Litauen: 1. Rundbrief von Marius Moritz

Laba diena!

Ich sitze an einem, für Litauen, sehr warmen Tag bei strahlenden Sonnenschein auf einem Platz in meiner Wohnsiedlung und warte auf andere Freiwillige, um mit ihnen Basketball zu spielen. Die Zeitumstellung sorgt dafür, dass ich mir nun eine Stunde Zeit nehmen kann die ersten 3 Wochen Revue passieren zu lassen und euch zu berichten.

Am Donnerstag, den 1.10, ging es für mich schwer bepackt mit einem Koffer, 2 Rucksäcken und meiner Gitarre mit dem ICE Richtung Kiel. Der Abschied vom gewohnten Umfeld fiel mir eigentlich leicht, aber die ein oder andere Träne kullerte über meine Wangen, während ich nachdenklich auf die an mir vorbeirasende Landschaft schaute. Die sechs Stunden im Zug verbrachte ich hauptsächlich damit, Vokabeln zu lernen und Musik zu hören. Am späten Nachmittag kam ich mit der typischen Verspätung in Kiel an. Der Bus, welcher mich zur Fähre bringen sollte, steckte eine gefühlte Ewigkeit im durch eine Bombenentschärfung bedingten Stau fest. Die Abfahrt der Fähre rückte näher und die Vorfreude auf die Fahrt nach Klaipeda wurde durch den Blick auf die Uhr und die daraus entstehende Nervosität getrübt. Letztendlich kam ich rechtzeitig zum Hafen und könnte im Fenster das immer kleiner werdende Kiel während meines Abendessens auf der Fähre entspannt beobachten.
Sicht auf die Ostsee
Bei der Auswahl des Abendessens wurde mir klar, dass es für mich herausfordernd wird, Vegetarier in Litauen zu bleiben. Das Buffet war sehr üppig bestückt, jedoch nicht vegetarisch, geschweige denn vegan. Meine Kabine teilte ich mir mit 3 sehr netten und aufgeschlossen Fernfahrern, die auf dem Weg Richtung Russland die freien Stunden auf der Fähre vor allem damit verbrachten, Schlaf nachzuholen. Während ich noch die frische Seeluft auf dem Deck genoss, waren meine Kabinenkameraden schon alle fest am Schlafen. Die Nacht auf See war entspannt und nicht ansatzweise so schaukelig, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Am nächsten Morgen gab es Frühstück und ich versuchte weiter, mehr oder weniger fleißig, meine Litauisch-Kenntnisse zu verbessern. Ein gutes Buch und die Sicht auf die nicht enden wollende Ostsee ließen die letzten Stunden auf der Fähre nur so dahinschmelzen. Gegen 16 Uhr erschien langsam die Küste Litauens am Horizont, was meine Vorfreude steigerte.

Nach 20 Stunden Überfahrt, bin ich in Klaipeda angekommen und wurde am Terminal von Ignas abgeholt. Er hatte einen Mietwagen besorgt, mit welchem ich noch am selben Abend nach Kaunas gefahren bin.

Ich im Hafen von Klaipeda
Für Einreisende aus der BRD wurde am Montag vor meiner Abreise eine zweiwöchige Selbstisolation aufgrund von steigenden Fallzahlen in Deutschland wieder eingeführt. Also machte ich mir, während ich mich meinem Ziel immer weiter näherte und den Sonnenuntergang im Rückspiegel beobachtete, viele Gedanken darüber, wie ich diese 14 Tage möglichst sinnvoll nutzen könnte. Die letzten Kilometer meiner Anreise waren rückblickend betrachtet, sicherlich die anstrengendsten. Der ungewohnte Verkehr in der Stadt, die Dunkelheit und meine Müdigkeit sorgten dafür, dass die Parkplatzsuche mit dem Auto mitten in der Fußgängerzone endete und ich zwischenPassant*innen mehrmals wenden musste. Als ich nach knapp 36 Stunden Reise und über 1600 Kilometern endlich mein Hotelzimmer betrat, war die Erleichterung sehr groß und ich fiel müde zu Bett.

