Archiv der Kategorie: Ukraine

Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen

Tja…

…und plötzlich sind acht Monate vergangen. Bereits zwei Drittel meines Freiwilligendienstes sind vorbei, ich habe einen harten Winter überstanden und frage mich, wo ich mental die ganze Zeit über war. Es ist unmöglich, meine Erlebnisse und meine Gefühlslage so gründlich zu beschreiben wie letztes Mal, da der Zeitraum einfach zu groß ist, aber ich will nun endlich wieder ein bisschen berichten.  Ukraine: 2. Rundbrief von Simon Klasen weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von David Hopper

Liebe Leser,

Erst einmal Entschuldigung dafür, dass ich für diesen Brief so ewig lange gebraucht habe. Mein Leben hier in der Ukraine ist erfrischender Weise immer noch nicht wirklich planbar und sehr spontan und da in den letzten Monaten so viel los war, habe ich es leider nicht früher geschafft. Manche von Euch konnte ich ja im Dezember treffen und ein bisschen was erzählen, hier jedenfalls nochmal eine grobe Zusammenfassung der letzten Monate:  Ukraine: 2. Rundbrief von David Hopper weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von David Hopper

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Bekannte

Nach knapp zwei Monaten scheint die Zeit gekommen um Euch einen ersten Eindruck von meinem Leben in der Ukraine zu geben. Ich habe in so kurzer Zeit noch nie so viel gelernt und erlebt, hoffe jedoch trotzdem das ich nichts Wichtiges auslasse und zumindest ein grobes Bild meines bisherigen Aufenthalts vermitteln kann. Ukraine: 1. Rundbrief von David Hopper weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von Simon Klasen

Aller Anfang ist schwer…

…und damit meine ich nicht meinen Start hier in der Ukraine und in meinem Projekt, welcher (überraschend) einfach von der Hand ging, sondern das Verfassen dieses Rundbriefes. Ich bin nun schon über 2 Monate in der Ukraine und könnte über so vieles berichten oder mir den Kopf zerbrechen, dass es unmöglich ist, in diesem Text einen vollständigen Eindruck von meiner Lage und meiner Situation zu vermitteln. Ich möchte trotzdem mein Bestes geben und möglichst viele Aspekte meiner bisherigen Zeit hier aufgreifen. Ukraine: 1. Rundbrief von Simon Klasen weiterlesen

Ukraine: 3. Rundbrief von Franziska Keller

Hoffnung

Plötzlich stehen alle um mich herum auf. Alle 50.000 Zuschauer, die, wie wir, am heutigen Spieltag im Stadion Olympisky in Kiew sind. Die Verwunderung darüber steht meinen Eltern ins Gesicht geschrieben. Was passiert jetzt? Ich weiß es, da ich hier schon mehr als 9 Monate Erfahrung sammeln konnte. Instrumentalmusik erklingt, ich bekomme Gänsehaut und stehe auf. Meine Eltern tun es mir gleich. Ukraine: 3. Rundbrief von Franziska Keller weiterlesen

Ukraine: 1. Rundbrief von Franziska Keller

Es ist nicht bequem

Nein, das Leben hier in der Ukraine ist für mich tatsächlich nicht immer bequem. Es war nicht bequem, als ich an jenem Morgen des 02. August morgens um halb 4 in den Bus gestiegen bin und es ist auch nicht bequem, wenn ich an der Kasse stehe und nicht verstehe, was mich die Kassiererin fragt. Bequem ist es sicherlich auch nicht, abends nicht einfach mal einen Lieferservice anrufen zu können, wenn ich gerade mal keine Lust habe zu kochen. Bequem ist es auch nicht, dass der Kühlschrank schnell leer ist und ich abends auf einmal nur noch Kartoffeln zum Essen habe. Jeden Tag etwas selber kochen, nicht einmal einfach eine Tütensuppe machen zu können, wenn man nicht gerade wieder eine Stunde lang am Herd stehen möchte. Bequem ist definitiv was anderes.

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3. Rundbrief aus der Ukraine von Helena Marx

Frieden
SoFiA – Soziale Friedensdienste im Ausland

Keine Frage, unter diesem Motto habe ich mich im August 2015 auf den Weg in die Ukraine gemacht.
Habe ich mir da nicht etwas zu viel vorgenommen? Wie blauäugig muss ich gewesen sein, um als 19 jähriger Mensch mit diesem hohen Ziel in die Welt zu ziehen? Wie hoch sind meine Ideale und meine Selbstüberschätzung, um einen Dienst, der unter diesem Zeichen steht anzutreten? 3. Rundbrief aus der Ukraine von Helena Marx weiterlesen

Ukraine: 2. Rundbrief von Helena Marx

Krieg

Es ist ein ganz gewöhnlicher Abend, wir sitzen mit einigen Maltesern nach der Arbeit zusammen, die Stimmung ist locker. Es wird gescherzt und gelacht. Nebenbei laufen im Fernsehn die Nachrichten, aber eigentlich sind wir alle zu sehr mit „Wackelturm“ spielen beschäftigt, als dass jemand hinhören oder sehen würde. Dann wird es still, auf einmal sind die Nachrichten doch einen Blick wert: Junge Männer in Militäruniform, Panzer, Kriegsbilder.

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Ukraine: 1. Rundbrief von Helena Marx

…von Ankunft, Sprachkurs und ersten Malteser Aktionen

Ihr Lieben,

es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich in Trier den Bus gestiegen bin und mich auf den Weg gemacht habe in das Jahr hier in der Ukraine. Trotz der langen und intensiven Vorbereitung und dem Abschied der letzten Tage in Deutschland, kam mir das total komisch und plötzlich vor.

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