La Paz: „Palliri“ 2. Rundbrief von Gizem Günes

Was ist der Unterschied zwischen „ankommen“ und „sich einleben“? Ich glaube, das eine schließt das andere nicht aus. Das Wort „sich einleben“ ist jedoch eine Stufe weiter als „ankommen“. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mich gut eingelebt habe. Mir fällt es jedes Mal an den Kleinigkeiten auf. Man hat sich an eine gewisse Routine gewöhnt oder angepasst. Das Wort Routine ist nicht negativ zu deuten, sondern im Gegenteil. La Paz: „Palliri“ 2. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

Bolivien, La Paz :“Palliri“ 1. Rundbrief von Gizem Günes

Endlich angekommen… ich kann meine Gedanken und Gefühle noch gar nicht richtig beschreiben…weil ich es selbst noch nicht fassen kann… ich bin in Bolivien …ich wollte an dem Projekt Palliri schon seit über einem Jahr teilnehmen und hier bin ich…wenn ich darüber nachdenke muss ich selbst den Kopf schütteln. Als ich meiner Familie und meinen Freunden davon erzählt hatte, dass ich ein FSJ in Lateinamerika absolvieren will, haben mich viele mit ganzem Herzen unterstützt und bewundernd angeschaut und viele waren begeistert. Natürlich gab es auch einige, die es als Wahnsinn gesehen haben. Bolivien, das Land in dem viele Vergewaltigungen und Raubüberfälle passieren könnten. Also, ich lebe noch. Bolivien, La Paz :“Palliri“ 1. Rundbrief von Gizem Günes weiterlesen

Rumänien: 3. Rundbrief von Sina Reifenrath

Hallo meine Lieben,

nun ist hier wieder ein bisschen Zeit vergangen…
Mir geht es momentan nicht so gut, da das Wetter in den letzten drei Wochen so oft umgesprungen ist und ich mir jetzt eine dicke Erkältung eingefangen habe. Ich hoffe, dass es mir bald etwas besser geht.
Jetzt ist schon die Hälfte meines Dienstes um. Es fühlt sich manchmal an, als wäre ich erst vor 2 Monaten hergekommen.Die Zeit vergeht einfach so rasend schnell… Rumänien: 3. Rundbrief von Sina Reifenrath weiterlesen

Bolivien: 2. Rundbrief von Teresa Zwick

Liebe Familie, Freund, Unterstützer und Interessierte,

ich kann es kaum glauben, dass mein letzter Rundbrief schon 2 Monate her sein soll… Aber mein Kalender kündigt mir an, dass jetzt die Adventszeit losgeht, es ist also Dezember und hier ist Sommer. Schon ein komisches Gefühl. In den sozialen Medien sehe ich die Bilder aus Deutschland: Schals, Mützen, gefrorene Felder und ich backe Kekse im T-Shirt. Jetzt aber erst Mal von Vorne…               Bolivien: 2. Rundbrief von Teresa Zwick weiterlesen

Brasilien: 5. Rundbrief von Judith Demerath

Ich war einmal fremd hier, kannte niemanden. Ich habe mich mal fremd gefühlt in dieser Familie. Ich habe mich einmal nutzlos gefühlt auf der Arbeit. Und jetzt? Jetzt habe ich hier Freunde und Hobbys, habe Aufgaben auf der Arbeit, diese anfangs fremde Familie ist meine zweite Familie. Ich habe gute und schlechte Tage, bin traurig, glücklich; genervt, zufrieden; müde, motiviert,…Mein Leben hier ist so etwas wie normal geworden. Ich bin auch hier zuhause, gehöre dazu, habe einen Alltag. Die Fremde Brasilien ist auch Heimat geworden…

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Ruanda: 4. Rundbreif von Tobias Stoll

Mal etwas anders

Ich habe in meinen letzten Rundbriefen viel von meinem Leben in Nyarurema und meiner Arbeit erzählt. Deswegen möchte ich diesen Brief dazu nutzen, um über etwas anderes, nämlich meine Freizeit, zu sprechen.

Nur zu Besuch

Ende Dezember erhielt ich Besuch von meiner Freundin aus Deutschland. Darüber habeich mich sehr gefreut, denn vor uns lag eine gemeinsame Rundreise mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. Ich hatte Ferien und so hatten wir etwas Zeit zum Reisen. Ruanda: 4. Rundbreif von Tobias Stoll weiterlesen

Bolivien: 5. Rundbrief von Teresa Zwick

Liebe Rundbriefleser,

weitere zwei Monate sind vergangenen, von denen ich euch gerne berichten möchte:

Zusammen mit meinen Eltern und mit meiner Schwester ging es nach gut einer gemeinsamen Woche nach Pampa Huasi. Wir wurden herzlich empfangen. Es wurde getanzt, gut gegessen und meine Eltern haben von den Mädels im Internat das Dorf gezeigt bekommen. Nach ein paar schönen Stunden im Internat hieß es dann Abschied nehmen. Bolivien: 5. Rundbrief von Teresa Zwick weiterlesen

Bolivien: 4. Rundbrief von Teresa Zwick

Liebe Freunde, Familie, Unterstützer,

hier wieder ein neuer Bericht über meinen Alltag in Bolivien; viel Spaß beim Lesen…

Da war ich also wieder nach gut zwei Monaten zurück in Pampa Huasi. Doch statt auf ein belebtes Internat zu treffen, fand ich hier nur eine einzige Person vor: Sandra, die Lehrerin, die seit letztem Jahr September bei uns im Internat den Näh-Unterricht gibt. Die nächste Woche blieben wir auch erstmal zu zweit. Otiliana war in Sucre und die Mädchen alle noch zuhause oder irgendwo arbeiten. Für mich war das schade, weil ich so kaum etwas zu tun hatte und ich mir nochmal mehr gewünscht habe, doch nach Padilla hätte fahren zu dürfen. So konnte ich mich aber in aller Ruhe wieder einleben. Otiliana kam auch bald aus Sucre zurück und zu dritt brachten wir das Internat wieder in Normalzustand: Tische, die vor den Ferien alle in einem Raum verstaut wurden, brachten wir zurück an ihre Plätze, richteten den Computerraum wieder her, brachten Töpfe, Teller, Pfannen und sonstige Kochutensilien zurück in die Küche und, und, und… Eineinhalb Wochen nach mir trafen die ersten Schülerinnen ein. Mit den wenigen, die anwesend waren, wurde direkt mit Nähen und Stricken losgelegt. Die Abendschule begann noch nicht, da die Lehrerin selbst noch fehlte. Bolivien: 4. Rundbrief von Teresa Zwick weiterlesen