Archiv für die Kategorie „Bolivien“

Bolivien: 1. Rundbrief von Christian Hagel

17. Januar 2012 von christian.hagel

(geschrieben am 09. November 2011)

Lieber Solidaritätskreis, liebe Freunde, liebe Verwandte, ganz allgemein: Liebe Leser!

Nun sind drei Monate in Bolivien vorbei, davon zwei in meinem Projekt, und ich soll hier zusammenfassen, „wie es hier so ist“.  Sowieso meine Lieblingsfrage. Aber was soll’s, ich werde mich jetzt mal daran begeben, diese doch ziemlich vage Frage zu beantworten. (weiterlesen …)

Bolivien: 1.Rundbrief von Janina Römer

14. Januar 2012 von janina.roemer

Hallo liebe Leser,

ich bin jetzt seit über zwei Monaten in meinem Projekt und ich dachte mir, so langsam ist es Zeit für meinen ersten Bericht. Da ich in meinem ersten Monat ein paar kleine Schwierigkeiten mit der Wohnsituation hatte, bin ich schon zwei Wochen vor Arbeitsbeginn in mein Projekt gezogen und dann jeden Morgen mit dem Minibus von El Alto runter nach La Paz gefahren. Da ich am Anfang wirklich kaum fünf Wörter spanisch konnte, hat mich das Ganze die ersten Male doch ziemlich ins Schwitzen gebracht, aber ich hab relativ schnell herausgefunden, mit welchen Minibussen ich fahren kann, und mit welchen ich einfach mal irgendwo stehe, wo ich definitiv nicht hin muss.

 

Die Schüler meiner Klasse

Die Schüler meiner Klasse

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Bolivien: 2. Rundbrief von Lucia Linz

1. Januar 2012 von lucia.linz

Liebe Leser,

seit vier Monaten bin ich jetzt schon in Bolivien. Höchste Zeit für meinen nächsten Rundbrief. Die Zeit hier ist unglaublich schnell vergangen, ich habe viel erlebt und ich habe mein Projekt gewechselt. Aber eins nach dem anderen. (weiterlesen …)

Bolivien: 1. Rundbrief von Lucia Linz

31. Dezember 2011 von lucia.linz

Lieber Solidaritätskreis, liebe Freunde und Familie, liebe Leser,

am 4. August habe ich mich aufgemacht in die weite, weite Welt. Nach über 24 Stunden Reise bin ich dann auch endlich, zusammen mit 12 anderen Freiwilligen, in Bolivien angekommen. Der Anflug auf den Flughafen in El Alto, der über der Stadt La Paz liegt, war schon gigantisch. Man hatte eine Sicht über ganz La Paz.

Blick über La Paz

Blick über La Paz

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Bolivien: 2. Rundbrief von Christopher Rohles – Die Insel

31. Dezember 2011 von christopher.rohles

Die Insel

Das Leben in San Ignacio de Velasco ist wie auf einer großen Insel. Gelegen in den Weiten des bolivianischen Tieflandes, geht das Leben hier seinen Lauf, ohne Konkurrenzdenken, ohne Stress und mit einer Menge verschiedenartiger Menschen, von denen man jeden Tag neue kennenlernt und des öfteren erstaunliche Lebensgeschichten zu hören bekommt.
Neben Bolivianern, mit denen ich natürlich die meiste Zeit verbringe, leben hier Österreicher, Deutsche, Schweizer, Franzosen, Slowaken (wusstet ihr, dass „Ahoi“ Hallo auf slowakisch heißt?!), Spanier, Brasilianer und natürlich viele
andere Lateinamerikaner. Dass vor allem der deutsche Einfluss jedoch so groß sein würde, hätte ich vorher nicht gedacht. (weiterlesen …)

Bolivien: 1. Rundbrief von Christopher Rohles

19. November 2011 von christopher.rohles

La Paz

Nun bin ich schon seit 2 Monaten in Bolivien und die Zeit verging bis jetzt wie im Flug, muss ich sagen. Bei den ganzen Erfahrungen die auf mich einrieseln glaube ich, dass das vor allem in der Anfangsphase kein Wunder ist.
Die ersten 4 Tage in Bolivien haben wir Freiwilligen alle zusammen in der beeindruckenden Stadt La Paz verbracht. Der Flug über die Anden, den Titicacasee und der langsame Anflug auf den Flughafen in El Alto war einfach nur super beeindruckend. La Paz, der Regierungssitz Boliviens, liegt auf ca. 3600 Metern und ist sehr weitläufig. Rund um die Stadt erstreckt sich ein riesiges Meer von Häusern, die in den Berg gebaut sind oder eine riesige Ebene bedecken, was aus dem Flugzeug ein super Bild abgibt!

