Archiv für die Kategorie „Rumänien“

Rumänien: 1. Rundbrief von Linda Beck

16. Januar 2012 von linda.beck

Sziasztok!

Und los geht es! Mit gepacktem Koffer stand ich dann plötzlich am Frankfurter Busbahnhof und verabschiedete mich von Familien und Freunden, was mir dann doch schwerer fiel als gedacht. Kaum fuhr der Bus los, fiel ich jedoch in einen Tiefschlaf, sodass ich von der Fahrt nicht viel mitbekam. Als ich aufgewacht bin, hatten wir unser Ziel auch schon erreicht: Budapest.

Ja, für mich und die anderen zwei Rumänienfreiwilligen Leah und Andreas ging es zunächst mal in Ungarns Hauptstadt, um dort Ungarisch zu lernen. Warum denn Ungarisch lernen, obwohl man doch in Rumänien Rumänisch spricht? Wir werden in einem Gebiet in Südostsiebenbürgen, dem Szeklerland, arbeiten, wo überwiegend Ungarn bzw. Szekler leben. Die Ungarn bilden mit 7,1 % der rumänischen Bevölkerung eine Minderheit in Rumänien, im Szeklerland ist Ungarisch sogar zweite Amtssprache und bis zum 1.Weltkrieg hat ganz Transsilvanien noch zu Ungarn gehört. Deswegen Ungarisch. (weiterlesen …)

Rumänien: 1.Rundbrief von Leah Rohmann

4. November 2011 von leah.rohmann

Liebe Freunde, Familie, Interessierte!

Jetzt bin ich schon seit drei  Monaten nicht mehr in Deutschland… es ist einfach verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Also, wo fange ich am besten an?

Am Freitag, den 29. Juli 2011 ging es los. Linda, Andreas und ich, also drei der vier SoFiA-Rumänien-Freiwilligen, trafen uns abends am Frankfurter Hauptbahnhof, genauer gesagt am Busbahnhof davor. Unser Ziel war Budapest, wo wir einen zweiwöchigen Ungarisch-Sprachkurs belegen würden.

Nach einer langen Abschiedszeremonie fuhr der Bus dann ab. Viele meiner Freunde waren gekommen, um ‘Auf Wiedersehen’ zu sagen. Und meine Familie natürlich. Alles war sehr chaotisch und vor allem eins: überwältigend. Ich saß dann also im Bus, und als meine Freunde und meine Familie mir zum letzten Mal nachwinkten, habe ich erstmals begriffen, worauf ich mich eingelassen hatte. Ich dachte mir „was zur Hölle machst du da bloß, Leah?” Ein Jahr lang ohne meine gewohnte Umgebung, ohne meine “Komfortzone”, also ohne meinen festen Freundeskreis, ohne meine Familie. (weiterlesen …)

Rundbrief 3 von Annika Kiefer

17. Februar 2011 von annikasophie.kiefer

Hallo meine Lieben,

ja, ich weiß, dass ich lange gewartet hab um mal wieder zu berichten, aber ich hab´s geschafft. Hier bekommt ihr einen kurzen Einblick in mein Leben und bei Fragen oder Kommentaren freue ich mich von euch zu hören. Viel Spaß =)

Arbeit

Mittlerweile bin ich  laut meines Arbeitsplans in drei festen Projekten. Jeden Montag und Dienstag helfe ich in den Kindergruppen aus. Diese Gruppen könnte man mit dem Kinderbodenturnen vergleichen. Die Mütter (und ein Vater) kommen mit ihren Kindern zur Caritas und dann wird gesungen, geturnt und gespielt. Die Gruppen sind eingeteilt in Altersgruppen. Es gibt Babymassagen, wo Kinder im Alter von bis zu acht Monaten hinkommen, und Krabbelgruppen mit Kindern von ein bis zwei und von zwei bis drei Jahren. Diese Arbeit macht mir besonders viel Spaß, da diese Kinder so fröhlich sind und mich schon voll akzeptiert haben, mich also auch immer dementsprechend begrüßen: mit leuchtenden Augen und offenen Armen. Wenn sich bis zum 3.3. genug Mütter melden, werde ich ab dann auch meine eigene Gruppe auf Deutsch leiten. (weiterlesen …)

Rumänien: 5. Rundbrief von Astrid König

2. August 2010 von astrid.koenig

 

Als ich eines Morgens beim Blick aus dem Fenster die ersten Dixi-Klos gegenüber der Kirche aufgestellt sah, wusste ich, jetzt geht es los, das große Ereignis, das Ereignis, an dem Csikszereda zum Weltort werden würde:

die große Pfingst-Wallfahrt / Pünkösdi búcsú auf dem Schomlenberg/ Csík Somlyó.

