Archiv für die Kategorie „Rumänien“

Rumänien: 5. Rundbrief von Astrid König

2. August 2010 von astrid.koenig

 

Als ich eines Morgens beim Blick aus dem Fenster die ersten Dixi-Klos gegenüber der Kirche aufgestellt sah, wusste ich, jetzt geht es los, das große Ereignis, das Ereignis, an dem Csikszereda zum Weltort werden würde:

die große Pfingst-Wallfahrt / Pünkösdi búcsú auf dem Schomlenberg/ Csík Somlyó.

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Rumänien: 4. Rundbrief von Astrid König

20. Mai 2010 von astrid.koenig

Man wünscht sich immer das, was man nicht hat. Als der Winter anfing, habe ich mir einen schönen Winter mit viel Schnee gewünscht, weil ich das zu Hause immer vermisse. Als es dann Anfang März dann noch mal schneite, verwünschte ich es, weil mich davor schon die ersten Frühlingstage angelacht hatten. Doch nachdem es zum Beginn des Zwischenseminars noch mal kurz geschneit hatte, schaffte es der Frühling nun den Durchbruch und seither strahlten Himmel und Sonne um die Wette. Bei diesen schönen Tagen habe ich erst richtig gemerkt, wie meine Stimmung durch den langen Winter doch niedergedrückt worden war. Somit schaffte es nicht nur das Seminar, meine Energie und Motivation zu erneuern, sondern auch die strahlende Sonne; lag ich doch an den warmen Tagen draußen auf der Wiese und ließ mich bräunen. (Naja, etwas) (weiterlesen…)

Rumänien: 3.Rundbrief von Astrid König

17. April 2010 von astrid.koenig

Halbzeit ist rum!

Ich kann mir nicht vorstellen, schon ein halbes Jahr hier gewesen zu sein, es ist so viel passiert, aber in einem halben Jahr zu Hause zu sein, ist auch noch unvorstellbar.

Tatsache ist, ich habe mich hier vollständig eingewöhnt…

…und endlich kam der Schnee…

Das dachte ich jedenfalls als Mitte Dezember dann doch endlich Schnee fiel. Vom „Kältepol Rumäniens“ kann man das doch erwarten, dachte ich. Wurde ich doch schon vorher von vielen über den überaus kalten Winter in Rumänien aufgeklärt – und natürlich von November bis März Schnee!

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Rumänien: 2.Rundbrief von Astrid König

23. November 2009 von astrid.koenig

Lieber Solikreis!

Und wieder sind zwei Monate ins Land gegangen, ich frage mich, warum es schon November ist, und ihr rätselt, was ich so getrieben habe. Endlich kann ich euch auch von meinem richtigen ungarischen Leben erzählen.

Im Rückblick muss ich sagen, hatte ich keine richtige Anfangseuphorie, wie es sonst „normal“ ist – von meinem komplizierten Start hatte ich ja schon erzählt. Doch mit der Zeit gefällt es mir immer besser. Anfangs hatte ich noch die ein oder andere Mußestunde – heute muss ich nach ein bisschen freier Zeit suchen, um diesen Rundbrief zu schreiben. (weiterlesen…)

Rumänien: 1. Rundbrief von Astrid König

3. Oktober 2009 von astrid.koenig

Los ging es für mich am Montag, dem 24. August, zunächst nach Rumänien. Ich war doch etwas kribbelig, weil ich nicht hundertprozentig wusste, ob meine Mentorin, Zsuzsa, am Bahnhof auf mich warten würde oder nicht. Hinzu kam, dass die rumänische Bahn wie so oft Verspätung hatte . Aber alles ging gut, ich konnte per SMS mitteilen, dass ich später ankomme, und als ich mit meinem Riesenkoffer aus dem Zug ausstieg, wurde ich schon von Zsuzsa und ihrer Kollegin erwartet. Ich war zunächst nur froh, mich in einem Bett ausruhen zu dürfen; nach 26 Stunden Zugfahrt ist dies einfach nötig. Allerdings wurde ich wider Erwarten in einer etwas abseits gelegenen Pension untergebracht und nicht, wie ich gehofft hatte, in meinem zukünftigen Zimmer. Denn mein Hotel war ausgebucht. (Ja, ich lebe für ein Jahr in einem Hotel. (:-)) Ich war jedoch einfach froh, angekommen zu sein, und mir wurde versichert, dass ich schon am Samstag umziehen könnte. So blieb mein Koffer unausgepackt. (weiterlesen…)

Rumänien: 3ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Mai


Warum hat das so lange gedauert?

Mir ist es schwer gefallen, meinen neuen Rundbrief zu schreiben. Zum einen liegt es sicher daran, dass ich seit Weihnachten einen Laptop habe. Ständiger Internetzugang und jederzeit skypen zu können, macht Kommunikation mit zu Hause zwar einfacher, aber auch gewöhnlich. Ich gebe mir einfach keine Mühe mehr, schöne E-Mails zu schreiben, aus denen ich Ideen schöpfen könnte.

Zum anderen habe ich mich anscheinend komplett eingelebt. Noch zur Zeit meines letzten Rundbriefs kam ich mir oft wie ein Tourist vor, der über ungarische Sprichwörter lacht und über Buspläne den Kopf schüttelt. Ich habe mich gefragt, ob es in letzter Zeit keine verrückten Begegnungen mehr gab. Natürlich gab es die, nur sie fallen mir nicht mehr auf. (weiterlesen…)

Rumänien: 2ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Januar

Wie geht’s denn so?

Anders als zum Zeitpunkt des ersten Rundbriefes. Damals hatte ich mir schon Sorgen gemacht, es ginge mir zu gut. Die Zeit, in der ich von jeder Fliege an der Wand begeistert war, ist definitiv vorbei.

Mittlerweile ist der Alltag eingekehrt, ich bin nicht mehr neu und besonders, und ich werde nicht mehr von allen beachtet und umsorgt. (weiterlesen…)

Rumänien: 1ter Rundbrief von Anna Veit

29. Juli 2009 von anna.veit

Im Oktober

Was hast du den Sommer über gemacht, man hört ja gar nichts von dir?!

Die ersten drei Wochen habe ich bei Christian, einem anderen deutschen Freiwilligen, in Tirgu Mures gewohnt. Wir haben Urlaub gemacht, waren im Schwimmbad, im Zoo und haben jeden Tag eine Melone gegessen. Danach ging es zum Rumänischlernen nach Bukarest. Zwei Wochen lang haben ich und 15 andere Deutsche die „Herbstakademie“ besucht und einen kleinen Einblick in die rumänische Sprache und Kultur bekommen. (weiterlesen…)