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Bolivien: 2.Rundbrief von Lioba Pinn

18. Februar 2011 von lioba.pinn

Lieber Solikreis,
ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachten, nachträglich nochmal ein
frohes neues Jahr und alles Gute!

Wie erwartet, haben wir hier einen neuen alten Präsidenten. Evo hat mit über 60 Prozent die Wahl gewonnen, in Potosí sogar mit mehr als 75%.
Das Schuljahr ist zu Ende und die Sommerferien haben begonnen.
Der Sommer ist für die Leute vom Land sehr hart, es ist heiß und gibt kaum Wasser. An den Wegrändern liegen sterbende Tiere, die wenigen, die es sowieso nur gibt; die Ernte vertrocknet. Daher kommen gerade zu Weihnachten viele in die Stadt, sie sehen oft keinen anderen Ausweg mehr, als zu betteln. (weiterlesen …)

4. Rundbrief von Stella Arnas

18. Februar 2011 von stellalaura.arnas

Lieber Solidaritätskreis
und alle Interessierten,

nachdem ich euch im letzten Rundbrief ausführlich über mein Karnevalserlebnis der etwas anderen Art berichtet habe, knüpfe ich nun an die Monate März und April an.

In meinem Projekt läuft alles wunderbar, besser als gedacht. Natürlich gibt es auch einige schulin- und -externe Schwierigkeiten zu bewältigen. Seien es innerhalb der Schule finanzielle oder aber auch rechtliche Probleme. Eigentlich gibt es auch immer politisch bedingte Diskussionspunkte, da wir eine katholische Schule sind und die Regierung dies bekanntlich nicht gerade gern unterstützt. (weiterlesen …)

Bolivien: 4. Rundbrief von Simone Wengenroth

17. Februar 2011 von simone.wengenroth

Grüße aus dem herbstlichen Bolivien!

Die Regenzeit ist zu Ende, alles ist trocken, die Pflanzen verlieren ihre Blätter, es ist windig, die Sonne scheint in den Mittagsstunden heiß vom Himmel und die Nächte sind richtig kalt.
Seit meinem letzten Rundbrief sind 3 Monate vergangen und jetzt schreibe ich euch, was ich in dieser Zeit erlebt habe. Viel Spaß beim Lesen.

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Fußball, tote Schweine und der Gouverneur

5. Februar 2011 von David Ohlig

Wie ihr Euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich mich für ein Projekt in El Chaco entschieden. El Chaco heißt wohl El Chaco weil es ein bisschen so aussieht wie der große Chaco, der sich über Bolivien, Argentinien und Paraguay erstreckt. Von Sucre aus fahre ich Sonntag Nachmittags oder Montag in aller früh mit dem Taxi oder einem überladenen Minibus nach El Chaco. Nach einer Stunde Fahrt bin ich dann auch schon da. El Chaco liegt knapp unter 2000 Meter, Sucre auf 2800m, dementsprechend sind es einige Grad wärmer als in Sucre, meist um die 30°C oder ein bisschen mehr. El Chaco ist ein kleines, beschauliches Dorf mit einer Hauptstraße, wo die LKWs und Busse Richtung Cochabamba entlang fahren. In El Chaco leben 1700 Menschen, die Mehrheit der Leute spricht Quechua, aber fast alle Jugendlichen sprechen auch Spanisch. Ich lebe im Internat mit rund 60 Internatsschülern, ein paar aus umliegenden Dörfern, ein paar aus Sucre. In direkter Nachbarschaft liegt das „Colegio“, die Schule mit ca. 400 Schülern. Die Schule ist um zwei Basketball bzw. Fußballfelder aufgebaut und nebenan liegt das Pfarrhaus und die Kirche, die auch Träger dieser Schule ist. Nebenbei: Fast ein Drittel der Bildung in Bolivien übernimmt immer noch die Kirche!

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