Schlagwort-Archive: Ukraine

Ukraine: 1. Rundbrief von Frauke Weber

Ich mach mich auf den Weg…

Über ein halbes Jahr Vorbereitung, mein Abitur, was mich bis Mitte Juni beschäftigt und plötzlich waren es nur noch wenige Tage bis zu meiner Ausreise. Tatsächlich hatte ich die letzte Zeit in Deutschland eher das Gefühl, dass es noch unvorstellbar lang ist, bis es endlich losgeht. Umso überraschender war es dann, als ich nachts um drei Uhr am Bahnhof stand und mir klar war jetzt geht es los. Als ich dann im Bus saß und gesehen habe wie wir Trier verlassen, kam mir erst mal die Frage darüber auf was ich eigentlich hier mache. Ich meine, ich begebe mich für ein Jahr in ein anderes Land wo ich niemanden kenne und nicht mal die Sprache auch nur im Ansatz beherrsche. So sehr sich der logisch denkende Teil in mir auch gefragt hat ob ich den Verstand verloren habe, die Vorfreude konnte er mir aber nicht nehmen.

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Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen

Tja…

…und plötzlich sind acht Monate vergangen. Bereits zwei Drittel meines Freiwilligendienstes sind vorbei, ich habe einen harten Winter überstanden und frage mich, wo ich mental die ganze Zeit über war. Es ist unmöglich, meine Erlebnisse und meine Gefühlslage so gründlich zu beschreiben wie letztes Mal, da der Zeitraum einfach zu groß ist, aber ich will nun endlich wieder ein bisschen berichten.  Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von David Hopper

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Bekannte

Nach knapp zwei Monaten scheint die Zeit gekommen um Euch einen ersten Eindruck von meinem Leben in der Ukraine zu geben. Ich habe in so kurzer Zeit noch nie so viel gelernt und erlebt, hoffe jedoch trotzdem das ich nichts Wichtiges auslasse und zumindest ein grobes Bild meines bisherigen Aufenthalts vermitteln kann. Ukraine: 1. Rundbrief von David Hopper weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von Simon Klasen

Aller Anfang ist schwer…

…und damit meine ich nicht meinen Start hier in der Ukraine und in meinem Projekt, welcher (überraschend) einfach von der Hand ging, sondern das Verfassen dieses Rundbriefes. Ich bin nun schon über 2 Monate in der Ukraine und könnte über so vieles berichten oder mir den Kopf zerbrechen, dass es unmöglich ist, in diesem Text einen vollständigen Eindruck von meiner Lage und meiner Situation zu vermitteln. Ich möchte trotzdem mein Bestes geben und möglichst viele Aspekte meiner bisherigen Zeit hier aufgreifen. Ukraine: 1. Rundbrief von Simon Klasen weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von Helena Marx

Krieg

Es ist ein ganz gewöhnlicher Abend, wir sitzen mit einigen Maltesern nach der Arbeit zusammen, die Stimmung ist locker. Es wird gescherzt und gelacht. Nebenbei laufen im Fernsehn die Nachrichten, aber eigentlich sind wir alle zu sehr mit „Wackelturm“ spielen beschäftigt, als dass jemand hinhören oder sehen würde. Dann wird es still, auf einmal sind die Nachrichten doch einen Blick wert: Junge Männer in Militäruniform, Panzer, Kriegsbilder.

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Ukraine: 6. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

seit Juni herrschen hier sehr unterschiedliche Temperaturen, es war sehr heiß bis an die 30 Grad und dann auch wieder kühler unter 20 Grad. Aber im Juli und August ist es dauerhaft heiß gewesen und da war man auch mal froh über einen Sommerregen oder -gewitter. Nach dem langen Winter ist es wirklich schön einen heißen Sommer zu haben, auch wenn man bei der Arbeit manchmal ziemlich ins Schwitzen kommt. Meine Zeit hier geht dem Ende zu und schon bald werde ich wieder in Deutschland sein.

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Ukraine: 3. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
Liebe Freunde,
Lieber Solidaritätskreis,
Liebe LeserInnen,

es ist viel Zeit vergangen und auch ziemlich viel passiert! Ich melde mich daher erst wieder aus dem neuen Jahr und versuche die letzten dreieinhalb Monate so gut wie möglich zusammenzufassen.

Besuch der deutschen Delegation aus Saarlouis und Lebach
Ende Oktober kamen zusammen mit dem Hilfstransporter aus Deutschland auch fünf Malteser aus Saarlouis und Lebach. Ich durfte bei den Ausflügen zusammen mit ein paar Maltesern vor Ort teilnehmen. Zum einen haben wir Hilfsgüter persönlich zu Familien mit ganz unterschiedlichen Problemen gebracht: Eine Familie ist über Nacht aus Donezk geflüchtet und konnte nur das Notwendigste mitnehmen, aber glücklicherweise hat der Vater hier schnell Arbeit gefunden. Eine blinde Frau muss sich alleine um ihre Enkelkinder kümmern und andere Familien haben schwerbehinderte Kinder. Wir waren auch in zwei Schulinternaten und haben diese sowohl mit Süßigkeiten als auch mit Schulmaterialien versorgt. Ukraine: 3. Rundbrief von Theresa Günther weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

es ist wieder einiges passiert und daher schreibe ich früher als geplant diesen zweiten Rundbrief. Ich verrate schon mal Anfang meines Briefes, dass am Ende eine doch eher überraschende Nachricht kommt!

Meine Wohnsituation und Stichworte zu aufgefallenen Unterschieden
Wie ich schon in meinem ersten Rundbrief erwähnt habe, lebe ich hier in einer eigenen Wohnung. Das Haus gehört den Maltesern und wird von allen nur Mateika genannt, da es in der gleichnamigen Mateika Straße steht. Ukraine: 2. Rundbrief von Theresa Günther weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von Theresa Günther

Liebe Familie,
liebe Freunde,
lieber Solidaritätskreis,
liebe LeserInnen,

seit gut anderthalb Monaten bin ich jetzt schon in der Ukraine. Ich werde während meines Freiwilligendienstes hier bei den Maltesern Ivano-Frankivsk tätig sein. Die Malteser begannen hier im Jahre 1991 zu wirken und wurden später im Jahre 1996 als wohltätige Gebietsorganisation registriert. Dabei besteht auch eine Freundschaft und starke Partnerschaft zu den deutschen Verbänden. Was die Malteser im Einzelnen alles machen, werde ich in meinen Rundbriefen näher schildern.
Aber ich möchte alles von Anfang an erzählen!

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3. Rundbrief, Marcel Ulrich: Ukraine

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

 „Denke immer daran, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: Sofort.“ (Leo Nikolajewitsch Tolstoj)

Vor kurzem habe ich dieses Zitat entdeckt und es passt zu meinem derzeitigen Freiwilligendienst.
Es beschreibt haargenau wie ich jetzt schon seit neun Monate in der Ukraine lebe, arbeite, fühle, sehe, Spaß habe, glaube, nachdenke, verzweifle und alle neuen Dinge aufsauge!

 

 Ich in den Karparten am ersten Maiwochenende
Ich in den Karpaten am ersten Maiwochenende

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