 

Mein Hotelzimmer, in welchem ich für voraussichtlich 14 Tage leben sollte, war einfach ausgestattet. Die Zeit vertrieb ich mir am Anfang vor allem damit, lange zu schlafen, Gitarre zu spielen, zu lesen, Litauisch zu lernen und einige Stunden im Internet zu verbringen. Essen bekam ich unter der Woche von der Nahe gelegenen Grundschule direkt ins Zimmer gebracht und am Wochenende von einem Lieferservice meiner Wahl. Am 4. Tag meiner Selbstisolation überraschten mich die Kinder aus der Grundschule und standen morgens meinen Namen rufend im Hinterhof des Hotels, was meine Vorfreude darauf steigerte, endlich im Projekt anzufangen. Doch vor mir lagen noch 10 lange Tage. Ich durfte mich mit einem Radius von einem Kilometer um mein Hotel bewegen. Also machte ich zur Abwechslung kurze Spaziergänge in den nahegelegen Stadtpark und die Altstadt. Es tat sehr gut, das kleinen Hotelzimmer hin und wieder zu verlassen und frische Luft schnappen zu können. Außerdem hatte ich ein Gespräch in der Hotellobby mit Audrone, meiner Ansprechpartnerin im Projekt, um die ersten Tage im Projekt näher zu planen. Nach 8 Tagen machte ich einen weiteren Corona-Test, um meine Selbstisolation auf 10 Tage verkürzen zu können. Das Ergebnis lag aber erst am Abend des 11. Tages vor, weshalb ich meine Quarantäne erst am nächsten Tag beenden konnte.

Ich wohnte bis zum Ende der 2. Woche zwar noch im Hotel, konnte aber schon am Dienstagabend Corinna (die andere Freiwillige aus dem Projekt), meine zukünftige Wohnung und Mitbewohner kennenlernen. Am gleichen Abend ging es noch in eine Karaoke-Bar, wo ich weitere Freiwillige traf.
Am nächsten Morgen ging es für mich nach einer zu kurzen Nacht das erste Mal in die Grundschule. Ich frühstückte im Bistro, da ich ja noch im Hotel wohnte, und danach führte man mich über den Komplex, in dem auch ein Kindergarten und eine Universität untergebracht sind. Ich lernte viele nette Mitarbeiter*innen und die Räumlichkeiten kennen. In der Schule wurde ich von den Lehrerinnen und den Kindern freundlich empfangen. Mir wurde von Corinna alles gezeigt und ich konnte den Tagesablauf grob kennenlernen.

 

Der Pausenraum der Grundschule

Ein paar kurze Worte zu meinem Projekt: Ich arbeite an einer privaten Kolping-Grundschule. An der Schule werden 9 Kinder in den Klassen 1-4 unterrichtet, was für mich am Anfang etwas befremdlich war, da ich aus Deutschland andere Zahlen gewöhnt bin. Die Schule wurde erst Mitte 2018 gegründet und liegt mitten in der sehenswerten Altstadt von Kaunas.

In den Tagen bis zum Wochenende ging es darum, Abläufe, Aufgaben und Menschen in der Schule näher kennenzulernen. Zu meinen Aufgaben zählt das Vorbereiten des Mittagessens, die Kinder zur Kunstschule zu bringen, Deutsch zu unterrichten, mit dem Kindern am Nachmittag zu spielen, den Sportunterricht zu begleiten und einiges mehr.

Die Schule

Ich kommuniziere mit den Lehrer*innen und einigen Kindern größtenteils auf Englisch, wobei ich versuche, möglichst viel mit meinen bisherigen Litauisch-Kenntnissen anzufangen. Am Freitag, den 16.10, zog ich in die Wohnung zu den anderen Freiwilligen. Nach zwei Wochen im Hotelzimmer tat es sehr gut, auf eine Küche und eine Waschmaschine zurückgreifen zu können. Meine Mitbewohner*innen (Yannick, Corinna und Viktors) sind sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und nett. Die Kommunikation mit Viktors ist vorerst nur sehr eingeschränkt möglich, da er neben Lettisch nur Russisch und ein paar Fetzen Englisch spricht.

 

Silainiai – mein Wohnort

Die Wohnung befindet sich am Rande einer Hochhaussiedlung im 7. Stock, was dafür sorgt, dass ich aus meinem Zimmer eine schöne Aussicht nach Norden habe. Das folgende Wochenende nutzte ich, um richtig anzukommen, mich einzurichten, Nahrungsmittel einzukaufen, Kontakte zu den anderen Freiwilligen zu knüpfen, die örtliche Kletterhalle mit meinem Mitbewohner Yannick zu erkunden und mir eine litauische Handynummer anzulegen. Des Weiteren besorgte ich mir neue Hausschuhe, nachdem mir am letzten Freitag von der Schulleiterin schonend mitgeteilt wurde, dass meine mitgebrachten und nicht sehr ansehnlichen Hotellatschen nicht dem Level der Schule entsprechen.

