30. Dezember 2011 von matthias.huffer
Muraho nshuti!
Dies ist also mein erster Rundbrief aus Rwanda. Habe ich versucht über meinen Blog meine Erlebnisse zu schildern, habe ich vor, in meinem Rundbrief das alles kritisch zu betrachten und meine subjektiven Einrücke dazu zu schildern.
Fangen wir also am Anfang an. 11.08.2011. Drei neue Freiwillige – Korinna, Anna und ich – steigen gegen 12.30 Uhr in Kigali International Airport aus dem Flugzeug aus und sind in Afrika. Das war so ziemlich der surrealste Moment meines Lebens. Mit dem Wissen nun für ein Jahr hier zu bleiben, umgeben von Afrikanern, nichts verstehend und niemanden kennend, fühlte ich mich das erste Mal wie ein Fremder. Ich glaube es ist ein gutes Gefühl; es macht tolerant und offen. Aber es kann auch einsam machen.

- Home, Sweet Home
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Schlagworte: Matimba, Matthias Huffer, Pfarrei
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17. Dezember 2011 von eva.mahlert
Shuuuuuul achbar? (arabisch für „Was gibt’s Neues?“)
Natürlich habe ich mir auch diesmal wieder Gedanken gemacht, mit welchen Informationen ich meinen Rundbrief füttere. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht wirklich viel über meine neue Wahlheimat Bethlehem berichtet habe.
Mal angenommen du würdest für einen Tag zu Besuch nach Bethlehem kommen, und ich wäre dein Guide… Was würde ich dir zeigen? Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: 2. Rundbrief, Arbeit, Bethlehem, Church of Nativity, Eva Mahlert, International Center of Bethlehem, Opferfest, Palästina
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10. Dezember 2011 von eva.mahlert
„Marhaba!!“ „Marhaba, Kiif-Halaaak???“ „Mabsutta, we inte?“ „Mabsut kamaan!“ „Nuskur alla!“
So beginnt im Normalfall eine Unterhaltung hier in Palästina.
Heute starte ich meinen dritten Monat hier in Palästina und langsam wird es wirklich Zeit, gefühlte hunderttausend Eindrücke schriftlich zu verarbeiten und euch einen Überblick über meine Arbeit zu geben.
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Schlagworte: 1. Rundbrief, Behlehem, Eva Mahlert, Palästina, Ramadan
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28. November 2011 von anna.halbleib
Lange habe ich überlegt, zu welchem Zeitpunkt ich meine ersten Eindrücke aus diesem verzaubernden Land versuche in Worte zu fassen. Nun ist es schon etwas her seit meiner Ankunft, doch noch immer bin ich regelmäßig von diesem Land und diesen besonderen Menschen überwältigt. Ich schätze, dass wird auch noch eine Weile so weitergehen.
Ich sehe aus meinem Fenster, sehe diese wunderschönen Hügel, wie sie in den Himmel ragen, sehe überall auf den Hügeln verteilt kleine Lehmhütten; manchmal qualmt es aus den Dächern; an einem schönen Tag sehe ich die Spitzen der Vulkane am Horizont aufblitzen.

- früh morgens
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Schlagworte: Ankunft, Anna Halbleib, Einsatzstelle, Kirenge, Ruanda, Trauriges
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19. November 2011 von christopher.rohles
La Paz
Nun bin ich schon seit 2 Monaten in Bolivien und die Zeit verging bis jetzt wie im Flug, muss ich sagen. Bei den ganzen Erfahrungen die auf mich einrieseln glaube ich, dass das vor allem in der Anfangsphase kein Wunder ist.
Die ersten 4 Tage in Bolivien haben wir Freiwilligen alle zusammen in der beeindruckenden Stadt La Paz verbracht. Der Flug über die Anden, den Titicacasee und der langsame Anflug auf den Flughafen in El Alto war einfach nur super beeindruckend. La Paz, der Regierungssitz Boliviens, liegt auf ca. 3600 Metern und ist sehr weitläufig. Rund um die Stadt erstreckt sich ein riesiges Meer von Häusern, die in den Berg gebaut sind oder eine riesige Ebene bedecken, was aus dem Flugzeug ein super Bild abgibt!
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18. November 2011 von sinahaline.clos
Liebe Leser,
Liebe Freunde, Bekannte, Familie, Vergessenen,
Lieber Solidaritätskreis!
