Schlagwort-Archive: Maximilian

Bolivien: 5. Rundbrief von Maximilian Görgens

DSCN2787Liebe Leserinnen und Leser,

ein Blick aufs Datum sagt mir, dass nicht mehr viel Zeit bleiben wird bis ich meine Heimreise antreten werde. Und dabei ist in Moxos gerade so viel los! Nicht nur, dass im Internat und im Colegio viel passiert, nein, auch der Höhepunkt des Jahres in San Ignacio, die Gran Fiesta, stand erst kürzlich an, welche im ganzen Ort traditionell folkloristisch und ausgelassen gefeiert wurde. Fast atemlos ist die letzte Zeit vergangen und ich muss mich plötzlich mit unangenehmen Themen wie Abschied nehmen beschäftigen, sehe aber zugleich erfreut einem großen Wiedersehen im fernen Deutschland entgegen. Nur hin und wieder kam mir in diesem Jahr der Faktor Zeit ins Bewusstsein und dann vor allem die Zeit-Empfindung/ Wahrnehmung. Sind 13 Monate Freiwilligendienst am Ende zu viel oder zu wenig Zeit oder vielleicht doch genau richtig? Wie es auch sein mag, diese 13 Monate sind ein großartiges Geschenk und wann immer ich an das bisher Erlebte zurückdenke, an die vielen schönen Momente in Ruanda und Bolivien, muss ich sagen, dass ich nicht mehr darauf verzichten mag. Bolivien: 5. Rundbrief von Maximilian Görgens weiterlesen

Bolivien: 4. Rundbrief von Maximilian Görgens

¡Hola! Liebe Leserinnen und Leser, am 26. Februar 2014 hat für mich eine neue Etappe meines Freiwilligendienstes begonnen, ein Projektwechsel hat mich nach Bolivien geführt! Mittlerweile bin ich sogar schon 3 Monate hier, es ist viel passiert, ich habe viel erlebt, es gibt viel zu berichten und ich fange am besten gleich an zu erzählen: Bolivien: 4. Rundbrief von Maximilian Görgens weiterlesen

Ruanda: 3. Rundbrief von Maximilian Görgens

Liebe Leserinnen und Leser,

das Zwischenseminar, welches vom 21. bis zum 24. Januar in dem beschaulichen Wallfahrtsort Kibeho im Süden Ruandas stattfand, hat mir die Möglichkeit gegeben, für ein paar Tage aus meinem Alltag auszubrechen und aus einigem Abstand auf mein vergangenes halbes Jahr in Matimba zurückzublicken. Auf das, was ich bereits erfahren und erleben durfte und auf das, was in dieser Zeit gewachsen und geworden ist. Ein Rückblick auf gute wie schlechte Tage, auf Begegnungen mit den Menschen hier, die mich in so kurzer Zeit durch ihre liebenswerte und herzliche Art, durch ihre Unterstützung und ihren Beistand so reich beschenkt haben, dass ich keine Worte dafür habe. Die Lektion, was es heißt, jedem Menschen mit Offenheit und Freundlichkeit zu begegnen, füreinander da zu sein und tiefe Verbundenheit im Herzen zu spüren, lässt sich nirgendwo besser verinnerlichen als in Matimba. „Ndagushize ku mutima – Ich habe dich in mein Herz geschlossen“, an keinem Ort der Welt ist dieser Satz gehaltvoller als hier. Ruanda: 3. Rundbrief von Maximilian Görgens weiterlesen

Ruanda: 2. Rundbrief von Maximilian Görgens

Liebe Leserinnen und Leser,

Wer feststellen will, ob er sich verändert hat, der sollte zu einem Ort zurückkehren, der unverändert geblieben ist“, lautet ein bekanntes Zitat des kürzlich am 5. Dezember verstorbenen Freiheitskämpfers Nelson Mandela, dessen Trauerfeier in den ruandischen Nachrichtensendungen thematisiert und am Fernsehbildschirm in der Pfarrei Matimba verfolgt wurde. Doch Matimba ist ein dynamischer Ort, der ständig in Bewegung ist, voller Aktivitäten und Überraschungen steckt und der sich wandelt. So habe ich, nachdem ich am 18. November nach meinem zweimonatigen Aufenthalt im Projekt in Nyarurema zurück in meine ruandische Heimat gekehrt bin, gemerkt, dass die Zeit während meiner Abwesenheit nicht stehen geblieben ist. Jetzt bin ich wieder mittendrin, eingespannt in die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei, die besonders in der gegenwärtigen Ferienzeit einen Zulauf erlebt. Auch wenn Matimba demgemäß ein sich wandelnder Ort ist, lässt sich dennoch eine Lehre aus Mandelas Rat ziehen, der in seiner Essenz dazu ermutigen möchte, eine Rückkehr als Chance zu betrachten und einen zweiten Blick auf die Dinge zu werfen. Ruanda: 2. Rundbrief von Maximilian Görgens weiterlesen