 Dass das Bild der Schule nach außen sehr gepflegt wird, wurde mir auch klar, als wir am Montag Dekoration für den bevorstehenden Elternabend bastelten und die Facebook-Seite der Schule mit entsprechendem Inhalt bestückt wurde. Beim Elternabend am letzten Dienstag hatte ich die Möglichkeit, mich vorzustellen und im Nachhinein mit einigen Eltern ins Gespräch zu kommen. Am Mittwochabend startete parallel zu meinem Sprachkurs ein weiterer Litauisch-Kurs, welchen ich bei einem Pubquiz gewonnen habe. Resultat ist, dass ich nun 4 Mal die Woche einen Sprachkurs besuchen werde und mein Litauisch Fortschritte macht. Am Freitag fuhren alle Angestellten der Schule, des Kindergartens und der Universität nach Troškūnai, einem 400-Seelen-Ort im Norden Litauens. Laute Musik von Joe Cocker und die ausgelassene Stimmung aller Mitfahrer*innen sorgten dafür, dass die circa zwei-stündige Autofahrt wie im Flug verging. Im örtlichen Kolping-Begegnungshaus verbrachten wir den Freitagabend mit einem Teambuilding-Event, welches komplett auf Litauisch war und uns teilweise auf Englisch übersetzt wurde. Erstaunlich fand ich jedoch, dass ich auch ohne Übersetzung vieles einfach aus dem Kontext, den Emotionen der einzelnen Teilnehmerinnen und der Darstellung für die Zukunft mitnehmen konnte. Am Samstagvormittag planten wir das weitere Vorgehen und den zukünftigen Deutschunterricht, setzten uns Ziele und probierten Übungsmethoden auf den schuleigenen I-Pads aus, bevor wir am Nachmittag durch die wunderschöne Herbstlandschaft und über holprige Straßen zurück nach Kaunas fuhren. In der Schule habe ich mich schnell eingelebt und bin schon fast ein bisschen traurig, dass nun die einwöchigen Herbstferien begonnen haben.

Auch hier steigen die Infektionszahlen in die Höhe und für die kommende Woche sind neue Regulierungen und Maßnahmen angekündigt. Für mich bedeutet ein Freiwilligendienst in der Pandemie auch, dass ich einen inneren Konflikt aushalten muss. So habe ich als Neuankömmling den Wunsch, jede Chance zu nutzen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig möchte ich Risikogruppen in Litauen schützen.

So viel zum ersten Rundbrief.
 
Liebe Grüße aus Litauen!
 
Marius
Die Altstadt von Kaunas

Bolivien: 4. Rundbrief Lara Burg

Liebe Freunde, liebe Familie, lieber Solikreis!                                                              27.04.2020

Niemals hätte ich vor drei Monaten, als ich euch meinen 3. Rundbrief geschrieben habe, gedacht, dass mein nächster der letzte und von meinem Schreibtisch in Mertesdorf aus geschrieben sein wird. Wie jeder auf diesem Planeten, wurde natürlich auch ich von den Auswirkungen der Coronakrise getroffen und musste auf den Aufruf des BMZ und weltwärts hin nach Deutschland zurückkehren. Nun sitze ich also hier und denke, dass ich euch zumindest noch von meinen letzten Wochen/Monaten, bevor das Chaos begann erzählen kann:

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Bolivien: 3. Rundbrief Lara Burg

Liebe Familie, liebe Freunde, lieber Solikreis!

Die Zeit fliegt! Ganze drei Monate sind nun schon seit meinem letzten Rundbrief vergangen und natürlich habe ich in der Zwischenzeit so Einiges erleben dürfen!

Nachdem der paro civico (Streik) und die politischen Unruhen, in denen mein letzter Brief veröffentlicht wurde, noch einige Zeit weiter gingen, vergingen auch die letzten Schulwochen nach dem Rücktritt des Ex-Präsidenten Evo Morales und vor den Sommerferien wie im Flug. Seit Mitte Dezember konnte ich dann meine arbeitsfreie Zeit nutzen, um zu Reisen und Bolivien und Südamerika kennen zu lernen. Bolivien: 3. Rundbrief Lara Burg weiterlesen

Bolivien: 2. Rundbrief von Lara Burg

Liebe Familie, liebe Freunde, lieber Solikreis,                                                           26. Oktober 2019

Heute ist der 83. Tag, an dem ich in Bolivien bin und ich möchte für euch zusammenfassen, was bei mir in den sieben Wochen seit meinem letzten Rundbrief passiert ist.

Da ich mich verpflichtet dazu fühle, euch einen „wahren Einblick“ in meinen Freiwilligendienst zu geben und Dinge nicht schön zu reden, kann ich gleich vorab sagen, dass die letzten Wochen, in vielerlei Hinsicht definitiv nicht einfach für mich waren. Bevor meine Omas, die das hier grade lesen jetzt aber Panik schieben, möchte ich klarstellen: Es geht mir gut und meine Motivation ist immer noch zu 100% vorhanden. Alles was ich hier erlebe und erfahren darf, ist das, was ich wollte und auch immer noch will!