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Rumänien: 4. Rundbrief von Astrid König

20. Mai 2010 von astrid.koenig

Man wünscht sich immer das, was man nicht hat. Als der Winter anfing, habe ich mir einen schönen Winter mit viel Schnee gewünscht, weil ich das zu Hause immer vermisse. Als es dann Anfang März dann noch mal schneite, verwünschte ich es, weil mich davor schon die ersten Frühlingstage angelacht hatten. Doch nachdem es zum Beginn des Zwischenseminars noch mal kurz geschneit hatte, schaffte es der Frühling nun den Durchbruch und seither strahlten Himmel und Sonne um die Wette. Bei diesen schönen Tagen habe ich erst richtig gemerkt, wie meine Stimmung durch den langen Winter doch niedergedrückt worden war. Somit schaffte es nicht nur das Seminar, meine Energie und Motivation zu erneuern, sondern auch die strahlende Sonne; lag ich doch an den warmen Tagen draußen auf der Wiese und ließ mich bräunen. (Naja, etwas) (weiterlesen …)

Rumänien: 3.Rundbrief von Astrid König

17. April 2010 von astrid.koenig

Halbzeit ist rum!

Ich kann mir nicht vorstellen, schon ein halbes Jahr hier gewesen zu sein, es ist so viel passiert, aber in einem halben Jahr zu Hause zu sein, ist auch noch unvorstellbar.

Tatsache ist, ich habe mich hier vollständig eingewöhnt…

…und endlich kam der Schnee…

Das dachte ich jedenfalls als Mitte Dezember dann doch endlich Schnee fiel. Vom „Kältepol Rumäniens“ kann man das doch erwarten, dachte ich. Wurde ich doch schon vorher von vielen über den überaus kalten Winter in Rumänien aufgeklärt – und natürlich von November bis März Schnee!

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Rumänien: 2.Rundbrief von Astrid König

23. November 2009 von astrid.koenig

Lieber Solikreis!

Und wieder sind zwei Monate ins Land gegangen, ich frage mich, warum es schon November ist, und ihr rätselt, was ich so getrieben habe. Endlich kann ich euch auch von meinem richtigen ungarischen Leben erzählen.

Im Rückblick muss ich sagen, hatte ich keine richtige Anfangseuphorie, wie es sonst „normal“ ist – von meinem komplizierten Start hatte ich ja schon erzählt. Doch mit der Zeit gefällt es mir immer besser. Anfangs hatte ich noch die ein oder andere Mußestunde – heute muss ich nach ein bisschen freier Zeit suchen, um diesen Rundbrief zu schreiben. (weiterlesen …)

Rumänien: 1. Rundbrief von Astrid König

3. Oktober 2009 von astrid.koenig

Los ging es für mich am Montag, dem 24. August, zunächst nach Rumänien. Ich war doch etwas kribbelig, weil ich nicht hundertprozentig wusste, ob meine Mentorin, Zsuzsa, am Bahnhof auf mich warten würde oder nicht. Hinzu kam, dass die rumänische Bahn wie so oft Verspätung hatte . Aber alles ging gut, ich konnte per SMS mitteilen, dass ich später ankomme, und als ich mit meinem Riesenkoffer aus dem Zug ausstieg, wurde ich schon von Zsuzsa und ihrer Kollegin erwartet. Ich war zunächst nur froh, mich in einem Bett ausruhen zu dürfen; nach 26 Stunden Zugfahrt ist dies einfach nötig. Allerdings wurde ich wider Erwarten in einer etwas abseits gelegenen Pension untergebracht und nicht, wie ich gehofft hatte, in meinem zukünftigen Zimmer. Denn mein Hotel war ausgebucht. (Ja, ich lebe für ein Jahr in einem Hotel. (:-)) Ich war jedoch einfach froh, angekommen zu sein, und mir wurde versichert, dass ich schon am Samstag umziehen könnte. So blieb mein Koffer unausgepackt. (weiterlesen …)

Rumänien: 3ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Mai


Warum hat das so lange gedauert?

Mir ist es schwer gefallen, meinen neuen Rundbrief zu schreiben. Zum einen liegt es sicher daran, dass ich seit Weihnachten einen Laptop habe. Ständiger Internetzugang und jederzeit skypen zu können, macht Kommunikation mit zu Hause zwar einfacher, aber auch gewöhnlich. Ich gebe mir einfach keine Mühe mehr, schöne E-Mails zu schreiben, aus denen ich Ideen schöpfen könnte.

Zum anderen habe ich mich anscheinend komplett eingelebt. Noch zur Zeit meines letzten Rundbriefs kam ich mir oft wie ein Tourist vor, der über ungarische Sprichwörter lacht und über Buspläne den Kopf schüttelt. Ich habe mich gefragt, ob es in letzter Zeit keine verrückten Begegnungen mehr gab. Natürlich gab es die, nur sie fallen mir nicht mehr auf. (weiterlesen …)

Rumänien: 2ter Rundbrief von Anna Veit

30. Juli 2009 von anna.veit

Im Januar

Wie geht’s denn so?

Anders als zum Zeitpunkt des ersten Rundbriefes. Damals hatte ich mir schon Sorgen gemacht, es ginge mir zu gut. Die Zeit, in der ich von jeder Fliege an der Wand begeistert war, ist definitiv vorbei.

Mittlerweile ist der Alltag eingekehrt, ich bin nicht mehr neu und besonders, und ich werde nicht mehr von allen beachtet und umsorgt. (weiterlesen …)