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La Paz: „Palliri“ 6. Rundbrief von Gizem Günes

Faszination… so würde ich die Wochen, die zurück liegen, mit nur einem Wort definieren. In diesem Monat habe ich so viele Kilometer hinter mir gelassen, so viele Bilder, Eindrücke, Emotionen, Erlebnisse und Erfahrungen. Bolivien hat mich einfach auf seine eigene Art und Weise fasziniert. Es gibt so viel zu sehen! Nicht nur mit dem Auge, sondern auch mit dem Herzen… Ich war an so vielen Orten und habe Menschen kennengelernt, die mich berührt haben, die ich wahrscheinlich nicht vergessen will und kann. Meine Reise hat in Peru angefangen, genau gesagt in Cusco. Die Stadt, in die ich mich wortwörtlich verliebt hab. La Paz: „Palliri“ 6. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

La Paz: „Palliri“ 5. Rundbrief von Gizem Günes

Unvergesslich… so waren meine Ferien einfach unvergesslich… Die ersten Tage fingen schon mit einem Abenteuer an. Acht andere Freiwillige und ich hatten beschlossen die Todesstraße runter zu fahren. Ich muss sagen am Anfang hatte ich Bedenken und war mir nicht sicher, aber die Gruppendynamik überzeugte mich und ich hätte es höchstwahrscheinlich bereut, wenn ich es nicht getan hätte. Ganz ehrlich, wann werde ich die Gelegenheit haben, wieder so was Verrücktes mit der Gruppe zu machen? Ich habe es nicht bereut, auch wenn ich am Ende der Fahrradtour meine Füße nicht mehr gespürt habe:  ich war stolz auf mich. Diese Wow Momente werde ich auch nicht vergessen. La Paz: „Palliri“ 5. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

La Paz: Palliri 4. Rundbrief von Gizem Günes

In ein paar Wochen ist schon Weihnachten und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit doch rum geht. Ich weiß noch, wie ich im August nach Bolivien gekommen bin und wir haben schon Dezember. Bald ist mein Geburtstag und ich freue mich schon so darauf dieses Jahr mit meiner Familie hier in Bolivien zu feiern. Das einzige was mir fehlt ist Schnee und Lebkuchen das verbinde ich einfach mit Weihnachten. Danach sehne ich mich wirklich sehr. Bei uns ist nämlich Regenzeit angesagt bis Ende Februar. Es regnet einfach den ganzen Morgen und gegen Mittag scheint wieder die Sonne. La Paz: Palliri 4. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

La Paz:“Palliri“ 3. Rundbrief von Gizem Günes

Zuhause… Ich weiß, dass ich wahrscheinlich nach diesem Jahr hier in Bolivien niemals wieder richtig das Gefühl von Zuhause haben werde, dass ein Stück von mir hier sein wird, in Bolivien. Ein Stück von mir wird fehlen, ein Puzzleteil. Es ist sehr merkwürdig, so viele Gefühle gleichzeitig zu haben. Auf der einen Seite vermisst man schrecklich seine Familie, Freunde und die gewohnte Umgebung und auf der anderen Seite will man nicht mehr zurück weil man weiß, man ist angekommen. Mit allem Drum und Dran… zufrieden und glücklich. Doch irgendwann muss man Abschied nehmen. Ich weiß, dass alles einen Sinn hat. Alles was wir erleben, die Leute die wir treffen, die guten und schlechten Erfahrungen die wir sammeln; das alles hat einen Grund. Alles was uns prägt. Das was wir sind, zu dem was wir werden. La Paz:“Palliri“ 3. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

La Paz: „Palliri“ 2. Rundbrief von Gizem Günes

Was ist der Unterschied zwischen „ankommen“ und „sich einleben“? Ich glaube, das eine schließt das andere nicht aus. Das Wort „sich einleben“ ist jedoch eine Stufe weiter als „ankommen“. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mich gut eingelebt habe. Mir fällt es jedes Mal an den Kleinigkeiten auf. Man hat sich an eine gewisse Routine gewöhnt oder angepasst. Das Wort Routine ist nicht negativ zu deuten, sondern im Gegenteil. La Paz: „Palliri“ 2. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

Ruanda: 3. Rundbrief von Lisa Richertz

                                                                       Projekte

Seit ich hier bin sind nun 8 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich eine Menge gesehen, was nicht unbedingt dem entspricht, was ich gewohnt bin. Ich war nun auch in den umliegenden Ländern Uganda und Kenia. Um mal mit den banalen Dingen anzufangen, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, wenn es in einem Restaurant oder einer Bar keine normalen Toiletten sondern nur Latrinen im Boden gibt. Ruanda: 3. Rundbrief von Lisa Richertz weiterlesen