So, bevor ich jetzt aber zu viel Raum zum Spekulieren lasse, hier der Bericht:

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Bolivien: 1. Rundbrief von Lara Burg

Liebe Leute,

kaum zu glauben, dass ich nun schon einen ganzen Monat hier in Bolivien bin. Höchste Zeit euch von meinen zahlreichen ersten Eindrücken zu berichten!

 

Die Reise

Am 4. August 2019, nachdem in den Tagen vorher der Stress der letzten Vorbereitungen, sowie die Vorfreude gestiegen war und ich mich auch von den letzten Freunden und Familienmitgliedern verabschiedet hatte, ging es endlich los! Das vorher immer noch so fern scheinende Ziel, die Reise nach Bolivien, startete… in Luxemburg. Begleitet von meinen Eltern und Geschwistern und bepackt mit Rucksäcken und Koffern jeglicher Größe, traf ich dort auf die anderen sieben Freiwilligen, die ich von den vielen SoFiA-Seminaren auch schon kannte. Bolivien: 1. Rundbrief von Lara Burg weiterlesen

Bolivien: 3. Rundbrief von Marie Hagenbourger

Bewegende Momente

Queridos,

Mittlerweile bin ich schon wieder seit einiger Zeit zurück in Deutschland, das ging schneller als erhofft. Zeit, um das Erlebte wieder Revue passieren zu lassen. Ich möchte Euch gerne auf eine Reise in meine letzten Monate nach Concepción mitnehmen. Bolivien: 3. Rundbrief von Marie Hagenbourger weiterlesen

Ruanda: 3. Rundbrief von Julius Dehne

Ruanda: 3. Rundbrief von Julius Dehne

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde, liebe Verwandte und Interessierte,

seit dem 2. Rundbrief ist sehr viel passiert, aber ich fange von vorne an…

Das neue Schuljahr hat begonnen und ich habe endlich wieder fast alle LehrerInnen und SchülerInnen getroffen, außer einem Lehrer, der eine neue Arbeitsstelle im Süden von Ruanda gefunden hat und somit nicht mehr am ETP unterrichtet. Jedoch gab es auch einige neue Lehrer. Einen Lehrer, der den Gegangen ersetzt, einen neuen Mathelehrer, einen neuen Englischlehrer und eine neue Lehrerin für Wirtschaftslehre.

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Uganda: 2. Rundbrief von Katja Hopf

Liebe Familie, Freunde, Bekannte und Interessierte,

die Zeit rast und mittlerweile bin ich schon seit einem halben Jahr in Uganda. Die vergangenen Monate waren unglaublich spannend für mich, da ich nicht nur viel Zeit in meinem neuen Zuhause verbrachte, sondern die langen Schulferien in Uganda auch zum Reisen nutzen konnte. Außerdem stand natürlich das erste Weihnachtsfest ohne meine Familie vor der Tür, wovon ich Euch auch gerne berichten möchte. Uganda: 2. Rundbrief von Katja Hopf weiterlesen

1. Rundbrief Burkina Faso – Jana Gratz

Liebe Familie, Freunde, Bekannte und Interessierte,

ich hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr das kalte Herbstwetter gut übersteht.

2 ½ Monate sind nun schon vergangen, seit ich mich am 24.08.2019 in Frankfurt am Flughafen für 13 Monate von Deutschland und somit von allem, das ich bisher kannte, verabschiedet habe. Ouagadougou, Burkina Faso hieß das Ziel, an das mich das Flugzeug bringen sollte, um dort meinen Freiwilligendienst zu erleben.

Jetzt sitze ich hier in Banfora im Foyer Sainte Monique und versuche meine ersten Eindrücke und Erfahrungen in diesem Rundbrief festzuhalten und mit euch zu teilen.

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Bolivien: 1. Rundbrief von Sinja Scheuer

Liebe Familie, Freundinnen, Freunde und Unterstützende!

 Wow! Jetzt bin ich schon knapp über 3 Monate hier in Bolivien, wie schnell die Zeit vergeht. Mehr als 85 Tage lebe ich nun in diesem wunderschönen und sehr vielseitigen Land Bolivien. Ja und jetzt sitze ich hier in meinem Garten, mit meinem Laptop und rieche nur so förmlich den Duft der erblühenden Blumen. Dabei starre auf meinen Laptopbildschirm und frage mich wie ich den ganzen Input in meinem Kopf in einen Rundbrief packen soll?
Also, dann fange ich mal ganz von vorne an: Bolivien: 1. Rundbrief von Sinja Scheuer weiterlesen