Ich lebe nun seit über 3 Monaten hier in Sibenik und ich muss sagen: Ich bin überglücklich.
Aber bevor ich euch etwas von meiner Arbeit und meinem Projekt erzähle, möchte ich noch etwas über die Kroaten und deren jetzige Situation in Kroatien berichten.
Von steigenden Preisen und gleich bleibenden Gehältern..
Ich habe seit ich hier bin schon oft mit vielen Menschen über die Preise und die Gehälter in Kroatien gesprochen und vor allem auch darüber, dass Kroatien 2013 ein Mitglied der EU werden soll. Fast alle, mit denen ich geredet hab, sind von der Vorstellung, dass Kroatien bald zur EU gehören wird, absolut nicht begeistert und sogar verängstigt. Vor allem aus dem Grund, weil deshalb jetzt schon die Lebensmittelpreise in die Höhe steigen und die Gehälter aber trotzdem gleich bleiben. Wer denkt, dass ein Leben in Kroatien billiger ist, als ein Leben in Deutschland, liegt falsch. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Die Winde Bura und Jugo, Kroatien, Lebensverhältnisse, Projekt, Sinah Clos
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15. November 2011 von vanessa.krueger
San Lucas – und jetzt?
Nach einigen Tagen in San Lucas hatte ich mich also für einen Freiwilligendienst in dessen SIPA entschieden. Meine nächste Anschaffung war ein warmer, warmer Schlafsack, denn meine ersten Nächte hier waren bitterkalt. Das liegt nicht nur an der Höhe, sondern auch daran, dass die Häuser hier natürlich nicht gerade so ausgestattet sind wie in Deutschland. In einigen Räumen fehlen Fenster und Heizungen benutzt man hier schon dreimal nicht. Aber all das stört mich kaum. Wenn ich sehe, dass die Mädels auch abends noch mit ihren Cholitaröcken rumlaufen, sage ich mir oft selbst: ,,Stell dich nicht so an!” Außerdem werde ich sofort mit Decken und Schals bedeckt, sobald jemand merkt, dass es mich auch nur ein bisschen fröstelt. Ja, stellenweise umsorgen die Mädels mich und nicht andersherum…
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7. November 2011 von margarethe.urbanek
Hallo ihr Lieben! Familie, Freunde, Bekannte, Interessierte.
Nach knapp 2 Monate melde ich mich mit meinem ersten Rundbrief aus der wunderschönen, mittlerweile herbstlichen Ukraine.
Lachen, Trinken, Sprechen, Essen, Singen und Tanzen- das und noch viel mehr ist “meine” Ukraine. Aber von vorne und der Reihe nach:
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4. November 2011 von mirjams83
Hallo ihr Lieben,
hier also kommt mein erster Rundbrief aus Frankreich. Ich bin jetzt schon über zwei Monate hier und lerne Land und Leute jeden Tag etwas besser kennen. Mir geht’s gut und ich habe mich schon so weit ganz gut eingelebt. Aber fangen wir doch besser von vorne an: Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Aubergine, französisch
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4. November 2011 von leah.rohmann
Liebe Freunde, Familie, Interessierte!
Jetzt bin ich schon seit drei Monaten nicht mehr in Deutschland… es ist einfach verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Also, wo fange ich am besten an?
Am Freitag, den 29. Juli 2011 ging es los. Linda, Andreas und ich, also drei der vier SoFiA-Rumänien-Freiwilligen, trafen uns abends am Frankfurter Hauptbahnhof, genauer gesagt am Busbahnhof davor. Unser Ziel war Budapest, wo wir einen zweiwöchigen Ungarisch-Sprachkurs belegen würden.
Nach einer langen Abschiedszeremonie fuhr der Bus dann ab. Viele meiner Freunde waren gekommen, um ‘Auf Wiedersehen’ zu sagen. Und meine Familie natürlich. Alles war sehr chaotisch und vor allem eins: überwältigend. Ich saß dann also im Bus, und als meine Freunde und meine Familie mir zum letzten Mal nachwinkten, habe ich erstmals begriffen, worauf ich mich eingelassen hatte. Ich dachte mir „was zur Hölle machst du da bloß, Leah?” Ein Jahr lang ohne meine gewohnte Umgebung, ohne meine “Komfortzone”, also ohne meinen festen Freundeskreis, ohne meine Familie. Diesen Beitrag weiterlesen »
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