3. Rundbrief aus Uganda

Hallo liebe Rundbriefleser,

dieses Mal möchte ich euch nur kurz mitteilen, was so Neues passiert ist. Denn dieser Rundbrief dient hauptsächlich dazu, euch ein bisschen etwas über die lokale Küche und den Alltag zu berichten. Seit meinem letzten Rundbrief ist noch gar nicht so viel Neues passiert. Das neue Jahr hat begonnen wie es aufgehört hat: Mit viel Sonnenschein und Dürre. Die Lebensmittelpreise auf den Märkten stiegen, die Tiere erkrankten und starben teilweise. Mir wurde gesagt, es läuft jedes Jahr etwa so ähnlich ab – mit der Ausnahme, dass vergangenes Jahr der Regen im Oktober ausgeblieben ist. Aber nun hat es endlich begonnen zu regnen! 3. Rundbrief aus Uganda weiterlesen

Bolivien: Rückkehrerbericht La Paz „Palliri“ von Gizem Günes

 

Ich werde  immer leiser und mein Blick schweift in die weite Ferne. Meine Gedanken führen mich da hin wo mich niemand  finden kann, wieder zurück nach Bolivien. Erinnere mich an
Momente in denen ich von Menschen, Taten und einzelne Wörtern berührt wurde.

Freunde die man seit Jahren kennt sind so fremd, geben einem das Gefühl man würde sie erst ein paar Tagen kennen. Man spricht dieselbe Sprache doch versteht man sich nicht. Es gibt so viel zu erzählen und zu teilen jedoch kommt es zu keinem Austausch. Das einzige was dominiert ist die große Stille, die seit Tagen schon da ist, sich in einem festgesetzt hat. Diese Stille in dir, die dir mehr erzählt,als andere es jemals können werden. Bolivien: Rückkehrerbericht La Paz „Palliri“ von Gizem Günes weiterlesen

Brasilien: 3. Rundbrief von Judith Demerath

Wieder sind zwei Monate mit vielen Eindrücken und Erfahrungen vergangen. Ich habe Silvester und brasilianisches Weihnachten erlebt, besuchte das Gefängnis von Parnaiba, habe viel im Garten gearbeitet, musste mich auch mit Langeweile und dem Gefühl der Nutzlosigkeit auseinandersetzen, habe ein paar Besuche in anderen Orten und Familien gemacht, hatte auch mein Zwischenseminar im wunderschönen Bahia, in dem wir danach noch eine Zeit verbringen konnten und vergangenes Wochenende habe ich dann auch brasilianisches Karneval erlebt. Über all das werde ich euch nun ein bisschen berichten.
Brasilien: 3. Rundbrief von Judith Demerath weiterlesen

INDIEN: 2. Rundbrief von Antonia Merz

Vanakam meine liebe Familie, Freunde_innen und Unterstützer_innen,
drei Monate sind um und es ist wieder Zeit für einen nächsten Rundbrief, denn ich habe viel zu erzählen. Die letzten Monate war ich sehr beschäftigt und habe viel erlebt.
Demonetisierung
Am 8. November hat Premierminister Narendra Modi plötzlich und ohne Vorbereitung angekündigt, dass die 500 und 1000 Rupie Scheine nicht mehr gültig sind. Damit versuchte er gegen das Schwarzgeld in Indien vorzugehen. Die Folgen davon waren jedoch, dass die Menschen und vor allem die einfachen Leute, die meist wenig mit Schwarzgeld zu tun haben, zuerst stundenlang in Schlangen anstehen mussten, um die alten Scheine umzutauschen und dann mussten sie anstehen um überhaupt Geld von ihrem Konto abheben zu können. Dazu kommt noch, dass es zuerst eine Beschränkung gab, dass man nur 2000 Rupien abheben darf, inzwischen sind es schon 4500 Rupien, die man bei einem Mal abheben kann. Durch die Demonetisierung haben viele Angestellte auch ihre Arbeit verloren, da niemand mehr Geld hatte um etwas zu kaufen und somit kein Bedarf an Arbeitern war, da diese auch nicht bezahlt werden konnten. Die neu eingeführten 2000 Rupie Scheine sind auch eher unbrauchbar, da kleinere Läden, die Verkäufer auf dem Markt oder auf dem Bazar das Geld nicht wechseln können, wenn man womöglich nur etwas für 100 Rupien kauft.
Auch für uns ist es nicht leicht, denn wenn man zur Bank geht um eine größere Summe Geld abzuheben, kann man pro Woche nur 24.000 Rupien abheben, was jedoch nicht genug ist um alle Kosten zu decken, die hier im Haus anfallen, sodass wir jetzt so viel wie möglich mit Checks bezahlen. Außerdem muss ich immer noch vor den Bankautomaten anstehen um Geld abzuheben, auch noch nach drei Monaten, da immer noch nicht alle Bankautomaten mit Geld befüllt wurden, zum Glück jedoch keine drei ein halb Stunden mehr wie ganz zu Beginn. INDIEN: 2. Rundbrief von Antonia Merz weiterlesen

