber mit der Zeit sind auch die kalten Tage vergangen. Es ist Frühling und schon bald steht der Sommer vor der Tür. Die Tage werden länger, wärmer und irgendwie unbeschreiblich voller. Es ist wieder viel passiert, von dem ich euch berichten möchte.

Kreuzweg durch Ivano-Frankivsk und Besuch der Malteser aus Saarlouis und Lebach
Ende März fand der große alljährliche Kreuzweg durch die Stadt Ivano-Frankivsk statt. Wir sind mit den Maltesern und vielen unserer Rollstuhlfahrer in der führenden Gruppe mitgegangen. Es gab einen abschließenden Gottesdienst in der Kathedrale und im Büro haben wir zusammen einen kleinen Snack mit Broten, Keksen und Tee gemacht.

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Ukraine: 4. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

jetzt zählt das neue Jahr schon dreieinhalb Monate und ich möchte euch noch von meinem zweiten bzw. dritten Weihnachtsfest hier in der Ukraine, von meinem Zwischenseminar in Rumänien und von neuen Anfängen berichten.

Weihnachten in der Ukraine
Nachdem ich mein erstes Weihnachtsfest am 24. Dezember in Deutschland bei meiner Familie verbracht habe, wartete im Januar auf mich das Weihnachtsfest der Ukraine. Hier wird Weihnachten nach dem julianischen Kalender erst im Januar gefeiert, dies erklärt auch warum die Nikolausaktion so spät war, denn der Nikolaustag ist hier erst am 19. Dezember. Außerdem bekommen die Kinder ihre Geschenke nicht wie bei uns am Heiligen Abend und damit nicht vom Christkind gebracht, sondern am Nikolaustag vom heiligen Nikolaus. Ukraine: 4. Rundbrief von Theresa Günther weiterlesen

Ukraine: 3. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
Liebe Freunde,
Lieber Solidaritätskreis,
Liebe LeserInnen,

es ist viel Zeit vergangen und auch ziemlich viel passiert! Ich melde mich daher erst wieder aus dem neuen Jahr und versuche die letzten dreieinhalb Monate so gut wie möglich zusammenzufassen.

Besuch der deutschen Delegation aus Saarlouis und Lebach
Ende Oktober kamen zusammen mit dem Hilfstransporter aus Deutschland auch fünf Malteser aus Saarlouis und Lebach. Ich durfte bei den Ausflügen zusammen mit ein paar Maltesern vor Ort teilnehmen. Zum einen haben wir Hilfsgüter persönlich zu Familien mit ganz unterschiedlichen Problemen gebracht: Eine Familie ist über Nacht aus Donezk geflüchtet und konnte nur das Notwendigste mitnehmen, aber glücklicherweise hat der Vater hier schnell Arbeit gefunden. Eine blinde Frau muss sich alleine um ihre Enkelkinder kümmern und andere Familien haben schwerbehinderte Kinder. Wir waren auch in zwei Schulinternaten und haben diese sowohl mit Süßigkeiten als auch mit Schulmaterialien versorgt. Ukraine: 3. Rundbrief von Theresa Günther weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

es ist wieder einiges passiert und daher schreibe ich früher als geplant diesen zweiten Rundbrief. Ich verrate schon mal Anfang meines Briefes, dass am Ende eine doch eher überraschende Nachricht kommt!

Meine Wohnsituation und Stichworte zu aufgefallenen Unterschieden
Wie ich schon in meinem ersten Rundbrief erwähnt habe, lebe ich hier in einer eigenen Wohnung. Das Haus gehört den Maltesern und wird von allen nur Mateika genannt, da es in der gleichnamigen Mateika Straße steht. Ukraine: 2. Rundbrief von Theresa Günther weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

seit gut anderthalb Monaten bin ich jetzt schon in der Ukraine. Ich werde während meines Freiwilligendienstes hier bei den Maltesern Ivano-Frankivsk tätig sein. Die Malteser begannen hier im Jahre 1991 zu wirken und wurden später im Jahre 1996 als wohltätige Gebietsorganisation registriert. Dabei besteht auch eine Freundschaft und starke Partnerschaft zu den deutschen Verbänden. Was die Malteser im Einzelnen alles machen, werde ich in meinen Rundbriefen näher schildern.
Aber ich möchte alles von Anfang an erzählen!

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Almuth Müller: 5. Rundbrief aus der Ukraine: Sorgen, Wünsche und Träume

Liebe Freunde!

Pilgerfahrt nach Univ
Mit Oma und Opa bin ich auf die Pilgerfahrt nach Univ gefahren. Es war witzig und gut, sie da zu haben. Ein bisschen teilen, was ich hier für mich gefunden habe, was ich gelernt habe, was ich zeigen kann. „Das beste ist, wenn man sich beim Essen was empfehlen lassen kann“, sagt Oma immer. Stimmt: Ich weiß schon, was man probieren muss. Es ist trotzdem nur ein kleiner Teil, den ich mitteilen kann. Die Erfahrungen mache ich hier und kann sie schlecht nach Hause schicken .
Ob ich Heimweh habe? Ob ich endlich heim will? Nein, nicht so sehr.

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3. Rundbrief, Marcel Ulrich: Ukraine

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

 „Denke immer daran, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: Sofort.“ (Leo Nikolajewitsch Tolstoj)

Vor kurzem habe ich dieses Zitat entdeckt und es passt zu meinem derzeitigen Freiwilligendienst.
Es beschreibt haargenau wie ich jetzt schon seit neun Monate in der Ukraine lebe, arbeite, fühle, sehe, Spaß habe, glaube, nachdenke, verzweifle und alle neuen Dinge aufsauge!

 

 Ich in den Karparten am ersten Maiwochenende
Ich in den Karpaten am ersten Maiwochenende

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Almuth Müller: 3. Rundbrief aus der Ukraine- Verzettelt zwischen Kyiiv und Kyiiv

Liebe Freunde!

Von allem, was ich für den letzten Rundbrief aus den Nachrichten entnommen habe, habe ich jetzt ein ganz anderes Bild. Von Kyiiv muss ich berichten, weil ich selbst dort war und mich vieles beschäftigt. Dazwischen versuche ich auch, noch ein paar Gedanken über Zuhause hervorzuholen, denn das werde ich jetzt wieder brauchen.
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