Archiv der Kategorie: Rundbriefe

Ukraine: 2. Rundbrief von Samira Christmann

Liebe Leser*innen,

Wahnsinn, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist. Es ist schon wieder so viel passiert, als dass ich es mal wieder gar nicht in drei Monate packen könnte. Um Euch also nicht länger warten zu lassen, hier ein kleiner Vorgeschmack was so auf Euch zukommt: Die Malteser Nikolausaktion, der Ball, ein Wochenendtrip nach Kiev, Tanzen, Fieber, Internationaler Tag der Behinderung, 2 Weihnachten für mich: Weihnachten in Deutschland und die Weihnachtstage in Ivano, der gescheiterte Einreiseversuch nach Weißrussland, eine Abschiedsparty. Seid gespannt und nun viel Spaß beim Lesen ! 🙂 

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Jordanien: 2. Rundbrief von Moritz Küsters

Jordanien: Freizeit, Reisen, Probleme

Mittlerweile sind bereits fünf Monate ins Land gezogen und die erste Hälfte meines Freiwilligendienstes nähert sich langsam dem Ende. Die jordanische Kultur ist mir mittlerweile einigermaßen vertraut und nicht alles ist mehr so „aufregend“, „neu“ und „fremd“ wie in den ersten Monaten. Jordanien: 2. Rundbrief von Moritz Küsters weiterlesen

Bolivien: 2. Rundbrief von Marie Hagenbourger

Concepción – bolivianische Vielseitigkeit, Spontaneität, Kreativität, Politik

Liebe Interessierte an Bolivien,
Die Orte in der Chiquitania (der Region, in der Concepción liegt) gehen u.a. auf Jesuitenreduktionen zurück. In der Zeit der Missionierung sind hier autarke Stätten entstanden, die ohne den Einfluss von außer­halb selbstständig leben konnten und somit weitestgehend von der Ausbeutung verschont blieben. Hieraus sind auch zahlreiche Missionen entstanden, in denen fleißig musiziert wurde, vor allem mit Streichinstrumenten. Die Orchester spielen klassische barocke Stücke. In Concepción wurden bei Restaurierungsarbeiten zahlreiche barocke Partituren (von Messen) gefunden, die ein­malig sind und für verloren geglaubt wurden. Noch heute hat sich „meine“ Musikschule diese Stücke auf die Fahnen geschrieben und studiert diese Stücke fleißig ein. Die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Barockkirchen, davon sind 6 übergeblieben, wurden aufwändig restauriert und 1990 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Ich möchte euch noch einmal mit auf eine kleine Reise nach Concepción nehmen und von den letzten 3 Monaten berichten:

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Ukraine: 1. Rundbrief von Samira Christmann

Liebe Leser*innen,

mein Name ist Samira Christmann, ich bin 19 Jahre alt, komme aus Münstermaifeld-Metternich und habe dieses Jahr mein Abitur gemacht. Der Malteser Hilfsdienst in Ivano-Frankivsk , in der Ukraine,  ist meine Einsatzstelle. Am 29. Juli 2019 startete ich mein Abenteuer. Seit dem ist schon so einiges passiert von Zügen die fast verpasst wurden, über kiloweise geschältes Gemüse bis hin zum Lernen des kyrillischen Alphabetes. In meinem ersten Rundbrief möchte ich euch gerne von meiner aufregenden Anfangszeit in der Ukraine berichten. Viel Spaß beim Lesen ! 😉
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Ruanda: 2. Rundbrief von Julius Dehne

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde, liebe Verwandte und Interessierte,

es ist wieder soweit, ich sitze in meinem Garten und möchte euch von meinen Erlebnissen seit dem letzten Rundbrief berichten. Es ist einiges passiert…

Ende des Schuljahres

Am 8. November des letzten Jahres ist offiziell das Schuljahr zu Ende gegangen. In den Wochen davor standen die Jahresabschlussprüfungen für Level 3 und 4 an. Die SchülerInnen von Level 5 hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ihre praktischen Schulabschlussprüfungen absolviert und schrieben in den zwei Wochen nach Schulschluss ihre Abschlussprüfungen. Ruanda: 2. Rundbrief von Julius Dehne weiterlesen

2. Rundbrief aus Ruanda von Tamara Schön

Muraho liebe Leser*innen,

erst einmal wünsche ich euch nachträglich frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr!
Es sind nun schon fast 6 Monate vergangen, was heißt, dass bald Halbzeit ist. Seit meinem letzten Rundbrief ist sehr viel passiert. Davon möchte ich euch in diesem Rundbrief gerne erzählen.

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Malawi: 1. Rundbrief von Thomas Wilson

Erster Rundbrief aus Malawi

– Ich sitze mit den Lehrern der MOET – School in einem der älteren und nicht genutzten Klassenräume, der als Lehrerzimmer umfunktioniert wurde. Es ist Lunchbreak und wir sitzen alle beisammen auf dem Boden und essen. Warum auf dem Boden? Das wusste an dem Tag keiner so richtig, die Stühle wurden wohl anderweitig verwendet, sind aber mittlerweile wieder da.

Um mich herum tobt eine wilde Diskussion auf Chichewa, es wird viel gelacht und die Stimmung ist einfach super.

Obwohl ich mit meinen bisherigen Kenntnissen des Chichewa nicht mehr als ein paar Wortfetzen verstehe und die Übersetzungen ins Englische heute mager ausfallen, muss ich grinsen wie ein Wahnsinniger. Ich kann nicht anders als auch guter Stimmung zu sein und mitzulachen, weniger über die Erzählungen meiner Kollegen, als über die Situation als solche. –

In manchen Momenten wirft es mich einfach, auch nach mittlerweile drei Monaten, noch komplett raus und ich kann es gar nicht richtig fassen, wo ich gerade lebe, und vor allem, was ich auch alles erleben darf! Aber fangen wir doch erst einmal von vorne an. Malawi: 1. Rundbrief von Thomas Wilson weiterlesen