Jordanien: 3. Rundbrief von Hannah Wiegand

Ahlen, halla halla. Keefkum? Shu achbarkum? Insha’allah kolshi tamaam!

اهلين, هلا هلا. كيفكم؟ شو اخبركم؟ ان شا الله كلشي تمام

Willkommen. Wie geht es euch? Was gibt es Neues? Hoffentlich (wörtl. „wenn Gott möchte“) alles gut!

Vor ein paar Tagen war Halbzeit und es fühlt sich irgendwie so unreal an. Wo ist die Zeit? Ich hab schon etwas länger das Gefühl, ich muss jeden Tag NOCH ausgiebiger genießen, da es mit Sicherheit so schnell vorbeigehen wird… Es fühlt sich nicht so an, als wäre es schon ein halbes Jahr ist, sondern erst, als läge nicht noch ein Jahr vor mir, sondern nur noch. Jordanien: 3. Rundbrief von Hannah Wiegand weiterlesen

Ruanda: 2. Rundbrief von Dominik Unterrainer

Goodbye holidays – Die großen Ferien sind hier in Ruanda nun seit Mitte Januar zu Ende und das neue Schuljahr hat begonnen!

Zu dem Anlass haben am letzten Freitag in den Ferien verschiedene Gruppen auf den Sportplätzen hier im Zentrum ihre Aufführungen präsentiert! Darunter waren verschiedene Tanzgruppen, die Akrobaten und eine Band, die das Ganze begleitet hat. Ruanda: 2. Rundbrief von Dominik Unterrainer weiterlesen

Rumänien: 1. Rundbrief von Sina-Lucia Reifenrath

Huhu meine Lieben,

ich habe in meinen ersten Wochen viel erlebt… ich habe neue Freunde gefunden,          Berge erklommen und meine neue Heimat lieben und schätzen gelernt. Die ersten zwei Wochen hatte ich einen Sprachkurs in Bukarest. Diese zwei Wochen waren sehr schwierig für mich. Ich war das erste mal ganz alleine auf Reisen. Es war mein erster Flug alleine und das Schleppen der Koffer mit gefühlten 80 Kilo sehr anstrengend. Ich habe viele verschiedene neue Eindrücke gewonnen. Die Sprache war am Anfang ein sehr großes Problem. Doch inzwischen verstehe so gut wie alles und das mit dem Sprechen kommt so nach und nach.
Rumänien: 1. Rundbrief von Sina-Lucia Reifenrath weiterlesen

Ruanda: 2. Rundbrief von Tobias Stoll

Mein neues zu Hause 

Nyarurema ist ein kleiner Ort mit ca. 1000 Einwohnern. Er liegt in der Ostprovinz von Ruanda, genauer gesagt, im Sektor Nyagatare Zelle Gatunda. Es ist ein recht beschaulicher Ort mit zwei kleinen Einkaufsläden, einer Hauptstraße und zwei kleinen Nebenstraßen. Im Verhältnis dazu ist das Kirchengelände riesig groß. Es beinhaltet ein Pfarrhaus, zwei Nonnenhäuser, eine Kirche, ein Helpcenter (kleines Krankenhaus), eine Schneiderei, eine Schreinerei, eine Schule und nicht zu vergessen, das Haus in dem ich lebe. Dieses wurde vor gut 25 Jahren von Italienern gebaut. Sie waren auch noch bis letztes Jahr vor Ort und koordinierten von Nyarurema aus ihre Freiwilligen im ganzen Land. Das Gelände um das Haus ist fast genauso groß wie Nyarurema selbst. Die Bewohner können die Räume der Pfarrei für viele verschiedene Aktivitäten nutzen, u.a. finden die Proben für Kirchenchor und Tanzgruppe hier statt. Ruanda: 2. Rundbrief von Tobias Stoll weiterlesen