Archiv der Kategorie: Rundbriefe

Litauen: 1. Rundbrief von Judith Nick

 Kaunas – das Abenteuer ist jetzt

Kauno pilis

Labas, labas, liebe Rundbrief-Leser*innen! 

Hier kommt endlich das lang ersehnte Lebenszeichen von mir, hat ja auch lange genug gedauert! Es ist so viel passiert in den letzten Wochen und Monaten, dass ich gar nicht richtig weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht einfach vorne, das ist immer eine gute Idee. „Ein Schritt nach dem anderen“ würde mein Vater jetzt sagen. 

Vor meiner Ausreise hat mir eine andere Freiwillige den Rat „weniger denken, mehr machen“ gegeben. Mal den Kopf ausschalten, aufhören, über alles unnötig viel nachzudenken und einfach im Moment leben. Seitdem ich hier bin, versuche ich mich danach zu richten und bisher klappt es ganz gut, würde ich mal behaupten. (Ich komme zum Beispiel grade vom Klettern! Ja, Klettern! Und ich lebe noch!!) 

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Frankreich: 2. Rundbrief von Nelly Söling

Vom Friseursein, Sockenanziehen und meinem Alltag

Es gibt ein paar Dinge, von denen ich nicht erwartet hätte sie in Frankreich zu lernen. Dazu gehört  das alltägliche Zigarettenstopfen für Jean-Luc, der eine Zigarette pro Stunde raucht;

Marie-Claire und ich mitsamt meinem ersten Luftballonhund-Versuch
Jason und Sarah beim Haareschneiden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu gehört das Luftballontierchen machen, was schwieriger ist, als es aussieht und dazu gehört auch das Haarschneiden von Jason und zwar nicht, wie ich das schon vorher ein paar mal bei meinen Brüdern und Eltern gemacht habe mit Rasierer und Haarschneideschere, sondern mit der Küchenschere.

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Frankreich: 1. Rundbrief von Nelly Söling

Vom Umziehen, Ankommen und Singen

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Sprichwörtern, aber ganz egal wie sehr man sich wünscht, dass sie nicht wahr sind stellt sich im Endeffekt doch meistens heraus, dass es stimmt, was alle sagen. „Aller Anfang ist schwer“ ist auf jeden Fall ein Sprichwort, das sich für mich als wahr herausgestellt hat, schon vor meiner Abreise, denn eigentlich wollte ich überhaupt nicht hierhin.

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Frankreich: 3. Rundbrief von Maria Hill

Dienen – Leiden – Hoffnung – Freude – Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Ich gebe zu, ich fühle mich ein wenig seltsam, mit den vier Osterfeiertagen einzuleiten, wirken sie zeitlich doch schon so ewig weit weg! Doch bilden sie nicht nur den chronologischen Übergang von meinem zweiten Rundbrief – sondern genau betrachtet bringen sie exakt die Extreme der Erfahrungen meiner letzten vier Monate in Frankreich auf den Punkt.

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Frankreich: 2. Rundbrief von Rafael Kuhn

Ausflug zu den Calanques von Marseille mit dem Foyer

Liebe Familie, Liebe Freunde, Liebe Bekannte, Lieber Solikreis,

es ist inzwischen schon sehr lange her, dass ich meinen ersten Rundbrief geschrieben habe, aber ich kann euch sagen: Es ist viel passiert!

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Litauen: 2. Rundbrief von Marius Moritz

Sveiki,

die letzten 3 Monate gingen schnell vorbei. Sehr schnell. Nun sitze ich an einem Sonntagabend in unserem Wohnzimmer und fasse meine Erlebnisse und Eindrücke hier zusammen. Ich bin nun fast 4 Monate in Litauen und fühle mich sehr wohl. Auch hier ist die Corona-Situation weiterhin angespannt, aber dazu später mehr. Litauen: 2. Rundbrief von Marius Moritz weiterlesen

Frankreich: 2. Rundbrief von Maria Hill

Salut salut !

Unity in Diversity

 – die Einheit in der Vielheit – ein Motto, das ich bisher typischerweise aus Indien kannte. Dass es so weit aber gar nicht zu reisen braucht, habe ich spätestens hier in der französischen “Arche de la Vallée” erlebt. Denn auch an diesem Ort begegnet mir alltäglich das beeindruckende Funktionieren und Zusammenspiel verschiedenster Herkünfte, Motivationen und Aufgaben vielfältigster Menschen, die zusammengemischt eine große Einheit bilden. Frankreich: 2. Rundbrief von Maria Hill weiterlesen

Frankreich: 1. Rundbrief von Johannes Wiedemann

Salut!

Hier sitze ich nun 3 Monate nach meiner Anreise und lasse das Vergangene revuepassieren. Es ist bereits 6 Uhr abends an einem wunderschönen Tag im Februar und ich fange an zu schreiben. Die letzten Wochen waren von Ereignissen nur so überhäuft und ich hatte sehr viel zum Nachdenken und auch zum Erleben. Das Leben hier wirft mich oft in eine neue, unbekannte Situation. Es ist einfach eine super Möglichkeit, sich Herausforderungen zu stellen. Frankreich: 1. Rundbrief von Johannes Wiedemann weiterlesen

Reverse: Runbrief von Carlos Munoz aus Bolivien

Im Jahr 2017 hatte ich die Möglichkeit, mich für einen Freiwilligendienst in Deutschland zu bewerben. Ich hatte damals keine Zweifel, dass ich mich gut in der Kinder- und Jugendarbeit oder sogar im medizinischen Bereich einbringen könnte, weil ich bereits viel Erfahrung in diesen Bereichen gesammelt hatte. Ich konnte mir alles vorstellen, außer der Arbeit mit Senioren. Ich empfand sogar ein bisschen Apathie gegenüber älteren Menschen. Das muss ich jetzt mit Scham sagen, auch weil ich Christ bin und als Christ finde ich das nicht richtig.

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Frankreich: 1. Rundbrief von Rafael Kuhn

Liebe Freunde, Liebe Familie, Lieber Solidaritätskreis,

ich bin inzwischen schon knapp vier Monate in Frankreich, doch die Abreise am Bahnhof fühlt sich noch garnicht so lange her an und dennoch habe ich gleichzeitig das Gefühl schon viel länger als vier Monate hier zu sein. Ich habe mich hier inzwischen gut eingelebt, viel Französisch gelernt und trotz Corona viele Kontakte knüpfen können.

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